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Hochhäuser prägen das Bild von Seine-Saint-Denis nördlich von Paris. Foto: www.wikipedia.org

Mit Gott gegen die Tristesse

15. Dezember 2017 Von: Medientipp

Seine-Saint-Denis ist eine Trabantenstadt nördlich von Paris. Eine hohe Arbeitslosen- und Kriminalitätsrate prägen die Siedlung wie auch ein Mix der unterschiedlichsten Nationalitäten, Kulturen und Religionen. Obwohl der christliche Glaube hier nicht besonders stark vertreten ist, ist die katholische Kirche mit Alphabetisierungskurse und interkultureller Jugendbegegnungen sehr aktiv.

Seine-Saint-Denis, so heisst ein kleines französisches Departement im Nordwesten von Paris. Eine Gegend, die bei Franzosen ein negatives Image hat: hohe Arbeitslosigkeit, geringe Schulbildung, Drogen, Schattenwirtschaft, Salafismus. Kaum jemand weiss, dass ausgerechnet in diesen zubetonierten Trabantensiedlungen, in denen um die 130 Nationalitäten zusammenleben, besonders viele und lebendige Glaubensgemeinschaften anzutreffen sind. Katholiken fühlen sich in den Banlieues zwar als Minderheit, aber das scheint sie geradewegs zu beflügeln. Sie organisieren Alphabetisierungskurse, Ausflüge, interreligiöse Jugendbegegnungen. Der Staat scheint die Problemviertel weitgehend aufgegeben zu haben, doch die Religionsgemeinschaften halten das Prinzip Hoffnung hoch.

Sonntag, 17. Dezember, SWR2, 12:05

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