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Irischer Gottesdienst

19. März 2017 Von: Herbert Gut

Was hat ein Guiness Bier mit Sehnsucht zu tun?

Zu Beginn und am Schluss des St. Patrick’s Gottesdienstes stand ein Guiness. Es ging in dieser Feier um Durst. Durst als Hinweis auf eine tieferliegende Sehnsucht. Die Band Scealta spielte und sang Sehnsuchtsmelodien irischer Auswanderer. Sehnsucht nach Freiheit, aber auch Sehnsucht nach Heimat. In den biblischen Texten hörte man vom Durst der Israeliten nach ihrem Aufbruch aus Ägypten und von Jesus, der eine Samaritanerin um Wasser bat. Im Lied Isle of Hope ging es um eine 15jährige Annie, die mit ihrem Bruder aus Irland ausgewandert ist und sich in Amerika eine gute Zukunft erhofft hat.
Auch Zubir Ehsani, Interviewgast, ist mit 15 Jahren ganz alleine aus Afghanistan geflüchtet und hat viel Not und Elend erfahren auf seiner Reise über die Türkei und Griechenland bis in die Schweiz. Als Markus Hildbrand, Religionspädagoge, ihn im Interview fragte, was denn aktuell sein Traum sei, antwortete Zubir, dass er nicht wisse, wo er in Zukunft leben könne. Wieder friedlich in Afghanistan leben zu können im Kreise der Grossfamilie in der lieblichen Landschaft seiner Heimat wäre sehr schön. Eine beschwingte und berührende St. Patrick’s Feier.
Im Beizli danach schwang die eine und andere zur irischen Musik sogar das Tanzbein.

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