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Team Citypastoral (v.l.n.r.): Florian Flohr, Marco Schmid, Andreas Rosar.

Citypastoral: Team fast komplett

8. März 2018 Von: Urban Schwegler

Der Theologe Florian Flohr (60) ist zum Leiter der Citypastoral bei der Katholischen Kirche Stadt Luzern ernannt worden. Damit ist das Team fast komplett, das ab diesen Herbst von der frisch renovierten Peterskapelle aus wirken wird.

Bereits seit einem Jahr wirken die Theologen Andreas Rosar (37) und Marco Schmid (42) in der City. Sie haben mit verschiedenen Projekten erste Akzente gesetzt und ein Netzwerk aufgebaut. In Zusammenarbeit mit dem Luzerner Theater finden regelmässig Theatergottesdienste oder Begleitveranstaltungen zu aktuellen Produktionen statt (zum Beispiel zur Marienvesper in der Jesuitenkirche). Zu einer Vortragsreihe über das Verständnis von Wahrheit kam alt Bundesrat Moritz Leuenberger in die Peterskapelle.

Während der Renovationszeit der Peterskapelle finden Veranstaltungen an verschiedenen Orten statt, demnächst ein Abend mit Abt Martin Werlen im Neubad (14. März). Auch die Baustelle auf dem Kapellplatz wird bespielt – entsprechende Kunstaktionen mit der Hochschule für Design &Kunst werden in der nächsten Zeit zu erleben sein.

"Wieder näher zu den Menschen"

Florian Flohr arbeitet seit vielen Jahren in der Katholischen Kirche Stadt Luzern; mehr als 12 Jahre hat er den Fachbereich Kommunikation betreut. Zuletzt wirkte er vor allem als Co-Leiter des Projekts Zukunftsfähige Kirche: Für lebendige Quartiere und eine offene Stadt. "Nun will ich wieder näher bei den Menschen sein, vor allem solchen, die mit Kirche nicht mehr viel anfangen können, aber trotzdem Interesse an christlichen und humanistischen Werten haben," erklärt Flohr seine Intention.

Viele Anknüpfungspunkte bieten

Die Citypastoral spricht die vielen unterschiedlichen Menschen an, die sich im Stadtzentrum aufhalten: Pendlerinnen und Pendler, Menschen, die zum Arbeiten, zum Einkaufen oder zu Veranstaltungen in die Innenstadt kommen, Touristinnen und Touristen, Bewohnerinnen und Bewohner. Gemäss Statistik sind es mehrere Zehntausend, welche täglich die Innenstadt beleben. "Ob für einen kurzen Moment der Stille oder für vertiefte Gespräche oder für soziale Initiativen – wir wollen Anknüpfungspunkte für viele bieten", fasst Marco Schmid die Ausrichtung der Citypastoral zusammen.

Noch fehlen Frauen

Damit das Team ganz komplett ist, wird auf den Herbst noch ein mitarbeitender Priester und eine weitere Person für die Betreuung der Veranstaltungen gesucht, welche die Kapelle und ihre Gäste betreut. "Wir wollen keine reine Männergruppe bleiben und werden deshalb bei der Anstellung und bei den Veranstaltungen darauf achten, dass Frauen eine wichtige Rolle spielen", erklärt Andreas Rosar die Haltung des Teams.

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