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Schaufenster

Friede, Tanz und Verständigung

20. Mai 2018

Ein Pfingsterlebnis der besonderen Art

Der Einzug in die gut besetzte Kirche war verheissungsvoll. Die Tanzgruppe Kalahrdaya tanzte zur Orgelmusik von Beat Heimgartner und lud die Anwesenden ein, sich zu öffnen für die Gegenwart des Heiligen Geistes. Die rotbeleuchtete Johanneskirche mit ihren grauen Wänden schien wie geschaffen für die fünf Tänzerinnen und Tänzer aus Kalkutta. Mit ihren leuchtenden Gewändern und graziösen und ausdrucksvollen Bewegungen konnten sie das Feuer und die Freude von Pfingsten vermitteln.
Herbert Gut sprach in seiner Predigt von der inneren Zufriedenheit als Voraussetzung für gelingende Kommunikation. Das pfingstliche Ereignis der Verständigung sei eher eine Ausnahme und ein grosses Geschenk.

Pater Toni Kurmann von den Jesuiten interviewte seinen Mitbruder Pater Saju, Professor für indische Philosophie und Lehrer für hinduistische und christliche Tänze. Pater Saju erzählte von seiner Arbeit mit Kindern und Jugendlichen der untersten Kaste in Kalkutta. In ihrem Zentrum Kalahrdaya ermöglichen sie diesen jungen Menschen eine ganzheitliche Persönlichkeitsbildung in Kunst, Kultur und Spiritualität. So viel Begeisterung nach einem Gottesdienst ist nicht alltäglich, sondern wirklich pfingstlich.

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