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Die mediale Karriere eines Esels

5. Juni 2014 Von: Daniel Lay

Das Pfarreiblatt wird offensichtlich auch beim Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) gelesen: Anders ist es nicht zu erklären, dass das Editorial «Ich Esel!» von Franz Zemp aus der Nummer 11 für die Sendung «Text zum Sonntag» umgesetzt wurde.

Im Gegensatz zum Internet, wo jeder Klick der Nutzerinnen und Nutzer problemlos gemessen werden kann, ist es bei Druckerzeugnissen schwierig, gesicherte Angaben über die Reichweite und die Lesegewohnheiten zu machen. Abgesehen von ein paar – meist wütenden – Leserbriefen und persönlichen Rückmeldungen bei einem zufälligen Treffen gibt es wenig Feedback.

So ist es umso erfreulicher, wenn man plötzlich den eigenen Text, vorgetragen von der wohlklingenden Stimme eines professionellen Sprechers, im Radio hört. So ging es unlängst Franz Zemp: Sein Editorial aus dem Pfarreiblatt Nummer 11 «Ich Esel!» wurde, ohne dass der Verfasser davon in Kenntnis gesetzt worden wäre, vom Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) für die Sendung «Text zum Sonntag» aufbereitet.

Wer kopiert wen?

Bei der nächsten Übernahme aus dem Pfarreiblatt der Katholischen Kirche Stadt Luzern, wäre einzig wünschenswert, dass der Verfasser klarer genannt wird (beim Internet abrufbaren Beitrag - siehe Link unten - ist die Quelle nur auf der Website ersichtlich), um Unklarheiten über den Urheber zu vermeiden. Franz Zemp berichtete nämlich von einer Frau, die, nachdem sie das Editorial gelesen und den Radiobeitrag gehört hatte, zunächst der Meinung war, dass Franz Zemp sein Editorial beim Radio abgeschrieben hat. Dabei war es genau umgekehrt.

Franz Zemps Editorial zum Lesen und Hören

 

 

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