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Der barmherzige Vater. Foto: Georg Schuchardt, www.pfarrbriefservice.de

Barmherzigkeit 4.0

9. August 2017 Von: Daniel Lay

Wer barmherzig ist, der ist gemäss Duden «mitfühlend, mildtätig gegenüber Notleidenden» und zeigt «Verständnis für die Not anderer». Die aktuelle Ausgabe der Sendung «Katholische Welt» geht der Frage nach, was Barmherzigkeit in einer digitalisierten und ökonomisierten Welt genau bedeutet.

Barmherzig heisst traditionell gütig, mitfühlend oder auch mildtätig zu sein. Was bedeutet dieser Begriff heute? Was heisst er in Zeiten einer globalisierten, digitalisierten Ökonomie 4.0 mit wachsender sozialer Ungleichheit und zunehmender Hetze, Gewalt und Leid? Unter Barmherzigkeit könnte heute nicht mehr in erster Linie die errettende Liebe oder nachgiebige Empathie, sondern vielmehr der Anspruch auf ein «gelingendes Leben» in der Gemeinschaft zu verstehen sein: als Chance individueller Beteiligung an Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft. In der Barmherzigkeit wird die Sehnsucht des zeitgenössischen Individuums nach Anerkennung, Wertschätzung und vor allem Solidarität erkennbar.

Sonntag, 13. August, BR2, 08:05

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