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Porträt

Eine moderne Pfarrei in einem
jungen Quartier

St. Johannes ist die jüngste Quartierpfarrei in der Stadt Luzern. Mit ihrer auffälligen Beton-Architektur sorgte die Johanneskirche von Anfang an für Gesprächsstoff. Noch heute überrascht das Gotteshaus durch seine Modernität und regt zu Experimenten an – nicht nur im Kirchenraum.

Auch mehr als vierzig Jahre nach ihrem Bau gehört die Johanneskirche, eine Betonskulptur von Walter Förderer, zu den auffälligsten und modernsten Kirchengebäuden der Schweiz. Die Urnenabstimung vom 24. September 1967 fiel mit 1595 zu 1446 Stimmen knapp für das Projekt aus und sorgte für einige Schlagzeilen. Doch der Kirchenraum mit seinem grottenähnlichen Hohlraum fand in der jungen Pfarrei schnell ein treues Publikum, das die  meditative Atmosphäre schätzt.

Die Pfarrei in Kürze

Lage: Die Pfarrei St. Johannes liegt am östlichen Rand der Stadt Luzern. Sie grenzt im Westen an die Pfarrei St. Leodegar, im Norden an die Gemeinde Adligenswil und im Osten an die Gemeinde Meggen.

Zahlen: Die Pfarrei mit ihren rund 4200 Katholikinnen und Katholiken ist in drei Seelsorgegebiete mit je einer theologischen Bezugsperson unterteilt. Dies schafft Nähe. St. Johannes umfasst 29 Vereine und Gruppierungen mit rund 300 Freiwilligen.

Geschichte: 1967 schrieb die Katholische Kirchgemeinde Luzern einen Projektwettbewerb für ein Quartierzentrum aus. Die Kirche wurde drei Jahre später eingeweiht. Im Jahr 2001 fand eine umfassende Renovierung statt.

Der Geist dieser Architektur, der auch für einen Aufbruch innerhalb der Kirche zu neuen Räumen stand, prägte die Pfarrei von Beginn an. Als einer der ersten Priester in der Schweiz verzichtete Franz Xaver Schwander 1970 auf das Latein und  feierte die Messe  mit dem Kirchenvolk in seiner Sprache.

Neue Formen des Gottesdienstes

Dies war nur ein erster Schritt auf dem Weg, den Gottesdienst und andere Feiern im St. Johannes in immer neuen Formen weiter zu entwickeln. Dazu gehören in jüngster Zeit Segnungsfeiern für Geschiedene, Tango in der Kirche genau so wie das Übernachten von Kindern in der Kirche, ein «ritualisierter» Brunch am Altar zur Schuleröffnung oder das Zelebrieren des schottischen St. Patrick‘s Day. Schon lange stehen nicht mehr nur Priester, sondern auch Theologinnen, Religionslehrer oder Sozialarbeiterinnen vorne am Altar und feiern  zusammen mit den Gläubigen Gottesdienst.

Popkonzerte in der Kirche

Die Kirche ist auch bei Künstlerinnen und Künstlern sehr beliebt. Ausstellungen mit Künstlern aus dem Quartier oder  Konzerte mit bekannten Musikern wie Konstantin Wecker oder Sina gehören ebenso dazu wie  kritische Theologen - auch Hans Küng oder Leonardo Boff waren immer wieder im St. Johannes zu Gast. Sie alle schätzen den offenen Sakralraum, in dem sich der Altar und die Bänke verschieben lassen. Dies schafft die Flexibilität im Denken, welche diese zeitgemässe Pfarrei prägt.

Eine Brücke nach Tansania

Drei starke Frauen aus dem Würzenbach-Quartier haben in Afrika  Spuren hinterlassen. Im Jahre 1966 reisen die drei Schwestern vom Kloster St. Anna Gerlisberg nach Tansania. Dort gründeten sie in Maua, am Fuss des Kilimanjaros, ein erstes Kloster. Im Laufe der Zeit kamen weitere Niederlassungen dazu. Dort leben und arbeiten heute nahezu 100 tansanische Schwestern. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich eine enge Verbindung zur Pfarrei St. Johannes. Alle zwei Jahre besucht eine Delegation aus dem Würzenbach die verschiedenen Projekte in Afrika. Die Schwestern in Tansania können so auf vielfältige Unterstützung für den Bau von Schulen oder Kindergärten zählen. Der Verein Pro Maua wurde im Herbst 2009 gegründet. Er sieht sich als Bindeglied zwischen den einzelnen Unterstützern und vertieft den gegenseitigen Austausch zwischen Tansania und der Schweiz.

Kontakt

Pfarrei St. Johannes

Schädrütistrasse 26 6006 Luzern

Telefon: 041 229 92 00 Fax: 041 229 92 01 st.johannes@kathluzern.ch

Öffnungszeiten Pfarreisekretariat:
MO-FR 9.00 - 12.00 Uhr
DI+DO 14.00 - 16.00 Uhr

(Während der Schulferien nur am Vormittag offen.)

Mitarbeitende Pfarrei St. Johannes

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