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Eine Kirche, die dient
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"Eine Kirche, die nicht dient, dient zu nichts." Mit diesem Satz hat der französische Bischof Jacques Gaillot einen wichtigen Punkt getroffen. Die folgenden Stichworte wollen Sie zu einer Kirche führen, die im Dienst der Menschen steht - in welcher Lebenslage auch immer.
Zu den einzelnen Stichworten finden Sie - verschieden ausführliche - Informationen und Hinweise und jeweils eine oder mehrere Kontaktadressen, an die Sie sich wenden können. Wenn Sie Stichworte vermissen, wenden Sie sich bitte an den Webmaster.
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 Ob jung, ob alt, alle haben in der Kirche einen Platz. |
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Stichwort
Der Anteil der Allein Erziehenden in unserer Gesellschaft wächst. Oft sind mit dieser Familiensituation schwierige soziale und finanzielle Probleme verbunden. Die Sozialberatung der Pfarreien bietet Beratung und gezielte Hilfe an. Mehrmals im Jahr findet ein Brunch für Allein Erziehende statt, bei dem Eltern und Kinder sich mit Menschen in ähnlichen Situationen treffen können.
Kontakt:
- Sozialberatung Ihrer Pfarrei - Caritas Luzern: www.caritas-luzern.ch - Bildungsangebote von "Schule und Elternhaus" http://www.schule-elternhaus.ch/t3/index.php?id=3
Obwohl das Leben in einer Zweierbeziehung oder in einer Eltern-/Kindergemeinschaft immer noch als der Normalfall gilt, zeigen doch die Statistiken, dass immer mehr Menschen allein leben. Selbstverständlich pflegen auch Allein Lebende vielfältige Beziehungen und gehören in der Regel zu einem familiären Netz. Dennoch verbinden sich auch mit dieser Lebensform eigene Herausforderungen und Schwierigkeiten. Allein Lebende sind bei allen Angeboten der Pfarreien selbstverständlich willkommen. In schwierigen Situationen können Sie sich an die Seelsorger/innen ihrer Pfarrei, an die Sozialberatung oder an "elbe" wenden.
Kontakt: - Ihre Pfarrei - Sozialberatung Ihrer Pfarrei - Ehe- und Lebensberatung: www.elbeluzern.ch
- Sie sind neu in Luzern zugezogen und finden keinen Kontakt?
- Sie haben eine Trennung / Scheidung / Familienkrise hinter sich und suchen ein neues Umfeld?
- Gute Freundinnen und Freunde sind weggezogen oder gestorben?
In Ihrer Pfarrei finden Sie vielfältige Möglichkeiten, neue Menschen kennen zu lernen (Gottesdienste, Apéros, Feste, Mittagstische). Es bestehen auch eigene Gruppen für Besuchsdienste. Und die Seelsorger/innen und Sozialarbeiter/innen sprechen gerne mit Ihnen, um neue Lebensmöglichkeiten zu entdecken.
Kontakt: - Ihre Pfarrei - Sozialberatung Ihrer Pfarrei
Arbeitslos werden - das ist für die meisten Menschen ein Schock. Neben einem grossen Berg an Formularen machen sich ein geschwächtes Selbstwertgefühl und Zukunftssorgen bemerkbar. Da ist besonders wichtig, mit einer Vertrauensperson oder mit anderen Betroffenen reden zu können, um wieder Boden unter die Füsse zu bekommen.
Kontakt: - Sozialberatung Ihrer Pfarrei - Caritas Luzern, www.caritas-luzern.ch
Vom Todesfall eines lieben Menschen betroffen Sie haben es wahrscheinlich auch schon erlebt! Plötzlich bricht der Tod in unser Leben ein. Gerade wenn jemand aus dem Kreis unserer nächsten Angehörigen stirbt, machen wir diese Erfahrung besonders schmerzlich. So gehört es zu unserem Leben untrennbar dazu, dass wir dem Tod begegnen. In dieser Situation möchte Ihnen die Kirche helfen. Wir sagen nicht nur, dass das Sterben eben zum menschlichen Leben mit dazu gehört. Mehr noch: Als Christen glauben wir, dass wir Menschen auch in der Situation des Todes und des Abschieds nicht ohne Trost und Geborgenheit sind. Vielleicht kennen Sie die folgenden Sätze aus einem bekannten Psalm: "Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, so fürchte ich kein Unglück, Dein Stecken und Stab, die trösten mich." (Psalm 23, "Der Herr ist mein Hirte"). Diese Worte aus der Bibel bringen unseren Glauben zum Ausdruck: Auch im Falle des Todes werden wir nicht ohne Trost und Geborgenheit sein. Mit den Diensten, die wir von der Kirche Ihnen im Todesfall anbieten, wollen wir diesem Glauben einen glaubwürdigen, erfahrbaren Ausdruck verleihen. In diesem Sinn und Geist möchten wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kirche Sie begleiten, wenn Sie von einem nahen Menschen Abschied nehmen müssen. In diesem Informationstext sagen wir Ihnen, was Sie nach einem Todesfall tun müssen und auf welche Hilfe der Kirche Sie dabei konkret zählen können. Wenn jemand gestorben ist Wenn jemand zuhause gestorben ist, muss dies dem behandelnden Arzt mitgeteilt werden. Denn der Arzt hat den Tod zu bestätigen. Er stellt die Todesbescheinigung aus, die Sie dann auf dem Zivilstandsamt bei der Meldung des Todesfalles brauchen. Stirbt der Angehörige im Spital, dann erhalten Sie die nötigen Unterlagen von der Spitalverwaltung. Sie müssen im Spital zunächst die sogenannten Austrittsformalitäten erledigen. Dabei erhalten Sie den Totenschein, den Sie als Unterlage bei der Anmeldung der Bestattung im Zivilstandsamt brauchen. Beim Tod durch Unfall oder Suizid muss die Polizei beigezogen werden. Sie benachrichtigt dann den gerichtsärztlichen Dienst. Kontakt mit der Pfarrei aufnehmen Wenn es Ihnen wichtig ist, dass ein/e Ihnen bekannte/r Seelsorger/in die Abdankung hält, dann melden Sie sich zuerst in Ihrer Pfarrei. Erkundigen Sie sich nach den möglichen freien Terminen. Sie ersparen sich damit, jemanden suchen zu müssen, der die Abdankung zu dem Zeitpunkt, den Sie mit dem Zivilstandsamt vereinbart haben, übernehmen kann. Haben Sie aber Verständnis dafür, dass sowohl die Pfarrei als auch das Zivilstandsamt bei der Wahl von Terminen nicht völlig frei auf alle Wünsche eingehen können. Gewisse Pfarreien haben eine Amtswoche/-tageregelung. Das heisst: In einer bestimmten Woche / an einem bestimmten Wochentag sind gewisse Seelsorger/innen für alle Abdankungen zuständig. Haben Sie bitte Verständnis für solche Regelungen. Sie ermöglicht in grossen Pfarreien einer Stadt eine sinnvolle Verteilung der pfarreilichen Aufgaben unter den Seelsorger/innen. Die Pfarrei in Ihrem Quartier, die für Sie zuständig ist, hilft Ihnen gerne weiter, wenn Sie hier Fragen und Unklarheiten haben. Nach dieser ersten Abklärung der Terminmöglichkeiten gehen Sie unverzüglich zum Zivilstandsamt. Dort melden Sie den Tod Ihres Angehörigen persönlich. Dazu nehmen Sie bitte die folgenden Unterlagen mit: - Todesbescheinigung
- Familienbüchlein (bei Verheirateten, Verwitweten, Geschiedenen)
- Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung des/der Verstorbenen.
- Ausländer müssen zudem den Pass, den Ausländerausweis und - falls vorhanden - den Eheschein mitbringen. Sie müssen zusätzlich das Konsulat ihres Heimatstaates benachrichtigen.
Mit dem Zivilstandsamt abklären - Art der Bestattung (Erdbestattung oder Kremation);
Sie können auch entscheiden, ob die aufgebahrte Leiche auf dem Friedhof noch besucht werden kann. - Aufbahrung auf dem Friedhof; es ist auch möglich, den Verstorbenen/die Verstorbene zuhause aufzubahren. Für diesen Fall ist eine Bewilligung des Gesundheitsamtes einzuholen.
- Ort und Zeit der Abdankung, Bestattung; Es ist möglich, auf eine Abdankungsfeier zu verzichten. Zudem ist es möglich, eine Abdankungsfeier im engsten Kreis durchzuführen. Sie müssen mit dem Bestattungsbüro auch abklären, ob der Zeitpunkt der Abdankung veröffentlicht werden soll oder nicht. Es sind drei Formen der Veröffentlichung möglich: Öffentliche Bestattung mit Zeitangabe; Stille Bestattung ohne Zeitangabe; Mitteilung "Wurde bestattet".
- Art und Lage des Grabes: Es bestehen hier drei Möglichkeiten: Familiengrab, Reihengrab, Gemeinschaftsgrab.
Beachten Sie, dass bei einer Bestattung im Gemeinschaftsgrab eine nachträgliche Umbettung in ein Familiengrab oder Reihengrab nicht möglich ist. Der Entscheid, auf ein eigenes Grab des/der Verstorbenen zu verzichten, ist endgültig. Die Abdankungsfeier besprechen Mit dem/der Seelsorger/in besprechen Sie die Gestaltung der Bestattungsfeier und die Eucharistiefeier, die in der Regel vor der Bestattungsfeier stattfindet. Inhalt dieses Gespräches sind zudem: - Termin der Bestattung (in der Regel: Termin des Gedächtnisgottesdienstes)
- Gestaltung der Bestattung
- Seelsorgerliche Fragen
Ein Wort zur Art der Bestattung Anders als in früheren Zeiten, in denen eine Feuerbestattung - eine Kremation - von Katholiken als ausdrückliche Verneinung des Auferstehungsglaubens verstanden wurde, steht heute auch für Katholiken einer Urnenbestattung aus Glaubensgründen nichts mehr im Wege. Weitere wichtige Dinge sind zu tun Es gilt nun, die Verwandten und Bekannten zu benachrichtigen. Falls Sie eine Todesanzeige zum Postversand drucken wollen, beginnen Sie eine Liste der Personen, die eine solche Anzeige bekommen sollen, zu erstellen. Diese können Sie in der kommenden Zeit immer dann, wenn Ihnen noch jemand einfällt, ergänzen. Entscheiden Sie auch, ob Sie die Trauergäste nach der Beerdigung zu einem sogenannten Leichenmahl einladen wollen und treffen Sie gegebenenfalls die nötigen Absprachen. Todesanzeige, Trauerdrucksachen Weiter ist, falls Sie sich dazu entschliessen, die Todesanzeige aufzugeben. Ein Beispiel finden Sie im Anhang. Sie überbringen den Text einer Annoncenagentur oder direkt der Zeitung, in der die Anzeige erscheinen soll. Vergessen Sie dabei nicht den Hinweis auf den Bestattungsgottesdienst in der Pfarrkirche, falls ein solcher stattfindet. Falls Sie eine Todesanzeige zum Postversand drucken lassen, haben Sie jetzt bis zur Fertigstellung des Druckes Zeit, die Liste der Empfänger zu ergänzen und die Umschläge zu adressieren. Dann müssen Sie die gedruckten Anzeigen nach dem Abholen nur noch zum Versand in die Umschläge stecken. Für die Aufgabe von solchen Todesanzeigen ist in Luzern ausserhalb der normalen Öffnungszeiten der Postämter der Dringlichkeitsschalter der Post Luzern 2 beim Bahnhof SBB offen (aktuelle Öffnungszeiten unter der Poststellensuche auf www.post.ch). Muster für Todesanzeigen Muster für Todesanzeigen zeigt man Ihnen gerne bei den Druckerein, bei den Annoncenaufgabestellen der Zeitungen und bei den Annoncenagenturen. Überlegen Sie sich vorher, welche Elemente und Informationen die Anzeige, die Sie aufgeben möchten, enthalten soll. - Man kann eine Todesanzeige ohne grafische Elemente und nur mit Text gestalten.
- Manche Menschen mögen aber ein bildhaftes Zeichen in ihrer Todesanzeige. Das ist möglich.
- Möchten Sie einen Satz der Bibel oder einen Sinnspruch, der Trost gibt und diesen Tod fassen hilft, über Ihre Anzeige setzen?
- Möchten Sie den Text der Todesanzeige sehr persönlich und in individuellen Worten fassen? Oder möchten Sie Ausdrücke und Worte brauchen, die man allgemein in Todesanzeigen immer wieder braucht?
Wählen Sie die Art, die Ihnen selbst in Ihrer Trauer hilfreich scheint. Geben Sie Ort und Zeit der Abdankung bekannt. Wenn eine katholische Messfeier stattfindet, werden auch Angaben hierfür erwähnt. Vielleicht möchten Sie, dass man anstelle von Blumen eine wohltätige Organisation oder ein Hilfswerk unterstützt. Geben Sie das Werk, das Sie unterstützen möchten, und seine Postkontonummer an. Sie können auch, falls Sie dies möchten, Ihre Bekannten bitten, von Beileidsbezeugungen und -besuchen abzusehen. ... und manches andere Denken Sie daran, dass Sie auch den Arbeitgeber der/des Verstorbenen, eventuell auch die Versicherungen- speziell Unfall- und Lebensversicherung - über den Todesfall informieren müssen. Weiter ist es wichtig, dass Sie Testament und Erbverträge dem Erbschaftsamt übergeben. Die Zeit unmittelbar nach dem Tod ist von einer merkwürdigen Spannung begleitet: Einerseits müssen Sie sehr viele Dinge tun, andererseits empfinden Sie nun auch sehr stark die Leere und den Schmerz. Lassen Sie sich bei der Erledigung der vielen Aufgaben von Verwandten und Freunden unterstützen. Das hilft oft sehr. Geben Sie sich aber auch Zeit zum Nachdenken, zur Erinnerung an den Verstorbenen, zum Traurigsein. Dies ermöglicht Ihnen erste wichtige innere Schritte auf dem Weg des Abschiednehmens. Wenn Sie es wünschen, nimmt Ihnen jedes Bestattungsinstitut sehr viele der anstehenden Aufgaben gemäss Ihren Wünschen ab. Vergessen Sie aber nicht, dass Sie diese Dienstleistungen bezahlen müssen. Der Tag der Bestattung und die Zeit danach Die Bestattung findet auf dem Friedhof zur vereinbarten Zeit statt. Normalerweise wird sie mit einer Abdankungsfeier verbunden. Es ist sinnvoll, wenn Sie eine öffentliche Bestattung vereinbaren. Eine Bestattung im engsten Familienkreis können Sie aber auch wünschen. Für katholische Christen kommt zu einer Bestattung in der Regel auch eine Eucharistiefeier. In dieser Feier wird die Gemeinschaft mit dem auferweckten Christus gefeiert. Diese Gemeinschaft gilt auch dem oder der Verstorbenen. Im Gottesdienst wird für sie, für ihn besondere Fürbitte eingelegt. Diese Eucharistiefeier findet nicht in direktem Zusammenhang, aber in zeitlicher Nähe zur Bestattung in der Pfarrkirche statt. Die Details werden mit der zuständigen Pfarrei besprochen. Die persönliche Form des Trauerns finden Die Zeit des Traurigseins ist schmerzlich, aber wichtig. Finden Sie dazu die Formen, die Ihnen hilfreich sind. Es ist wichtig, nach dem Tod eines Menschen sich Zeit für die Trauer zu nehmen. Der Abschied und die neue Hinwendung zum Leben brauchen ihre Zeit. Die katholische Kirche kennt den Brauch eines Gedächtnisgottesdienstes um den 30. Tag nach dem Tod sowie das Jahresgedächtnis. Diese Gottesdienste können eine wichtige Hilfe für die Trauer sein. Sie können mit der Pfarrei vereinbart werden. Trauern ist ein sehr persönlicher Vorgang. Wählen Sie deshalb die Art der Trauer, die Ihnen entspricht. Das Tragen von Trauerkleidern und das Einhalten einer Trauerzeit sind Bräuche, die sinnvoll sein können. Es geht nicht um richtig oder falsch, sondern darum, dass Ihnen die gewählten Formen hilfreich sind. Nach der Bestattung Der Dank für die Beileidsbezeugungen mit Danksagungskarten und persönlichen Briefen kann eine gute Hilfe beim Trauern sein. Denken Sie daran: Ein Todesfall ist eine Wendezeit. Sie bekommen damit oft die Chance, mit Angehörigen, zu denen Sie den Kontakt verloren haben, neu eine Beziehung zu suchen. Oft sind Menschen beim Erleben eines Todes auch bereit, Schritte der Versöhnung zu tun, wo Verhältnisse unter Verwandten zerbrochen sind. Die katholische Erwachsenenbildung bietet immer wieder Kurse für trauernde Menschen an. Die Seelsorger/innen Ihrer Pfarrei stehen Ihnen zudem nach Möglichkeit jederzeit für ein Seelsorgegespräch zur Verfügung. Und wenn jemand aus der Kirche ausgetreten ist Der Kirchenaustritt beinhaltet auch den Verzicht auf eine kirchliche Bestattung. Grundsätzlich gilt es, den Wunsch des Verstorbenen zu respektieren. Wenn aber die hinterbliebenen Angehörigen des/der Verstorbenen Mitglieder der Kirche sind, muss nach einer angemessenen Lösung gesucht werden. Suchen Sie, wenn sich solche Probleme ergeben, vor allem das Gespräch mit Ihrer Pfarrei. Kosten die Dienste der Kirche etwas Mit Ihrer Kirchensteuer unterhält die Kirche das sehr aufwendige Netz, das Ihnen im Todesfalle alle diese Hilfen der Kirche leicht zugänglich macht. Darum ist der Dienst der Kirche bei der Bestattung mit Ihrer Kirchensteuer bezahlt. Der spezielle Orgeldienst bei Gottesdiensten in der Pfarrei ist dabei inbegriffen. Sollten Sie eine andere musikalische Gestaltung (mit Solisten/innen und Instrumentalisten/innen) wünschen, so sprechen Sie dies bitte mit dem/r Seelsorger/in ab. Die entsprechenden Kosten gehen zu Ihren Lasten.
Kontakt: - Ihre Pfarrei - Zivilstandsamt der Stadt Luzern: Zivilstandsamt
Behinderte Menschen gehören selbstverständlich zur christlichen Gemeinde hinzu. Es beginnt damit, dass Kirchen und Pfarreizentren wenn immer möglich auch für Menschen im Rollstuhl zugänglich gemacht werden. Behinderte Kinder und Erwachsene sind bei Gottesdiensten, Festen und anderen Anlässen gern gesehen. Für die speziellen Bedürfnisse behinderter Menschen besteht bei der Landeskirche die Fachstelle "Katholische Behindertenseelsorge".
Kontakt: - Ihre Pfarrei - Katholische Behindertenseelsorge Kanton Luzern Abendweg 1, 6000 Luzern 6 Telefon 041-419 48 42 (Gregor Gander-Thür, Seelsorge) Telefon 041-419 48 43 (Claire Guiot-Müller, Sekretariat)Telefax 041-419 48 49 gregor.gander@lukath.ch claire.guiot@lukath.ch www.lu.kath.ch (Landeskirche, Fachstellen)
Eine Form, sich mit persönlichem Versagen auseinanderzusetzen und das Sakrament der Versöhnung zu empfangen, ist die Beichte. Im Gespräch mit einem Priester können schwierige Fragen unter dem Siegel der Verschwiegenheit besprochen werden. Der Priester spricht im Namen der Kirche die Versöhnung mit Gott und den Menschen zu. Beichtgelegenheiten können mit Seelsorger/innen in den Pfarreien vereinbart werden. Regelmässige Angebote bestehen - in der Franziskanerkirche (Samstag 15.15 bis 16.00 und 17.00 bis 17.45 Uhr);
- in der Hofkirche (Samstag 16.30 bis 17.00 Uhr);
- in der Jesuitenkirche (Samstag, 16.30 bis 17.15 und Sonntag 7.30 bis 8.00 Uhr);
- im Kloster Wesemlin (Samstag, 14.00 bis 16.00 Uhr).
Kontakt: Ihre Pfarrei
Gespräche führen, sich etwas vorlesen lassen, bei Spaziergängen oder zum Arzt begleitet werden – wünschen Sie sich das und haben noch niemand gefunden? Der Besuchs- und Begleitdienst der Pfarreien der Stadt Luzern vermittelt gerne Freiwillige, die sich freuen, regelmässig jemand zu besuchen und damit ein neues, belebendes Element in den Alltag zu bringen.
Kontakt: Marie-Alice Blum, Sozialberatung St. Anton, Telefon 041 367 61 01, mariealice.blum@kathluzern.ch
Mit der kirchlichen Heirat bittet ein Paar um den Segen Gottes für die Beziehung. Mit der Vorbereitung auf diesen Tag ist die Arbeit an der Beziehung natürlich nicht abgeschlossen. Immer wieder braucht ein Paar Zeit und Energie, um das Miteinander und Füreinander lebendig zu erhalten. Die Kirche bietet regelmässig Weekends an, bei denen Paare unter kundiger Leitung Gelegenheit erhalten, miteinander und mit anderen Paaren darüber ins Gespräch zu kommen. Die nächsten Termine entnehmen Sie bitte dem Dokument unten.
Kontakt: Ihre Pfarrei
Lebenslanges Lernen - das gilt nicht nur für den Beruf, sondern auch für die Persönlichkeitsbildung, für soziale, politische und ethische Fragen und - last, but not least - auch für die christliche Existenz. Die Pfarreien und das Dekanat Luzern-Stadt beiten hierzu verschiedene Veranstaltungen und Kurse an (siehe unter Agenda).
Kontakt: Kirchliche Erwachsenbildungsangebote in der Stadt Luzern: - Erwachsenenbildung Katholische Kirche Stadt Luzern, www.sinnbildung.ch - Romerohaus, www.romerohaus.ch - Haus Bruchmatt, www.bruchmatt.ch - Rhynauertreff, städtischer Frauenbund, Tel. 041 310 76 43 Hinweise auf regionale und gesamtschweizerische Angebote unter: www.kageb.ch
Die Katholische Kirche Stadt Luzern fühlt sich dem Dialog mit den anderen Religionen verpflichtet. Sie unterstützt die Anliegen der "Charta Oecumenica" zu diesem Thema, die von den Luzerner Landeskirchen unterschrieben worden ist: Gemeinschaft mit dem Judentum vertiefen Eine einzigartige Gemeinschaft verbindet uns mit dem Volk Israel, mit dem Gott einen ewigen Bund geschlossen hat. Im Glauben wissen wir, dass unsere jüdischen Schwestern und Brüder "von Gott geliebt sind, und das um der Väter willen. Denn unwiderruflich sind Gnade und Berufung, die Gott gewährt" (Röm. 11, 28-29). Sie haben "die Sohnschaft, die Herrlichkeit, die Bundesordnungen, ihnen ist das Gesetz gegeben, der Gottesdienst und die Verheissungen, sie haben die Väter, und dem Fleisch nach entstammt ihnen der Christus" (Röm. 9, 4-5). - Wir beklagen und verurteilen alle Manifestationen des Antisemitismus, wie Hassausbrüche und Verfolgungen. Für den christlichen Antijudaismus bitten wir Gott um Vergebung und unsere jüdischen Geschwister um Versöhnung.
- Es ist dringend nötig, in Verkündigung und Unterricht, in Lehre und Leben unserer Kirchen die tiefe Verbindung des christlichen Glaubens zum Judentum bewusst zu machen und die christlich-jüdische Zusammenarbeit zu unterstützen.
Wir verpflichten uns - allen Formen von Antisemitismus und Antijudaismus in Kirche und Gesellschaft entgegenzutreten;
- auf allen Ebenen den Dialog mit unseren jüdischen Geschwistern zu suchen und zu intensivieren.
Beziehungen zum Islam pflegen Seit Jahrhunderten leben Muslime in Europa. Sie bilden in manchen europäischen Ländern starke Minderheiten. Dabei gab und gibt es viele gute Kontakte und Nachbarschaft zwischen Muslimen und Christen, aber auch massive Vorbehalte und Vorurteile auf beiden Seiten. Diese beruhen auf leidvollen Erfahrungen in der Geschichte und in der jüngsten Vergangenheit. Die Begegnung zwischen Christen und Muslimen sowie den christlich-islamischen Dialog wollen wir auf allen Ebenen intensivieren. Insbesondere empfehlen wir, miteinander über den Glauben an den einen Gott zu sprechen und das Verständnis der Menschenrechte zu klären. Wir verpflichten uns, - den Muslimen mit Wertschätzung zu begegnen;
- bei gemeinsamen Anliegen mit Muslimen zusammenzuarbeiten.
Begegnung mit anderen Religionen und Weltanschauungen Die Pluralität von religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen und Lebensformen ist ein Merkmal der Kultur Europas geworden. Östliche Religionen und neue religiöse Gemeinschaften breiten sich aus und finden auch das Interesse vieler Christinnen und Christen. Auch gibt es immer mehr Menschen, die den christlichen Glauben ablehnen, sich ihm gegenüber gleichgültig verhalten oder anderen Weltanschauungen folgen. Wir wollen kritische Anfragen an uns ernst nehmen und uns gemeinsam um eine faire Auseinandersetzung bemühen. Dabei ist zu unterscheiden, mit welchen Gemeinschaften Dialoge und Begegnungen gesucht werden sollen und vor welchen aus christlicher Sicht zu warnen ist. Wir verpflichten uns, - die Religions- und Gewissensfreiheit von Menschen und Gemeinschaften anzuerkennen und dafür einzutreten, dass sie individuell und gemeinschaftlich, privat und öffentlich ihre Religion der Weltanschauung im Rahmen des geltenden Rechtes praktizieren dürfen;
- für das Gespräch mit allen Menschen guten Willens offen zu sein, gemeinsame Anliegen mit ihnen zu verfolgen und ihnen den christlichen Glauben zu bezeugen.
Kontakt: - Ihre Pfarrei - zum Judentum: www.lehrhaus.ch (Stiftung für Kirche und Judentum) - zum Islam: Themendossier auf der Seite www.kath.ch (Themen: Islam) - zu nichtchristlichen Religionen im Kanton Luzern: www.religionenlu.ch (Projekt des religionswissenschaftlichen Seminars der Universität Luzern)
| Dialog unter christlichen Kirchen - Ökumene | Nach oben |
Das Christsein hat schon immer Gemeinschaften in unterschiedlichen Formen gebildet. Kulturelle Vielfalt und verschiedene Wege des Glaubens spiegeln sich bereits in den biblischen Texten. Im Laufe der Geschichte haben diese Unterschiede leider auch zu gewalttätigen Auseinandersetzungen geführt. Heute haben alle Kirchen die Aufgabe erkannt, bei aller Verschiedenheit die Einheit im gemeinsamen Auftrag und den verbindlichen Dialog zu pflegen. Familien und Paare, in denen mehrere Konfessionen zusammenleben, sind in den katholischen Pfarreien selbstverständlich jederzeit willkommen. Gerne geben Ihnen die Seelsorger/innen über Fragen bei einer Taufe, einer Hochzeit und anderen Themen Auskunft. Die drei Luzerner Landeskirchen haben der Ökumene mit der Unterzeichnung der Charta Oecumenica einen verbindlichen Charakter verliehen (Text unter www.cec-kek.org/Deutsch/ChartafinG.htm ). Als Zeichen der Ökumene wird der Eidgenössische Bettag in der Stadt Luzern mit gemeinsamen Gottesdiensten an verschiedenen Plätzen der Stadt gefeiert.
Kontakt: - Ihre Pfarrei - Für Informationen über andere Kirchen in der Schweiz: www.kirchen.ch
Viele Menschen sind einsam. Angehörige wohnen oft auswärts oder sind nicht mehr da. Nicht alle Betreuungsarbeit kann von bestehenden Hilfsorganisationen geleistet werden. Der Besuchs- und Begleitdienst der Katholischen Kirche Luzern kann diese Lücke füllen. Diese Dienstleistung ist ein Angebot für Menschen aller Altersstufen, Frauen und Männer im Quartier/ in der Stadt, welche während einer bestimmten Zeit Besuche/Begleitung wünschen (z.B. bei Einsamkeit, Behinderung, Verlust eines Angehörigen, Krankheit, etc.). Der Besuchs- und Begleitdienst ist kostenlos, freiwillige Spenden sind willkommen.
Kontakt: Vermittlung und Information: Marie Alice Blum, Sozialarbeiterin, Tel. 041 367 61 01
Nach der Taufe ist die Erstkommunion ein weiterer Schritt zur Aufnahme in die volle Gemeinschaft der katholischen Kirche. Das Wort "Kommunion" bezeichnet die Teilnahme am Abendmahl und entstammt dem lateinischen "communio", das soviel wie "Gemeinschaft" bedeutet. Zur Erstkommunion gehen die Kinder in der Stadt Luzern in der zweiten Klasse. Die Feier des Abendmahls in den christlichen Kirchen geht auf den Gründonnerstag zurück, den Tag vor der Hinrichtung Jesu. Den Abend dieses Tages verbrachte er im engsten Freundeskreis. Als Jesus bei einem gemeinsamen Essen von seinem baldigen gewaltsamen Sterben sprach, forderte er die Freunde auf, zum Gedächtnis an seinen Tod fortan gemeinsam das Abendmahl zu feiern. Der Gründonnerstag gilt von daher in den Kirchen als Ursprung der Abendmahlsfeiern. Später verlagerten sich die Feiern auf den ersten Tag der Woche, den Sonntag. Gemeinsam auf den Weg gehen Kinder und Eltern bereiten sich gut auf diesen wichtigen Tag vor. Im schulischen Religionsunterricht und in verschiedenen Pfarreianlässen lernen die Kinder wichtige Elemente des christlichen Glaubens kennen. Auch die Eltern sind eingeladen, sich wieder auf wichtige Lebens- und Glaubensfragen einzulassen. Rechtzeitig vor der Erstkommunion werden die Familien auf diese Vorbereitungszeit hingewiesen und zu einem Informationsabend eingeladen. Für Eltern und Kinder gibt es eine Reihe von guten Büchern, die sich mit der Erstkommunion auseinandersetzen. Einige Hinweise finden Sie auf der Website der Ökumenischen Buchhandlung Voirol unter "Bücherlisten": www.voirol-buch.ch
Kontakt: Ihre Pfarrei
Eltern und Kinder - diese beiden Worte umreissen eine intensive Beziehung mit vielfältigen Facetten, mit wertvollen Erfahrungen und schwierigen Auseinandersetzungen. Wenn Eltern in Konflikten und Problemen nicht mehr alleine zurecht kommen, können sie sich an andere Eltern (in einigen Pfarreien existieren entsprechende Gruppen) oder an erfahrene Berater/innen wenden.
Kontakt: Belvos Beratung für Eltern von Vorschul- und Schulkindern – ein Angebot des Städtischen Frauenbundes Luzern im Rhynauertreff Judith Beck, Beraterin Telefon 041 497 32 40 (DI, 13.00-14.40/19-20.30) Im Rhynauertreff finden auch regelmässig Elterngespräche zu Erziehungsfragen (mit Kinderbetreuung) statt. Programm unter Telefon 041 310 76 43, rhynauertreff@bluewin.ch Ein weiteres Angebot mach "Schule und Elternhaus http://www.schule-elternhaus.ch/t3/index.php?id=3
Kinder in diese Welt setzen? Wie muss meine Partnerschaft aussehen, damit wir gemeinsam Kinder grossziehen können? Wie wirkt sich das Elternsein auf meinen/unseren beruflichen Weg aus? Viele Fragen, die Sie vielleicht mit einer Fachperson besprechen möchten. "elbe" ist eine interkonfessionelle Berarungsstelle, an die Sie sich wenden können.
Kontakt: elbe. Ehe- und Lebensberatung Schwangerenberatung Telefon 041 210 10 87 Telefax 041 210 10 88 Hirschmattstrasse 30b 6003 Luzern www.elbeluzern.ch
Firmung ab 18 - Warum das? Bis vor kurzem ging es nach der Firmung in der 6. Klasse nicht mehr weiter. Der Weg der jeweiligen Firmgruppe teilte sich und der Kontakt ging verloren. Das bedauerten viele, denn die Stimmung war immer gut. Zudem ist die Firmung ein Fest, bei dem Mitreden, Mittragen und Verantwortung übernehmen gefragt ist. Darum der Gedanke, die Firmung auf das Alter 18 zu setzen. Damit aber nun zwischen der 6. Klasse und 18 nicht Funkstille ist, wird den Jugendlichen ein Programm angeboten: Ohne grosse Zeitbelastung, damit sie trotzdem all ihre Hobbys problemlos pflegen können. - Start in der 6. Klasse mit ersten Angeboten - dafür schenken wir den Kindern eine Schulstunde.
- In der zweiten Etappe viel Spass mit der Gruppe - ein Programm zum Auswählen und Mitreden.
Den Firmweg gehen die Jugendlichen nicht allein: Trotzdem sind sie gefragt - ihre Wünsche und Anregungen sind wichtig. - Nach einer Pause auf zur letzten Wegstrecke: Der Firmweg bietet die Möglichkeit, als Jugendlicher die Firmung mitzugestalten, mitzureden. Für bleibende Erinnerungen!
Kontakt: Ihre Pfarrei
| Frauenrechte in Gesellschaft und Kirche | Nach oben |
Es ist unumstritten, dass Frauen in der Kirche eine wichtige Rolle spielen, vor allem durch ihr grosses ehrenamtliches Engagement. Von der Gleichstellung sind sie aber in der römisch-katholischen Kirche leider noch weit entfernt. Verschiedene Organisationen setzten sich dafür ein, dass sich dies ändert. Zugleich bestehen heute schon viele Möglichkeiten der Mitwirkung und Mitbestimmung: in Pfarreiräten und im Kirchenrat (legislative und Exekutive), in Kommissionen und Gremien.
Kontakt: - Frauengemeinschaften und Frauengruppen in Ihrer Pfarrei - Schweizerischer Katholischer Frauenbund, www.frauenbund.ch - Frauenkirche Zentralschweiz, Fachstelle feministische Theologie, www.frauenkirche-zentralschweiz.ch - Frauenorden, www.kath.ch/orden/index.php?&na=2,1,0,0,d
Sie zählen sich zu den Seniorinnen und Senioren, sind aber noch aktiv und interessiert an gemeinsamen Aktivitäten mit Gleichgesinnten wie Wandern, Spielen oder Reisen? In allen Pfarreien bestehen Gruppen, die entsprechende Anlässe organisieren. Weitere Informationen in der Agenda oder unter den Vereinen und Gruppen Ihrer Pfarrei.
Kontakt: Ihre Pfarrei
Sie sind aus einer anderssprachigen Landesgegend oder aus einem anderen Land nach Luzern gezogen? Sie suchen Kontakt zu Menschen aus Ihrem Sprachgebiet, und möchten sich aber zugleich hier in Luzern zurechtfinden? Für die grossen Gruppen von Anderssprachigen gibt es eigene "Missionen", die Gottesdienste in ihrer Sprache feiern und verschiedene andere Dienste anbieten. Zugleich sind Sie aber auch in der Pfarrei an Ihrem Wohnort herzlich willkommen. In der Kirche gibt es keine Ausländer/innen! Wenn Sie über eine Niederlassungsbewilligung verfügen, sind Sie auch in der Kirchgemeinde Luzern stimmberechtigt. Gottesdienste in anderen Sprachen finden in Luzern regelmässig statt.
Kontakt: - Ihre Pfarrei - Italienische Mission, Clemente Selvorius, Spitalstrasse 91a, 041 410 11 59 - Portugiesische Mission, Chaves Torres Arlindo, St. Leodegarstrasse 11, 6006 Luzern, Tel. 041 410 47 67 - Spanische Mission, D. Hernando Arango, Weystrasse 8, 6006 Luzern, Tel. 041 410 13 91 - Kroatische Mission. P. Stanko Banozic, Matthofring 2/4, 6005 Luzern, Tel. 041 360 04 47 - Albanische Mission, Demaj Marjan, Rodteggstrasse 6, 6005 Luzern, Tel. 041 250 52 60, mksh-lu@bluewin.ch - Über weitere Missionen, die meist überregional organisiert sind, gibt Ihnen Ihre Pfarrei gerne Auskunft. - Vielfältige Informations- und Bildungsangebote finden Sie unter: www.integration-zentralschweiz.ch.
Gewalt geschieht nicht nur im Grossen, in Krieg und Terror. Leider gehört Gewalt auch zum alltäglichen Geschehen in Familien, auf Schulhöfen, in öffentlichen Verkehrmsitteln und im Strassenverkehr. Es geht einerseits darum, den Opfern zu helfen. Anderserseits ist auch Vorbeugung gefragt.
Kontakt: - Gewalt-Hotline für Männer, die in der Gefahr stehen, (wieder) Gewalt auszuüben oder von Gewalt betroffen sind 078 744 88 88, www.maennergewalt.ch - Frauenhaus Luzern, für Frauen (mit ihren Kindern), die Schutz vor Gewalt brauchen, www.frauenhaus-luzern.ch, 041 360 70 00 - für Kinder: Kids-Trouble-Line: 041 24 88 111 oder kidsline@lu.ch. - Opferberatung des Kantons Luzern, www.opferberatung-lu.ch, 041 227 40 60
Haben Sie Fragen zum christlichen Glauben, zum Beispiel: - Mit welchen Augen sehen wir die Welt?
- Greift Gott in die Geschichte ein?
- Leiden – warum und wozu?
- Mit Jesus auf das Leben anstossen!?
- Der Tod hat nicht das letzte Wort!?
- Wozu ist die Kirche gut?
- Wessen Geist durchweht die Welt?
Dann schauen Sie Antwortversuche an, die in heutiger Sprache formuliert sind,oder besuchen Sie eines der Kursangebote.
Kontakt: Kurse: www.glaubenssache.ch Online: www.glaubenssache-online.ch
Trauen Sie sich auf den gemeinsamen Weg Am Anfang ist die Liebe zwischen zwei Menschen. Sie lebt von der lebendigen Beziehung der beiden Persönlichkeiten, ihren Träumen und Wünschen, Lebensplänen und -geschichten, ihrer Fähigkeit, aufeinander einzugehen, einander zu respektieren und zu vertrauen. Das Wagnis des gemeinsamen Weges ist gross. Für das Wachsen der Beziehung zwischen zwei Menschen ist es wichtig, dass Fragen nach der Zukunft und der Gestaltung des Zusammenlebens gestellt und geklärt werden. Solche Gedanken und Gespräche gehören in das Umfeld der kirchlichen Trauung. Paare sollten sich bei dieser Entscheidung genügend Zeit nehmen. Die Entscheidung für die Ehe zeugt von gegenseitigem Vertrauen. Gemeinsame Zukunft Menschliche Beziehungen sind brüchig und gefährdet. Das machen scheiternde Partnerschaften immer wieder bewusst. Der Satz aus dem Trauversprechen "Ja, mit Gottes Hilfe" ist keine Garantie für ein problemloses Zusammenleben. Aber in ihm steckt die Verheissung, dass es gelingen kann, auch Krisensituationen gemeinsam zu verarbeiten und zu bewältigen. Gottes Zusage gilt für gute und schwierige Tage. Das ist eine Grundaussage des Evangeliums. In seiner Sprache geht es dabei um Versöhnung und die Vergebung der Sünden. Die Bibel bezeugt uns, dass Gott die Menschen liebt. In Jesus Christus zeigt er uns, dass er den Menschen ein erfülltes Leben schenken will, ein Leben in einer engen Beziehung zu Gottes Geist. Die Liebe ist ein Geschenk Gottes. Bei der kirchlichen Trauung wird dies symbolisch sichtbar und erfahrbar. Die Menschen erhalten ihren Wert nicht durch ihre Leistung, sondern durch ihre individuelle Persönlichkeit und ihr Angenommensein von Gott. Die kirchliche Trauung ist Zeichen für das Vertrauen von Gott in den Menschen, dieses Vertrauen kann in schwierigen Lebenssituationen Mut machen und Kraft vermitteln. Die katholische Kirche versteht die Trauung als Sakrament. Im Sakrament wird den Menschen die Liebe und Treue Gottes dauerhaft und unwiderruflich zugesprochen. Das Ja der beiden Partner zueinander, das sich im Alltag weiter entfaltet, ist das Zeichen dafür. Wie Sie vorgehen Kontakt mit der Pfarrei Nehmen Sie möglichst rechtzeitig, mindestens sechs Monate vor der kirchlichen Trauung, Kontakt mit Ihrer Pfarrei auf. Auch wenn Sie ein Ihnen bekannter Geistlicher traut, müssen Sie mit der Pfarrei des Wohnortes der Partnerin bzw. des Partners Kontakt aufnehmen. Dort werden Sie kompetent beraten. Zur Vorbereitung des Traugottesdienstes findet mindestens ein Traugespräch statt. Bereiten Sie sich auf das Gespräch vor und erklären Sie als Paar, weshalb Sie sich kirchlich trauen lassen wollen. Die kirchliche Trauung ist nur sinnvoll, wenn sie Ihnen persönlich wichtig ist und in der Regel an die Mitgliedschaft der entsprechenden Kirche gebunden. Bringen Sie bitte vor der Trauung eine Bestätigung des Zivilstandsamtes mit. Für das Gespräch mit dem Geistlichen benötigen Sie weitere Unterlagen wie die Geburtsurkunden oder Ihre Familienbücher sowie die Taufscheine Ihrer Kirchen. Die römisch-katholische Partnerin oder der Partner muss ihren Taufschein bei der Pfarrei besorgen, in der sie oder er getauft wurde (beziehungsweise bei einer Taufe vor dem 1.1.1984 bei der Pfarrei, in der sie oder er zur Zeit der Taufe wohnhaft war). Die Kirche bietet in der Region regelmässig Ehevorbereitungskurse an, in denen der Austausch zwischen Paaren, die heiraten wollen, eine wichtige Rolle spielt. Die nächsten Daten finden Sie im Dokument unten. Trauzeuge und Trauzeugin Für die Trauung brauchen Sie zwei Zeuginnen bzw. Zeugen, die vom Brautpaar ausgewählt werden. Deren Aufgabe ist es, in besonderer Weise das Paar zu unterstützen und ihm zur Seite zu stehen. In der Regel sollten diese Trauzeugen einer christlichen Kirche angehören. Kirchliche Trauung und Kirchenmitgliedschaft Sind der Partner und die Partnerin Mitglied derselben christlichen Kirche, so wird die kirchliche Trauung in der in dieser Kirche üblichen Form gefeiert. Gehört der Partner oder die Partnerin keiner christlichen Kirche an, kann ein Gottesdienst in einer anderen Form gefeiert werden, der die nicht-christliche Haltung der Partnerin, des Partners respektiert. Ist der Partner oder die Partnerin nicht Mitglied einer Religionsgemeinschaft, so besteht die Möglichkeit, Mitglied einer Kirche zu werden. Es ist empfehlenswert, die damit verbundenen Fragen mit ihrer Pfarrei zu besprechen. Sie möchten "ökumenisch" getraut werden Was der Volksmund mit ökumenischer Trauung bezeichnet, ist leider noch keine echte gemeinsame Trauung der reformierten und christ- bzw. römisch-katholischen Kirchen. Das Paar muss sich zwischen verschiedenen Formen entscheiden. Eine christ- bzw. römisch-katholische Trauung, die von einem katholischen Priester geleitet wird, oder eine Trauung mit Beteiligung einer reformierten Pfarrerin oder eines reformierten Pfarrers. Die Einbettung in eine Eucharistiefeier ist auf Wunsch möglich. Eine reformierte Trauung, die von einer reformierten Pfarrerin oder einem reformierten Pfarrer geleitet wird, oder ein christ- bzw. römisch-katholischer Geistlicher mitwirkt. Beim Wunsch nach einer reformierten Trauung benötigt die römisch-katholische Ehepartnerin bzw. der -partner vor der Trauung von der örtlichen katholischen Pfarrei eine "Dispens" zur Befreiung von der Formpflicht. Nehmen Sie möglichst rechtzeitig Kontakt mit Ihrer reformierten, christ- bzw. römisch-katholischen Pfarrei auf. Kirchliche Trauung von Geschiedenen Die reformierte und die christkatholische Kirche kennen die Möglichkeit einer kirchlichen Trauung nach einer Scheidung, die römisch-katholische Kirche dagegen nicht. Suchen Sie aber in dieser Situation das Gespräch mit einem römisch-katholischen Seelsorger, einer römisch-katholischen Seelsorgerin. Die Römisch-Katholische Kirche will Sie auch in dieser Situation begleiten und unterstützen. Der Traugottesdienst Die Trauung ist eine gottesdienstliche Feier, die im Rahmen eines Gottesdienstes im Kreis der Familie, Freunde und Verwandten oder in der Gemeinde stattfindet. Die wichtigsten Elemente sind die Verkündigung des Evangeliums, das Trauversprechen und der Segen für das Paar. In der kirchlichen Trauung drückt das Brautpaar seine Freude über den bevorstehenden gemeinsam Lebensweg aus und empfängt den Segen Gottes. Die beiden Liebenden erhalten im Traugottesdienst die Zusage, dass Gottes Segen sie in ihrer Partnerschaft und Ehe begleitet. - Trauversprechen: Im Trauversprechen tun die Liebenden öffentlich kund, dass sie eine dauerhafte Beziehung eingehen wollen. Sie bringen dies mit dem wechselseitigen Ja-Wort vor der Festgemeinde und vor Gott zum Ausdruck. Die Liebe zwischen zwei Menschen ist ein Geschenk Gottes. Dem verbindlichen Miteinander gilt Gottes Verheissung für gute und schlechte Tage. Mit dem Ja-Wort öffnet das Paar den Blick füreinander und bezeugt vor der Gemeinde öffentlich seine Liebe und die Bereitschaft, gemeinsam die Zukunft zu gestalten.
- Weitere Gestaltungselemente: Bei der christ- bzw. römisch-katholischen wie bei der reformierten Trauung wird ein Ritual gegenseitiger Ringübergabe vollzogen. Im reformierten Traugottesdienst kommt als weitere Zeichenhandlungen hinzu: persönlicher Trauspruch und Traubibel. In der christ- und römisch-katholischen Form wird in der Regel dem Paar eine Trauurkunde überreicht.
- Mitgestaltung: Es ist möglich, dass das Paar und weitere Personen diesen Gottesdienst aktiv mitgestalten. Meist wird von der Hochzeitsgesellschaft ein Liedblatt bzw. Gottesdienstprogramm erstellt. Verständigen Sie sich darüber beim ersten Kontakt mit Ihrer Pfarrei.
- Musik: In Absprache mit einer Organistin oder einem Organisten können weitere Personen an der musikalischen Gestaltung mitwirken.
- Kollekte: Der Zweck der Kollekte kann in der Regel vom Brautpaar bestimmt werden. Verständigen Sie sich darüber beim ersten Kontakt mit Ihrer Pfarrei.
- Dauer der kirchlichen Trauung: In der Regel dauert eine kirchliche Trauung zwischen 40 und 60 Minuten.
- Ort der kirchlichen Trauung: Grundsätzlich haben Sie die freie Wahl der Traukirche. Verständigen Sie sich frühzeitig mit der Pfarrei, zu der Sie gehören. Dort werden Sie beraten und begleitet.
- Kosten der kirchlichen Trauung: Ist die Partnerin oder der Partner Mitglied einer christlichen Kirche, dann fallen für eine kirchliche Trauung in der eigenen Kirchgemeinde keine Kosten an.
- Blumenschmuck: Blumenschmuck und weitere Dekorationen liegen in der Verantwortung des Paares. Verständigen Sie sich mit Ihrer Pfarrei darüber.
- Fotografieren und Filmen: Bilder werden immer wichtiger in unserem Leben. Daher sind Aufnahmen von der kirchlichen Trauung für viele von grosser Bedeutung. Während des Gottesdienstes kann Fotografieren oder Filmen störend wirken. Eine vorgängige Absprache ist empfehlenswert.
Kontakt: Ihre Pfarrei
Dokument: hochzeit_web_landeskirche_071219.pdf (305.4 kB)
Homosexualität ist in der katholischen Kirche ein umstrittenes Thema. Während das offizielle Dokument der Bischofkonferenz betont, dass die Kirche "die homosexuellen Handlungen selbst in keinem Fall gutheissen" könne, sehen viele Seelsorgerinnen und Seelsorger gleichgeschlechtliche Beziehungen als eine legitime Form des Zusammenlebens an, die auch kirchlich gesegnet werden kann. Einigkeit herrscht jedoch darin, dass Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung nicht ausgegrenzt werden dürfen. So hält die Synode '72 der Schweizer Katholiken/innen fest: "Die gesellschaftliche Ächtung der gleichgeschlechtlich geneigten Menschen ist zu überwinden." Deshalb hat die Schweizer Bischofskonferenz der rechtlichen Anerkennung homosexueller Partnerschaften (wenn auch mit Vorbehalten) zugestimmt.
Kontakt: Ihre Pfarrei Jugendberatung Contact, Telefon 041 210 13 08 elbe Ehe- und Lebensberatung, www.elbeluzern.ch
Unfreiwillig allein leben - das ist eine schwierige Lebenssituation. Eine Möglichkeit, einen Partner / eine Partnerin zu finden, bietet you*kbr. You*kbr ist ein Dienst für Partnersuchende mit christlicher Lebenshaltung. kbr steht für kultur begegnungen reisen und bietet ein umfangreiches Freizeitprogramm für Singles. you*kbr hat sein Angebot ausgebaut und ermöglicht es neu, Kontakte online zu schliessen.
Kontakt: http://www.kbr.ch/
Selbsthilfegruppen, spontane Initiativen, Quartieraktivitäten, Musik, Theater ... für alles braucht man/frau in unseren Breiten meist ein Dach über dem Kopf. Die Katholische Kirche Stadt Luzern verfügt über verschiedene Pfarreizentren mit einem breiten Raumangebot. Dieses ist zwar bereits gut genutzt. Dennoch können Sie mit Ihrer Aktivität wegen einer Raumvermietung anfragen. Bitte wenden Sie sich an die Adressen, die unter den Gebäuden bei den Pfarreiheimen und Zentren angegeben sind.
| Ich suche ...eine/n Gesprächspartner/in | Nach oben |
Sie möchten - eine existenzielle Frage besprechen
- ihre Sorgen loswerden
- sich in einer Notlage an jemand wenden, der Hilfe bieten kann
- einen Weg aus der Einsamkeit suchen.
Wenden Sie sich an eine/n Seelsorger/in Ihrer Pfarrei oder an die Sozialberatung. Sie stehen für Gespräche zur Verfügung und können - falls nötig - auch zielgerichtete, professionelle Hilfe vermitteln.
Kontakt: - Ihre Pfarrei - Sozialberatung Ihrer Pfarrei Weitere Dienste - Die Dargebotene Hand, Telefon 143, www.143.ch - Internetseelsorge, www.seelsorge.net - SMS-Seelsorge, SMS senden an 076 333 00 35 Für Kinder und Jugendliche - Telefonhilfe für Kinder und Jugendliche, Telefon 147, www.147.ch
| Ich suche... eine (Selbsthilfe-)Gruppe. | Nach oben |
- Fühlen Sie sich von einem Schicksalsschlag überfordert?
- Kommen Sie mit einer Krankheit nicht zurecht?
- Wollen Sie einen Weg aus der Sucht finden?
Oft hilft es, mit Betroffenen über gemeinsame Fragen, Probleme und Hoffnungen zu reden. Die Sozialberatungen der Pfarreien vermitteln Ihnen gerne den Kontakt zu entsprechenden (Selbsthilfe-)Gruppen.
Kontakt: - Sozialberatung Ihrer Pfarrei - www.info-shg-luzern.ch (Informations- und Koordinationsstelle für Selbsthilfegruppe Luzern) - www.kosch.ch (Koordinationsstelle Schweiz für Selbsthilfegruppen)
- Als Mutter oder Vater ratlos vor dem Verhalten der Kinder?
- Als Partnerin oder Partner tief verletzt?
- Überschuldet?
- In einer Lebenskrise?
- Arbeitslos?
- Vor einem schwierigen Entscheid?
Die Sozialberatungen der Pfarreien vermitteln Ihnen gerne kompetente Fachpersonen für verschiedenste Lebensfragen.
Kontakt: - Sozialberatung Ihrer Pfarrei - Caritas Luzern, www.caritas-luzern.ch
Die Schweiz ist schon seit vielen Jahrzehnten ein Einwanderungsland. Viele Menschen aus anderen Nationen haben sich in die schweizerische Gesellschaft und auch in die Kirchen integriert. Bei neuen Gruppen von Einwanderern gibt es aber immer auch Schwierigkeiten, Missverständnisse und gegenseitige Vorurteile. In der Kirche gibt es keine Ausländer/innen Unter Christinnen und Christen spielt die Nationalität nur eine untergeordnete Rolle. Die Frohe Botschaft verbindet alle zu einer Gemeinschaft. Damit dies nicht nur eine theoretische Aussage bleibt, setzen sich Pfarreien und Anderssprachige Missionen (eine Art Pfarrei für Menschen einer Sprache, zum Beispiel Italiener/innen, Portugiesen/innen....) für die Integration und gegenseitige Toleranz ein. Das kirchliche Hilfswerk Caritas bietet im Kanton Luzern ein eigenes Projekt an, dass in Gemeinden und Quartieren eine besseres Zusammenleben verschieden geprägter Menschen fördert. Asyl Suchende und Flüchtlinge Ebenfalls betreut Caritas im Kanton Luzern im Auftrag des Kantons Luzern Asyl Suchende und anerkannte Flüchtlinge. Freiwilligengruppen helfen mit, diese Aufgabe human und kosntruktiv zu lösen.
Kontakt: - Ihre Pfarrei - www.caritas-luzern.ch - www.migratio.ch (Bischöfliche Kommission) - Vielfältige Informations- und Bildungsangebote finden Sie unter: www.integration-zentralschweiz.ch. - Französische Mission, P. Vivald Monnerat, Wesemlinstrasse 42, 6000 Luzern 10, Tel. 041 429 67 48, v.monnerat@tic.ch - Italienische Mission, Don Domenico Basile, Schachenweg 8, 6020 Emmenbrücke, 041 260 53 64, www.mci.szm.com - Portugiesische Mission, Chaves Tottes Arlindo, St. Leodegarstrasse 11, 6006 Luzern, Tel. 041 410 47 67 - Spanische Mission, D. Hernando Arango, Weystrasse 8, 6006 Luzern, Tel. 041 410 13 91 - Kroatische Mission. P. Stanko Banozic, Matthofring 2/4, 6005 Luzern, Tel. 041 360 04 47 - Albanische Mission, Demaj Marjan, Luzernerstrasse 141, 6014 Littau, Tel. 041 250 52 60, albanische-kath.mission@bluewin.ch - Über weitere Missionen, die meist überregional organisiert sind, gibt Ihnen Ihre Pfarrei gerne Auskunft.
Jugendliche haben das Bedürfnis, ihre eigenen Lebensperspektiven zu entwickeln, ihre Kräfte und Fähigkeiten auszuprobieren und mit Gleichaltrigen Beziehungen aufzubauen und zu pflegen. Die kirchliche Jugendarbeit bietet Jugendlichen verschiedene Möglichkeiten, auf der Suche nach ihrer Identität und nach dem Sinn des Lebens Weggefährten/innen zu finden. - Die kirchlichen Jugendverbände und -gruppen (Pfadi, Jungwacht, Blauring, Ministrantinnen) stehen Heranwachsenden ab dem 2. Schuljahr offen. Bei regelmässigen Treffen, Ausflügen und Lagern erleben sie Gemeinschaft mit anderen Jugendlichen, übernehmen Verantwortung für bestimmte Aufgaben, setzen sich mit anderen Auffassungen und Lebensstilen auseinander, sprechen über Gott und die Welt. Später haben sie als Leiterinnen und Leiter die Möglichkeit, sich durch Ausbildung und praktische Erfahrung wichtige Organisations- und Führungskompetenzen anzueignen. In Jugendverbänden entstehen viele Freundschaften und Beziehungen, die ein Leben lang andauern.
- Die offene Jugendarbeit fordert weniger Verbindlichkeit. Treffpunkte und Anlässe geben Raum für spontane Begegnung. Zugleich sind die Jugendarbeiter/innen aber wichtige Ansprechpersonen für die kleinen und grossen Freuden und Sorgen des Alltags. Auch in den Jugendtreffs werden Selbstverantwortung, Toleranz und Gemeinschaftsfähigkeit eingeübt.
Die Jugendlichen werden von einer Ansprechperson (Präses oder Jugenbdarbeiter/in) aus der Pfarrei begleitet. Die Kirchgemeinde stellt den Jugendlichen Räume und Finanzen für ihre Aktivitäten zur Verfügung.
Kontakt: - Ihre Pfarrei - Fachstelle Jugendpastoral Jugendpastoral - http://www.kathluzern.ch/de/jugend/
Einmal ungestört einen Arztbesuch, einen Gang zu einer Behörde oder einfach eine Ruhepause machen: das ist für Mütter und Väter, die kleine Kinder zu betreuen haben, oft schwierig zu organisieren. Und die Kinder würden sich oft freuen, einmal mit anderen "Gspänli" oder in einer grösseren Gruppe zu spielen. Für diese Bedürfnisse sind die Angebote zur Kinderbetreuung in den Pfarreien ideal. Ob Spielgruppe, Waldspielgruppe oder Kinderhütedienst: hier kommen Kinder und Eltern auf ihre Kosten.
Kontakt: Ihre Pfarrei Angebote
Die Kirche ist nicht nur eine grosse Bewegung, sondern auch eine vielfältige Arbeitgeberin. Theologen/innen, Religionslehrer/innen, Kirchenmusiker/innen, Erwachsenenbildner/innen, Sozialarbeiter/innen, Sakristane/innen und viele andere mehr tragen dazu bei, dass das kirchliche Leben Früchte trägt. Auch spezielle Lebensformen in Klöstern oder in einem Auslandeinsatz gehören zur Palette kirchlicher Lebens- und Arbeitsentwürfe. Bei der Berufswahl oder beruflichen Neuorientierungen empfiehlt es sich, diese Vielfalt genauer anzuschauen - entweder über Kontaktpersonen in Ihrer Pfarrei oder bei der gesamtschweizerischen Fachstelle "Information Kirchliche Berufe". Offene Stellen in der Kirchgemeinde finden Sie hier.
Kontakt: Information Kirchliche Berufe Abendweg 1 6006 Luzern Telefon 041 419 48 39 Fax 041 419 48 31 www.kirchliche-berufe.ch
Kleine Kinder haben das Bedürfnis, sich zu bewegen, zu reden, zu singen und zu schreien. All das kommt in den Gottesdiensten für Erwachsene meist zu kurz. Deshalb laden verschiedene Pfarreien zu Kleinkinderfeiern ein. Biblische Geschichten und christliche Symbole kommen darin auf kindgerechte Weise vor, und es ist Raum für Eltern und Kindern zum Feiern und Nachdenken.
Kontakt: Ihre Pfarrei
Für eine Familie kann ein schwerer Krankheitsfall von Mutter oder Vater grosse Unsicherheit bringen und zugleich einen Notfall bedeuten: wer betreut die Kinder und versorgt den Haushalt? Hier bieten die Spitex Luzern und die SOS-Dienste der Pfarreien Hilfe an. Für eine Einzelperson bedeutet eine Krankheit oft auch Einsamkeit. Oft ist auch niemand da, der die kleinen, aber wichtigen Besorgungen macht. Wenn Sie Besuch oder Hilfe wünschen, wenden Sie sich an Ihre Pfarrei.
Kontakt: - Ihre Pfarrei (Seelsorger/innen, Besuchsdienste) - Spitex Luzern, Tel. 429 30 70, www.spitex-luzern.ch - SOS-Dienst der Pfarreien
Ein schwierige gesundheitliche Lage, weg von zu Hause in einer fremden Umgebung: der Aufenthalt im Krankenhaus mutet den Betroffenen viel zu. Deshalb kann der Beistand einer Vertrauensperson wichtig und hilfreich sein. Die Mitarbeitenden in der Pfarrei und/oder in der Spitalseelsorge kommen gerne bei Ihnen vorbei. Wenn Sie oder ein/e Angehörige/r im Spital den Besuch eines Seelsorgers/einer Seelsorgerin wünschen, so können Sie dies dem Personal melden oder sich direkt telefonisch mit Ihrer Pfarrei oder der Krankenhausseelsorge in Verbindung setzen.
Kontakt: - Ihre Pfarrei - Spitalseelsorge Kantonsspital Kantonsspital 16, 6000 Luzern 16, Telefon 041 205 11 11 - Spitalseelsorge St. Anna St. Anna-Strasse 32, 6006 Luzern, Telefon 041 208 32 32
Das Erleben von Krankheit und Leid gehört zu den Grunderfahrungen menschlichen Lebens. Krankheit berührt immer den ganzen Menschen in seinen leiblichen, seelischen und geistigen Vollzügen. Sie verursacht Ungewissheit und ruft Ängste hervor, mindert Aktivität und Lebenslust, durchkreuzt Pläne und führt oft in Einsamkeit. Oft sind Krankheiten mit Schmerzen verbunden und machen uns unsere Hinfälligkeit und Sterblichkeit bewußt. Die Kranken brauchen in dieser Situation nicht nur ärztliche Hilfe und Pflege, sondern auch den Beistand und die Begleitung von Menschen und Stärkung im Glauben. Viele Stellen in der Bibel, zum Beispiel die Krankenheilungen, zeigen die große Liebe Jesu zu den Kranken, er identifiziert sich sogar mit ihnen (siehe Matthäusevangelium 25,36). Die Sorge um die Kranken hat daher in der kirchlichen Tradition immer eine große Bedeutung. Neben dem fürbittenden Gebet und der Eucharistie gibt es in der Kirche auch ein eigenes Sakrament zur Stärkung der Kranken: die Krankensalbung. Sie ist eine liturgische und gemeinschaftliche Feier, die zuhause, im Krankenhaus oder in der Kirche gefeiert werden kann. In dieser Feier werden Stirn und Hände des Kranken mit geweihtem Öl gesalbt, begleitet mit den Worten: "Durch diese heilige Salbung helft dir der Herr in seinem reichen Erbarmen, er stehe dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes: Der Herr, der dich von Sünden befreit, rette dich, in seiner Gnade richte er dich auf." Im Laufe der Jahre wurde die Krankensalbung immer mehr nur noch Sterbenden gespendet, so dass sie dann als "Letzte Ölung" bezeichnet wurde. Sie soll aber nicht nur in äußerster Lebensgefahr gespendet werden, sondern auch bei schwerer Erkrankung oder Altersschwäche und kann im Laufe des Lebens auch mehrmals empfangen werden. Die Krankensalbung bewirkt Stärkung, Beruhigung und Ermutigung - Heil für Leib und Seele! Bitte beachten Sie die Gottesdiensthinweise Ihrer Pfarrei: dort finden regelmässig gemeinschaftliche Feiern der Krankensalbung statt. Oder nehmen Sie Kontakt mit einem Priester auf, um eine indviduelle Krankensalbung zu vereinbaren.
Kontakt: - Ihre Pfarrei
Für die katholischen Christen gilt seit dem II. Vatikanischen Konzil, "dass wir mit all unseren Kräften jene Zeit vorbereiten müssen, in der auf der Basis einer Übereinkunft zwischen allen Nationen jeglicher Krieg absolut geächtet werden kann. Das erfordert freilich, dass eine von allen anerkannte öffentliche Weltautorität eingesetzt wird, die über die wirksame Macht verfügt, um für alle Sicherheit, Wahrung der Gerechtigkeit und Achtung der Rechte zu gewährleisten." (Dokument Gaudium et Spes, Nr. 82) Der Einsatz für den Frieden beginnt im alltäglichen Engagement für Toleranz und Versöhnung. Aber auch auf der nationalen und internationalen politischen und wirtschaftlichen Ebene braucht es Menschen, die sich der Friedensfrage widmen. Die kirchlichen Hilfswerke und die Kommission der Bischöfe für Gerechtigkeit und Frieden unterstützen entsprechende Projekte und Initiativen.
Kontakt: - Ihre Pfarrei - Caritas Schweiz, www.caritas.ch - Fastenopfer, www.fastenopfer.ch - Iustitia et Pax, Kommission der Schweizer Bischöfe, www.kath.ch/juspax
Sollen wir Krankheiten mit den Mitteln der Gentechnologie bekämpfen? Dürfen wir selber bestimmen, wann unser Leben zuende gehen soll? Rund um Krankheit und Gesundheit, Sterben und Tod gibt es eine Vielfalt ethischer Fragen, mit denen sich auch Christinnen und Christen auseinanderzusetzen haben. Kirchliche Fachleute arbeiten in entsprechenden Fachgremien mit.
Kontakt: - Ihre Pfarrei - www.caritas-luzern.ch (Kurse zu Begleitung von Menschen in der letzten Lebensphase, Caritas-Patientenverfügung) - www.juspax.ch (Publikation der Bischöflichen Kommission für Gerechtigkeit und Frieden) - Nationale Ethikkommission im Bereich Humanmedizin, www.nek-cne.ch - Schweizerische Akademie für Medizin&Ethik, www.medizin-ethik.ch - Schweizerische Gesellschaft für biomedizinische Ethik www.bioethics.ch
Das Wohlstandsgefälle zwischen den reichen und den armen Ländern dieser Erde ist nicht nur ein fortdauernder Skandal, sondern auch eine Gefahr für den Frieden auf der Welt. Die Hilfswerke kämpfen mit konkreten Projekten und politischen Initiativen für mehr Gerechtigkeit. Mit Produkten des fairen Handels kann jede/r Konsument/in einen Beitrag leisten. In Luzern vertreiben der Caritas-Laden (Zentralstrasse 18) und der WWF-Panda-Laden (Kauffmannweg 17) entsprechende Artikel. Aber auch bei den Grossverteilern sind unter dem Label "Max Havelaar" fair gehandelte Produkte aus der Dritten Welt erhältlich. Im Teppichhandel steht das Label "STEP" für Fairness. Für soziale Arbeitsbedingungen in der Textilproduktion kämpft die "Clean Clothes Campaign", an der unter anderem das Fastenopfer mitwirkt.
Kontakt: - www.caritas.ch (hier auch Bestellung von fair gehandeltem Kaffee und Honig per Internet, unter "Shop" - www.fastenopfer.ch - www.swisscoalition.ch (Entwicklungspolitische Arbeitsgemeinschaft der Hilfswerke) - www.evb.ch - www.missio.ch - www.maxhavelaar.ch - www.step-foundation.ch - www.cleanclothes.ch Für Bildungsveranstaltungen: www.romerohaus.ch
| Partnerschaft / Sexualität - Jugendliche | Nach oben |
Sexualität ist für Jugendliche ein sehr wichtiges Thema. Sie ist keine fertige, abgeschlossene Größe, sondern wächst aus einzelnen, unvollständigen Erfahrungs-Splittern. Die ersten bewußten Begegnungen mit der eigenen Sexualität in dieser Zeit und das Erleben von Beziehungen prägen das gesamte weitere Leben Jugendlicher entscheidend mit. Von der Art und Weise, wie Jungen und Mädchen mit diesem neuen und spannenden Phänomen umgehen bzw. umzugehen lernen, wie es gelingt, einzelne "Splitter" nach und nach zusammenzufügen, hängt vieles für das Gelingen ihrer weiteren Entwicklung ab. Neben Eltern, Schule und vor allem Freundinnen und Freunden, sind auch die Jugendverbände gefragt, Jugendliche hier mit ihren Erfahrungen und in ihrem Suchen zu begleiten. Diese notwendige und wichtige Aufgabe ist aber für die kirchliche Jugendarbeit nicht ganz leicht zu bewältigen. Einerseits erfordert sie von denen, die Jugendliche in diesem Bereich begleiten wollen, ein hohes Maß an persönlicher Kompetenz. Andererseits birgt sie Spannungen und Konflikte mit der Institution Kirche. Denn wenn kirchliche Jugendarbeit - ihrem Selbstverständnis entsprechend - bei den Erfahrungen, Fragen und Problemen der Jugendlichen ansetzt und ihre jeweilige Situation ernstnimmt, scheint es häufig unmöglich, an den Positionen des offiziellen kirchlichen Lehramts zur Sexualmoral festzuhalten oder diese zu vermitteln und weiterzugeben. Eine gute Lektüre zum Thema sind die "Sex-Splitter" des Bundes deutscher katholischer Jugend: http://downloads.kirchenserver.net/8/764/1/20894535854993884636.pdf Das Thema wird auch in den Ehe- und Partnerschaftskursen der Kirche angesprochen.
Kontakt: Ehe- und Lebensberatung, www.elbeluzern.ch Jugendberatung CONTACT Sempacherstr. 15 6002 Luzern 041 210 13 08
- Sie haben öfter störende Gedanken?
- Sie fühlen sich bedroht, eingeengt, mutlos, unsicher?
In einem Gespräch mit einer Fachfrau / einem Fachmann können Sie klären, ob eine Erkrankung die Ursache für Ihre Schwierigkeiten sind und wie diese Krankheit behandelt werden kann.
Kontakt: - Ihre Pfarrei - Sozialberatung Ihrer Pfarrei - Ehe- und Lebensberatungsstelle, ww.elbeluzern.ch
Primarstufe Der Religionsunterricht auf der Primarstufe versucht, religiöses und ethisches Grundwissen aus der Perspektive des katholischen Glaubensverständnisses und zugleich mit der Offenheit für andere Glaubensentwürfe zu vermitteln. In der 1. bis 6. Klassen sind die Themen wie folgt verteilt: - Klasse: Kräfteschulung
Advent / Weihnachten Gottesbeziehung Vaterunser Stilleübungen Rituale Schöpfung Fastenzeit Jonas Noah 2. Klasse: Ich-Stärkung Gemeinschaft Abraham und Sara Taufe Abendmahl Ostern Jesu Freunde - Freundschaft 3. Klasse: Schalom Umkehr, Neuanfang Läbesgspröch Passionsgeschichte Ostern Pfarrei Josef Mit Schuld umgehen verzeihen, versöhnen Fastenzeit Jesus, der Jude Freude 4. Klasse: Schalom Gebote Läbesgspröch Gottesbeziehung Bibel Gebet Moses Regeln / Abmachungen Sklaven / Unterdrückung Befreiung / Freiheit Angst und Vertrauen Rituale anderer Religionen 5. Klasse: Schalom Gemeinschaft Leiden / Schmerz Sterben / Tod Dunkelheit / Advent Ostern / Auferstehung Läbesgspröch David Gewalt Leiden / Schmerz Sterben / Tod Ruth Fremdsein 6. Klasse: Beginn Firmweg Schalom Läbesgspröch Bussfeier Judentum Hinduismus Islam Gott, warum JA/NEIN Orte des Heils Orte der Kraft Oberstufe Damit junge Menschen sich in der heutigen Gesellschaft zurechtfinden, brauchen sie nicht nur technisches und fachliches Wissen, sondern auch andere menschliche Fähigkeiten. Der Religionsunterricht will einen Beitrag dazu leisten, dass Jugendliche - nach dem Woher und Wohin des Lebens fragen und zu sich selber finden;
- in Beziehung zu anderen treten, echten Dialog pflegen und über ihr Menschen- und Gottesbild nachdenken;
- eine eigene Sprache und andere Zeichen für ihre Erlebnisse und Erfahrungen auch im religiösen Bereich finden;
- Beispiele für gelingendes Leben in Bibel, Geschichte und Kultur entdecken;
- fremde Religionen und Kulturen und ihre Hintergründe verstehen;
- verantwortlich nach dem eigenen Gewissen und ethischen Grundsätzen handeln lernen.
Da können sie was erleben Grundsätzliche Lebensfragen lassen sich nicht theoretisch lösen. Deshalb ist der Unterricht auch alles andere als theorielastig. Mit den verschiedensten Formen und Methoden versuchen die Lehrpersonen, das Lebensgefühl und die Sprache der Jugendlichen zu treffen: - Begegnungen mit interessanten Persönlichkeiten
- Filme, in denen existenzielle Themen angesprochen werden
- Rollenspiele und Gruppenarbeiten
- Besichtigung von religiös bedeutsamen Orten und Gebäuden
- kreative Ausdrucksformen wie Malen, Collagen oder Musik.
Kontakt: Rektorat Religionsunterricht
Kontakt: Sakramente nennt die Kirche die Zeichen, mit denen Menschen Gottes befreiende Kraft zugesprochen wird. Die katholische Kirche kennt sieben Sakramente, davon fünf für verschiedene Lebensstationen: - Taufe - Firmung - Trauung - Priesterweihe - Krankensalbung und zwei, die Christinnen und Christen auf ihrem ganzen Lebensweg begleiten: - Versöhnung/Busse - Euchharistiefeier/Abendmahl.
Tagtäglich werden wir mit Plakaten, Fernseh- und Radiospots sowie Zeitungsinseraten bombardiert, damit wir kaufen und konsumieren. Sogar für angeblich günstige, schnelle Kredite wird geworben. Da kann es schnell passieren, dass das Budget aus den Fugen gerät und sich Schulden anhäufen. Eine Budgetberatung kann helfen, bevor es zu spät ist; die Schuldenberatung weist den Weg aus der Schuldenfalle.
Kontakt: - Sozialberatung Ihrer Pfarrei - Budgetberatung der Frauenzentrale Luzern, Persönliche Beratung nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung (041 211 00 30); Telefonische Beratung: Mittwoch, 15.00-17.00, Freitag, 09.00-11.00, Telefon 0900 566 000 (Fr.1.49/Minute); http://www.frauenzentraleluzern.ch/?page=30.20 - Fachstelle für Schuldenfragen, telefonische Beratung Montag bis Freitag, 10.00-12.00, 041 211 00 18, schuldenfragen.lu@frauenzentrale.ch; www.lu.schulden.ch
Schwanger sein: eine grosse Freude oder eine schwierige, neue Situation - das hängt von den persönlichen Umständen der werdenden Mutter ab. Wenn Konflikte und Probleme die Schwangerschaft belasten, bietet "elbe" einfühlsame und professionelle Beratung an.
Kontakt: elbe. Ehe- und Lebensberatung Schwangerenberatung Telefon 041 210 10 87 Telefax 041 210 10 88 Hirschmattstrasse 30b 6003 Luzern www.elbeluzern.ch
Engagement und Fanatismus, Überzeugung und Intoleranz, Vorbild und Guru, Verbindlichkeit und Abhängigkeit: das liegt manchmal näher beieinander als wir denken. Wenn Sie selbst dazu fragen haben oder wenn Anghörige oder Freunde in eine religiöse Gruppierung hinein kommen, die Ihnen nicht geheuer ist, dann können Sie sich für weitere Informationen und Hilfsangebote an Fachleute wenden.
Kontakt: - Ihre Pfarrei - Ökumenische Beratungsstelle "Religiöse Sondergruppen und Sekten", www.sektenberatung.ch
Einen Menschen gegen seinen Willen zu sexuellen Handlungen nötigen, als Erwachsene sexuelle Übergriffe bei Kinder und Jugendliche begehen: das gehört zu den schlimmsten Formen von Gewalt. Wenn Sie von einer solchen Gewaltsituation betroffen sind oder davon bei anderen Menschen wissen, so können Sie sich an Fachstellen wenden, die weiterhelfen. Sollten kirchliche Mitarbeiter/innen in Fälle sexueller Gewalt verwickelt sein, so wenden Sie sich bitte an die Vertrauensstelle der Luzerner Landeskirchen (Opferberatungsstelle des Kantons Luzern, Telefon 041 227 40 60).
Kontakt: - Sozialberatung Ihrer Pfarrei - Beratung und Vertrauensstelle der drei Landeskirchen: Opferberatungsstelle des Kantons Luzern, Telefon 041 227 40 60, www.opferberatung-lu.ch - Telefonhilfe für Kinder und Jugendliche, Telefon 147, www.147.ch - Kids-Trouble-Line: Telefon 041 24 88 111 oder kidsline@lu.ch. - Mannebüro, Hotline für Männer zu Gewalt, 078 744 88 88
Spielzeug ist für Kinder eine wichtige Entwicklungsmöglichkeit - für die Eltern aber oft eine Belastung des Budgets und ein Ärgernis, wenn die Begeisterung nur kurz anhält und dann das wertvolle Stück in der Ecke liegt. In Ludotheken können Kinder Spielzeuge gegen eine preiswerte Gebühr ausleihen.
Kontakt: Ludotheken (getragen vom Städtischen Frauenbund Luzern) - Bruchstrasse 78, Telefon 041 240 32 61 (MO-DO 14.30-17.00) - Pfarreizentrum, Schädrütistrasse 26, Telefon 041 370 15 35 (DI/FR, 15.00-17.30) Weitere Informationen unter: www.ludo.ch/luzern
Schwerkranke und sterbende Menschen brauchen mehr als eine perfekte medizinische Versorgung. Sie sind in ihrer Hilflosigkeit der Krankheit gegenüber oft auch Ängsten, Zweifeln und Fragen ausgeliefert. Sie und ihre Angehörigen sollen sich in schweren Stunden nicht allein gelassen fühlen. Die Luzerner Vereinigung zur Begleitung Schwerkranker vermittelt gut ausgebildete Freiwillige, die Sterbende stundenweise begleiten und so die Angehörigen und das Umfeld entlasten.
Kontakt: Luzerner Vereinigung zur Begleitung Schwerkranker Vermittlungsstelle: Georgette Baumgartner-Krieg, Tel. 041 675 02 20, Fax 041 675 02 21; http://www.da-beim-sterben.ch/
Menschen, die im Strafvollzug leben müssen, werden von Seelsorgern dort betreut. Caritas Luzern führt auch Gesprächsgruppen, die einen Austausch von Menschen ausserhalb des Vollzugs und Straffälligen ermöglichen. Schwierig ist jedoch auch die Situation der Angehörigen. Und erst recht ist der Weg der Straffälligen zurück in die Gesellschaft mit vielfachen Problemen verbunden: eine Wohnung und eine Arbeitsstelle finden, einen (neuen) Freundes- und Bekanntenkreis aufbauen. Die Sozialberatung ihrer Pfarrei und die Caritas Luzern können hier Unterstützung leisten. Jugendliche Caritas Schweiz bietet für straffälige Jugendliche die Möglichkeit zu Arbeitseinsätzen im Berggebiet. Freiheitsentziehende Massnahmen oder Bussen können in Absprache mit den Jugendanwaltschaften in solche Einsätze umgewandelt werden. Weitere Informationen unter www.caritas.ch (Soziale Einsätze), 041 419 22 22.
Kontakt: - Sozialberatung Ihrer Pfarrei - Caritas Luzern, www.caritas-luzern.ch
Die Geburt eines Kindes ist eine herausragende Erfahrung. Sie ist für das Kind, aber auch für die Eltern eine Erfahrung des Übergangs. Das Kind tritt aus der Geborgenheit des Mutterleibes hinaus in die Welt und beginnt mit dem ersten Atemzug sein eigenständiges Leben. Mitten in diesem Übergang tauchen viele Fragen auf. Woran sollen wir uns orientieren in unserer Aufgabe als Eltern? Auf was können wir mit unserem Kind hoffen und bauen? Wer steht uns bei? Wo wollen wir dazugehören? Taufe in jedem Alter Kinder können in jedem Alter getauft werden. In der Römisch-Katholischen, Christkatholischen und Evangelisch-reformierten Kirche ist es auch möglich, dass Erwachsene getauft werden. Über das konkrete Vorgehen informiert Sie jede Pfarrei. (Link) Wie Sie als Eltern vorgehen Kontakt mit der Pfarrei Nehmen Sie mindestens drei Monate vorher Kontakt mit Ihrer Pfarrei auf. Diese berät Sie gerne. Es findet zur Vorbereitung der Tauffeier ein Gespräch mit den Eltern statt. Überlegen Sie, weshalb Sie Ihr Kind zur Taufe bringen wollen. Im Gespräch zur Taufvorbereitung können Sie Ihre Motive klären. Die Tauffeier ist nur sinnvoll, wenn sie ihnen persönlich wichtig ist und Sie Mitglied einer Kirche sind. Kinder können in jedem Alter getauft werden. Immer wieder lassen Eltern ihre Kinder nicht im Säuglingsalter taufen, sondern zu einem späteren Zeitpunkt. Bringen Sie bitte die Geburtsurkunde mit oder Ihr Familienbuch. Götti und Gotte Für die Tauffeier brauchen Sie mindestens eine Patin und einen Paten für Ihr Kind, die von den Eltern ausgewählt werden. Die Zusage zur Patenschaft bringt die Bereitschaft zum Ausdruck, das Kind auf seinem persönlichen Lebensweg zu begleiten. Deren Aufgabe ist es, in besonderer Weise die Eltern zu unterstützen und dem Patenkind zur Seite zu stehen. In der Regel sollten die Paten einer christlichen Kirche angehören, einer oder eine sollte Mitglied der Kirche sein, in die das Kind durch die Taufe aufgenommen wird. Sie leben in einer konfessionsverschiedenen Partnerschaft Obwohl die Taufe von den Kirchen gegenseitig anerkannt wird, kann ein Kind nur in einer konkreten Kirche getauft werden. Deshalb sollten Sie sich darüber verständigen, in welcher Kirche Sie Ihr Kind taufen lassen wollen. Diese Entscheidung ist eine Entscheidung der Eltern, die von den Kirchen respektiert wird. Sie sind nicht Mitglied Mit der Taufe ist die Aufnahme in die entsprechende kirchliche Gemeinschaft verbunden. Die Eltern bezeugen ihre Bereitschaft, ihrem Kind eine christliche Lebensorientierung zu vermitteln. Ohne Mitgliedschaft kann dies nicht glaubwürdig geschehen. Es ist möglich und erwünscht, mit der Taufe Ihres Kindes den Eintritt in die Kirche zu verbinden. (Link) Die Tauffeier Die Tauffeier ist eine sakramentale Handlung, die im Rahmen eines Gemeindegottesdienstes stattfindet. Die wichtigsten Elemente der Feier: Verkündigung des Evangeliums, Zeugnis des Glaubens und Taufakt. Eine Tauffeier ist auch ausserhalb des Gemeindegottesdienstes im Kreise der Familie möglich. Das Kind wird mit Wasser besprengt, auf den Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft und gesegnet. Das Kind wird zudem mit Chrisamöl gesalbt als Zeichen der besonderen Erwählung durch Gott. Die Taufkerze wird an der Osterkerze entzündet, deren Licht das verheissene Leben und das Erleuchten durch Christus symbolisiert. Ausserdem wird das Kind mit dem Zeichen des Kreuzes gesegnet und den Eltern eine Taufurkunde ausgehändigt. Mitgestaltung möglich Es ist möglich, dass die Eltern, Patinnen und Paten und die ganze Familie diesen Gottesdienst aktiv mitgestalten. Verständigen Sie sich darüber beim ersten Kontakt mit Ihrer Pfarrei. Fotografieren und Filmen Bilder werden immer wichtiger in unserem Leben. Daher sind Aufnahmen der Tauffeier für viele von grosser Bedeutung. Während des Gottesdienstes ist Fotografieren und Filmen eher störend. Bitte nehmen Sie Rücksicht auf die Gepflogenheiten vor Ort. Wie es weiter geht Der Entscheid, das Kind zu taufen, beinhaltet eine Einladung und Aufgabe, das Kind auch im Geist des Evangeliums zu erziehen und es mit dem Leben der Kirche vertraut zu machen. Dabei werden Sie von den Kirchen unterstützt. Beachten Sie die Angebote zu Fragen der religiösen Erziehung und zu Gottesdiensten im Kleinkindalter, die Angebote des Religionsunterrichtes in der Schule und die Einladung zur Erstkommunion und zur Firmung, die Ihr Kind von der Kirche erhalten wird.
Kontakt: Ihre Pfarrei
Eine Trennung oder ein Scheidung kann beide Partner in eine tiefe Lebenskrise stürzen. Falls Kinder involviert sind, wird es nochmals schwieriger, einen psoitiven Weg in die Zukunft zu finden. Auch finanzielle Fragen können viele Probleme auslösen. Eine einfühlsame und zugleich kompetente Beratung kann vieles erleichtern. Getrennte und geschiedene Menschen gehören selbstverständlich weiter zur kirchlichen Gemeinschaft. Auch wenn die römisch-katholische Kirche (im Gegensatz zu anderen Kirchen) keine Wiederverheiratung Geschiedener kennt, so sind auch Paare, die in dieser Situation leben, in den Pfarreien der Katholischen Kirche Stadt Luzern willkommen. Das Kirchenrecht bietet die Möglichkeit, eine Ehe für nichtig erklären zu lassen, wenn von Anfang an nicht die richtigen Voraussetzung für eine freiwillige, gelingende Beziehung zweier reifer Menschen gegeben war. Wird diese Nichtigkeit (von einem kirchlichen Gericht) festgestellt, so ist der Weg für eine neue kirchlich geschlossene Ehe frei. Aus einem Interview mit dem Leiter des kirchlichen Gerichts des Bistums Basel, Dr. Peter Schmid Welches sind die häufigsten Gründe, damit eine Ehe nichtig erklärt werden kann? Bei sehr jungen Eheleuten kann es eine massive psychische Unreife sein, die das Führen einer Ehe im christlichen Sinne unmöglich macht. Aber auch eine übermässig starke Bindung an das Elternhaus beim einen oder anderen Partner kann eine eheliche Lebensgemeinschaft verunmöglichen, ebenso wie eine psychisch bedingte Bindungsunfähigkeit. Ein weiterer Nichtigkeitsgrund kann sein, dass beispielsweise im Falle einer Schwangerschaft starker Druck ausgeübt wurde von Personen, zu denen ein Abhängigkeitsverhältnis bestand. Weitere Gründe sind der Ausschluss von Nachkommenschaft ohne Wissen des anderen Partners, der willentliche Ausschluss der Unauflösbarkeit der Ehe, oder aber die arglistige Täuschung, beispielsweise die Verheimlichung einer Suchtkrankheit. Wer ist in einem Ehenichtigkeitsverfahren eigentlich angeklagt? Angeklagt ist nicht, wie oft fälschlicherweise angenommen wird, eine der Parteien, sondern das "Eheband". Folgerichtig gibt es einen "Verteidiger des Ehebandes", dessen Aufgabe es ist, im Verlauf des Verfahrens alles aufzuführen, was für die Gültigkeit der Ehe spricht. Am Verfahren sind immer drei Richter beteiligt, die das Urteil sprechen. Da sehr differenzierte Regeln den Verfahrenslauf bestimmen, brauchen die Parteien nicht unbedingt einen Anwalt zum Schutz ihrer Interessen. Es geht in einem derartigen Verfahren auch nie um die Frage einer möglichen Schuld am Scheitern der Ehe. Ein Ehenichtigkeitsverfahren kostet eine einmalige Gebühr von 400 Franken, wobei dieser Betrag bei Bedarf noch verringert oder sogar ganz erlassen werden kann.
Kontakt: - Seelsorger/innen Ihrer Pfarrei - Sozialberatung Ihrer Pfarrei - elbe, www.elbeluzern.ch, 041 210 10 87
Die Erkennntis, dass die Vorräte an Energieträgern auf unserer Erde begrenzt sind und dass die Natur allzuviele Belastungen nicht ungestraft lässt, hat sich in den Köpfen durchgesetzt. Es scheint aber noch ein langer Weg zu sein, bis sich das Verhalten der Menschen im Verkehr, beim Abfall, im Konsum und Energieverbrauch im Sinne des nachhaltig wirksamen Respekts vor der Schöpfung wandelt. Die kirchlichen Gemeinschaften haben die Aufgabe, an der Bewahrung der Schöpfung mit Kopf, Herz und Hand mitzuwirken.
Kontakt: - Ihre Pfarrei - Ökumenische Arbeitgsgemeinschaft Kirche und Umwelt, www.oeku.ch
Niemand macht alles richtig. Wir wissen und spüren, dass wir andere Menschen mit unseren Gedanken und durch unser Handeln verletzen können, dass wir uns im kleinen und grossen Massstab ungerecht und lieblos verhalten. Störungen in unseren menschlichen Beziehungen müssen behoben werden, damit es nicht zu dauerhaften Brüchen und verhärteter Ungerechtigkeit kommt. Deshalb versuchen Menschen mit anderen über Verletzungen zu reden, sich zu verständigen, um Verzeihung zu bitten und zu vergeben. Es geht auch darum, neue Formen gerechten und friedlichen Zusammenlebens zu suchen. Wenn es auf diese Weise gelingt, sich nachhaltig wieder zu versöhnen, dann freuen wir uns, umarmen uns, schenken eine Blume oder ein anderes Zeichen des Friedens. Was haben solche Störungen und Versöhnungen mit Gott zu tun? Jesus sagt: „Was ihr für einen meiner geringsten Schwestern und Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“ (Mt 25,40). Deshalb geht es auch um unsere Beziehung zu Gott, wenn wir im Kreis der Familie, der Arbeitskollegen/innen, der Freunde/innen, aber auch im wirtschaftlichen und politischen Belangen wider die Menschlichkeit handeln. Wenn Christen das Sakrament der Versöhnung (als Einzelpersonen in der Beichte oder als Gemeinde in der Buss- und Versöhnungsfeier) empfangen, bekennen sie zunächst ihr Versagen und erfahren zugleich, dass Gott die Chance zu einem Neuanfang schenkt. Die Vergebung und die Kraft für eine versöhnte Zukunft wird in Worten und Zeichen zugesagt. Für Erwachsene besteht regelmässig die Möglichkeit, das Sakrament der Versöhnung zu empfangen: - in der Beichte als Einzelperson
- in einer Buss- und Versöhungsfeier. Diese werden vor Weihnachten und Ostern in allen Pfarreien angeboten.
Erste Versöhnungserfahrungen aufnehmen Bereits Kinder kennen Unfrieden und Gewalt - in ihrer nächsten Umgebung und in der Welt. In der Vorbereitung auf das Sakrament der Versöhnung lernen sie - ihrem Alter entsprechend -, Verantwortung für ihr Tun zu übernehmen und mit Fehlern und Versagen umzugehen. Im Gespräch mit einer Seeslorgerin/einem Seelsorger und/oder einer Vertrauensperson erleben sie die befreiende Kraft, die entstehen kann, wenn Schuld nicht verdrängt, sondern in der Versöhnung positiv aufgearbeitet wird. Eltern und Kinder werden rechtzeitig über die Vorbereitung auf das Sakrament in der Pfarrei (in der vierten Klasse) informiert.
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Sind Sie neu nach Luzern gezogen? Dann seien Sie herzlich willkommen in der Katholischen Kirche Stadt Luzern und in Ihrer Pfarrei. Sie werden bald ein Begrüssungsschreiben erhalten. Sollten Sie aber länger nichts hören oder schon bald Kontakt mit einem Mitglied des Pfarreiteams wünschen, so rufen Sie doch bei Ihrer Pfarrei an oder senden Sie ein Mail.
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