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«Evangelische Perspektiven»: Die 68er-Bewegung veränderte die Theologie

11. April 2018 Von: Daniel Lay

Dass die 68er-Bewegung war für die Kirchen Herausforderung und Bereicherung zugleich war, zeigt die Sendung «Evangelische Perspektiven».

Den Muff von 1'000 Jahren vermuteten die Männer und Frauen des Aufbruchs von 1968 nicht nur unter den Talaren der Professoren sondern auch der Pfarrer – und dass bis dahin nur wenige Pfarrerinnen diese Talare trugen, machte die Sache nicht besser. Noch mehr: Die 68er entdeckten für sich die revolutionäre Kraft des Evangeliums. Daraus entwickelte ein Kreis von Theologen um Dorothee Sölle das Politische Nachtgebet und neue Formen des Gottesdienstes. Auch Lieder im Stil des Sakropop sind ein Erbe jener Jahre. Die einsetzende sexuelle Revolution stellte allerdings vor allem die katholische Kirche vor kritische Fragen. Für die Kirchen war die 68er-Generation eine Herausforderung und eine Bereicherung, die bis heute anhält: Der religiöse Blick weitete sich, vor allem nach Osten, nach Indien. Die Beatles setzten mit ihrer Reise zu Maharishi Yogi im Februar 1968 einen Trend, der bis heute anhält, auch wenn er immer wieder neue Wendungen erfahren hat.

Sonntag, 15. April, BR2, 8.30

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