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Vielfältiges Angebot in der Stadt Luzern


An den Wochenenden, aber auch an Werktagen bietet die Katholische Kirche der Stadt Luzern vielfältige Möglichkeiten, einen Gottesdienst zu besuchen. Angaben zu den aktuellen Gottesdiensten (Gestaltung, Thema, Prediger/in, Musik) finden Sie in der Rubrik "Gottesdienste".

Hier eine Übersicht zu den regelmässigen Angeboten.

Eucharistiefeiern

Pfarrkirchen
 Samstag
(Abend)
SonntagWerktags
St. Anton17.00/18.00*10.00MI 9.00
St. Johannes17.3010.30FR 9.00
St. Josef-Maihof 10.00MI 9.00
St. Karl17.30(1)10.00DI,FR 9.00; SA 17.30
St. Leodegar17.158.30(2) 11.00 18.007.15, MO–FR 18.30, SA 9.00
St. Maria zu Franziskanern16.009.00 11.009.30 (FR 15.00, Herz-Jesu-Fr 1800)
St. Michael 10.00(1)
St. Paul17.3010.00MO–FR 9.00
* Winterzeit 17.00 / Sommerzeit 18.00
ausserdem: byzantinische Liturgie, jeden 3. Sonntag, 18.00, Franziskanerkirche

Anmerkungen
1 Bitte Angaben im Pfarreiblatt beachten.
2 Eucharistiefeier des Stifts St. Leodegar, in lateinischer Sprache

Andere Kirchen und Kapellen
 Samstag
(Abend)
SonntagWerktags
Bruchmatt-Kapelle 9.15MO, DO 18.00
Elisabethenheim 9.45MO–FR 9.45
Eichhof-Kapelle15.30  
Gerlisberg 10.00DI–DO 7.00; FR 17.00
Hergiswald 10.00MI,FR 15.00
Jesuitenkirche17.307.00 10.00 15.00 17.00 20.15MO,DO 17.15; DI,MI,FR,SA 6.45
Kantonsspital 9.45 (Hörsaal) 
Klink St. Anna 9.30DI 19.00; SA 8.15
Kloster Wesemlin16.30(1)7.30 10.006.45 (ausser MI 19.15) 9.00
Matthof  DI 9.00; FR 18.00
St. Peter  9.00, DI 15.00, MI 12.10
Steinhof 9.309.30

Anmerkung
1 im Betagtenzentrum Wesemlin



In anderen Sprachen
SpracheKircheZeit (in der Regel sonntags)
EnglischSt. Karl, Unterkirche2. SA im Monat 18.00
FranzösichSt. Peter9.00
ItalienischSt. Peter10.00 19.00
KroatischSt. Karl12.00
PolnischSt. Karl, Unterkirche3. und 4. SO im Monat, 17.00
PortugiesischSt. Josef-Maihof12.00
SlowakischSt. Peter1. und 3. SO im Monat, 17.30
SpanischSteinhofkapelle11.00
TamilischSt. Peter4. FR im Monat, 19.00
TschechischSt. Karl, Unterkirche4. SO im Monat, 10.00


Morgengebete
Sonn- und Feiertage8.00St. LeodegarLaudes (Chorgebet)
Montag bis Samstag7.50St. LeodegarLaudes (Chorgebet)
Mittwoch6.15St. PaulFrühschicht (ausser Schulferien)
Mittwoch8.00St. Josef, KapelleMorgenmeditation


Abendgebete
täglich19.00SteinhofkapelleVesper (Chorgebet)
Sonntag16.15Kloster WesemlinAndacht mit Segen
Sonn- und Feiertage17.15St. LeodegarVesper (Chorgebet)
Sonntag18.00Kloster WesemlinVesper (Chorgebet)
Letzter Sonntag im Monat19.15St. JohannesTaizé-Gebet
Erster Montag im Monat17.45Jesuitenkircheim Geist der Hl. Therese von Lisieux
Montag18.30Sentikirchegesungenes Gebet
Montag18.45RomerohausMeditation und einfache Tänze
Dienstag bis Freitag18.00St. LeodegarVesper (Chorgebet)
Donnerstag16.00SteinhofkapelleEucharistische Anbetung
erster Freitag im Monat17.00St. PeterHerz-Jesu-Andacht
viermal pro Jahr19.30Versch. KirchenFeierabend-Gottesdienst


Rosenkranz
Sonntag16.00Kloster Gerlisberg
Montag und Freitag16.15Kloster Wesemlin
Montag17.30St. Karl
Dienstag17.00St. Anton, Bruder-Klaus-Kapelle Matthof
Mittwoch16.00St. Leodegar
Montag und Mittwoch17.00St. Paul
Mittwoch19.00St. Johannes
Mittwoch und Freitag14.30Hergiswald
Donnerstag17.00Marienkapelle in der Franziskanerkirche
2. Freitag im Monat16.00St. Karl, Ritaaltar
Freitag17.00St. Josef
Freitag17.00St. Michael, Unterkirche
Freitag, nach dem 9.00-Gottesdienst9.30St. Karl



Die einzelnen Gottesdienstformen haben unterschiedliche Bedeutungen und Traditionen. Hier einige kurze Erläuterungen dazu:

Eucharistiefeier
Eucharistie ist der schon früh in der christlichen Gemeinde verwendete Begriff für die Mahlfeier, die im Gedächtnis an das letzte Abendmahl Jesu gefeiert wird. Er ist dem Segensspruch Jesu über Brot und Wein entnommen, die er beim Abendmahl als Zeichen seiner bleibenden Verbundenheit und Gegenwart deutete: "Jesus nahm das Brot, dankte (griechisch: eucharistein) Gott, brach es und reichte es seinen Jüngern..." Dieser Segensspruch wird in jeder Eucharistiefeier wiederholt. Für die Übernahme des Wortes für das ganze Geschehen ist vermutlich auch in der Bedeutungsfülle des Stammwortes "Charis" begründet, das unverdiente Gnade bedeutet, Geschenk, Liebe und gleichzeitig auch die darauf reagierende Dankbarkeit. Früher wurde dieser Gottesdienst oft auch als "Messe" bezeichnet - abgeleitet vom Entlassungsgruss, der auf Lateinisch "ite missa est" heisst.
In der heutigen Form hat die Eucharistiefeier zwei Hauptteile: den Wortgottesdienst, in dem die Auseinandersetzung mit Lesungen aus der biblischen Tradition im Mittelpunkt steht, und die Mahlfeier, in der die befreiende Gegenwart Jesu im Teilen von Brot (und Wein) erfahrbar werden soll.
Bei der Gestaltung dieser Feiern wirken viele Christinnen und Christen mit: als Vorsteher/in, als Prediger/in, als Lektor/in (Vortragen von Lesungen und Gebeten), als Musiker/in, als Ministrant/in, als Saktistan/in - und natürlich als Teilnehmer/innen am Gottesdienst, die in Gebeten, Liedern und durch das gemeinsame Mahl am gemeinsamen Erlebnis beteiligt sind.


Rosenkranz
Der Rosenkranz gehört zu der in allen großen Religionen beheimateten Familie der Gebetsschnüre. Eine Gebetsschnur, an der verschiedene Perlen aneinandergereiht sind, dient zunächst einmal dem Abzählen einer bestimmten Anzahl von Gebeten. Mit diesen Zahlen werden teils magische Vorstellungen verbunden, teils symbolische Vorstellungen. Die Zahl 10 zum Beispiel symbolisiert Vollkommenheit und Harmonie. Psychologisch dienen solche Kettengebete der Konzentration (eine Aussage, ein Thema, ein Anruf) und Intensität (Wiederholungen).
Der in der katholischen Kirche heute weithin übliche Rosenkranz besteht aus einer Kette von fünf Zehnergruppen, die jeweils von einer etwas grösseren Perle voneinander getrennt sind. Das optisch wie ein Anhängsel erscheinende Perlenstück, bestehend aus einem Kreuz, einer dickeren Perle und einer Dreiergruppe von Perlen ist der Rosenkranzanfang. Jeder Rosenkranz beginnt (beim Kreuz) mit dem Beten des Kreuzzeichens ("Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geist. Amen"), dem Glaubensbekenntnisses, einem erneuten Kreuzzeichen und dem Vaterunser. Die folgende Dreiergruppe entspricht drei "Gegrüsset seist du, Maria" und der Erinnerung an die drei göttlichen Tugenden (Glaube, Hoffnung und Liebe). Es folgt eine der größeren Perlen, bei der jeweils ein Vaterunser gebetet wird. Dann beginnt der eigentliche "Kranz" der fünfmal zehn Perlen. Jeder dieser fünf Zehnergruppen entspricht jeweils ein Glaubensgeheimnis, das jeweils den 10 "Gegrüsset seist du, Maria"-Gebeten eingefügt wird. Jeweils fünf dieser Gesetze ergeben zusammen einen "Rosenkranz" . So gibt es traditionell den "schmerzhaften", den "glorreichen" und den "freudenreichen" Rosenkranz. Papst Johannes Paul II. schlägt zudem einen "lichtreichen" Rosenkranz vor.

Chorgebet
Die regelmässigen Gebete, die Klöster und andere kirchliche Gemeinschaften mehrmals am Tag regelmässig halten, bestehen zur Hauptsache aus den Psalmen. Diese 150 biblisch überlieferten Gebete der jüdischen Tradition werden ergänzt durch Lieder, biblische Lesungen, Fürbitten und andere Gebete.

Meditation
Die Meditation gehört zum Grundbestand christlicher Ausdrucksformen. Es geht darum, vom Alltag Abstand zu gewinnen und in der Begegnung mit Natur, Musik, Kunst, Texten, Schweigen oder dem eigenen Ich neue Perspektiven und Kräftigung für die Zukunft zu erfahren.

 
 

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