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Porträt

Eine Kirche von Welt

Im Hofbezirk nahmen die Kirche und die Stadt Luzern ihren Anfang. Die Zentrumspfarrei St. Leodegar verharrt aber nicht in der Geschichte. In der Hofkirche, dem Wahrzeichen Luzerns und Herzen der Pfarrei, entsteht aus Tradition immer wieder Neues.

Die Pfarrei in Kürze

Pfarrei: Die Pfarrei St. Leodegar erstreckt sich über fünf Quartiere: Nämlich Altstadt, Hochwacht, Bellerive/Halde/Lützelmatt, Wesemlin/Dreilinden und ein kleiner Teil von Luegisland.

Gebäude: Drei Kirchen dienen den Gläubigen als Versammlungsorte: Die Hofkirche, die Peterskapelle und die Klosterkirche Wesemlin.

Zentrumspfarrei: Die Gottesdienstbesucher der Pfarrei St. Leodegar kommen zu je einem Drittel aus der Pfarrei, aus der Agglomeration Luzern und sogar von noch weiter her.

Zusammenleben: 34 Gruppen und Vereine animieren das Pfarreileben. Am Wochenende werden in der Hofkiche das Stiftsamt der Chorherren (mit lateinischem Choral) sowie drei pfarreiliche Gottesdienste gefeiert. 

Geschichte: Die Pfarrei St. Leodegar ist die älteste Pfarrei in der Stadt Luzern. Die historischen Spuren reichen bis ins Jahr 735/736 zurück, als am Ort der heutigen Hofkirche ein Kloster gestiftet wurde.

Musik: Über 350 Jahre alt ist die Hoforgel. 5’949 Pfeifen arbeiten in 84 Registern oder Klangfarben zusammen. Die bis zu 10 Meter hohen, und über 380 Kilogramm schweren Pfeifen erzeugen ein Orgelgewitter, dass bereits den amerikanischen Erzählvirtuosen Mark Twain ehrfürchtig erschaudern liess.

Neben der Kapellbrücke ist die Hofkirche heute wohl die Luzerner Sehenswürdigkeit mit der grössten Strahlkraft. Leicht erhöht steht sie für alle weithin sichtbar über dem Vierwaldstättersee. Sie ruht auf Fundamenten, die bereits ums Jahr 735 gelegt wurden. Über ein Jahrtausend später ist die älteste Pfarrei der Stadt Luzern eine aktive und weltoffene Kirchengemeinschaft. 

Kirche der Kontraste

St. Leodegar ist eine Zentrumspfarrei. Menschen kommen aus dem Quartier, aus der Agglomeration und von weiter her. Ganz und gar in der Gegenwart ist auch der Empfang an der Hofkirche. Zwar ist da die imposante Westfassade mit der Statue vom Heiligen Michael, wie er eine Teufelsbestie bezwingt. Gleichzeitig weist ein zweisprachiges Plakat am Eingang Besucher aus dem In- und Ausland auf ein drahtloses Netzwerk hin. Dank Internetverbindung und Smartphone-App lassen sich die Hintergründe und die Geschichte der Hofkirche ganz modern per Telefon erkunden. 

Kirche für alle

Geschichte und Aktualität sind aber tiefer miteinander verknüpft: Die Liturgie in der Pfarrei St. Leodegar stützt sich seit dem Einbau der grossen Orgel um 1640 auch auf Musik. Weil die Zentrumspfarrei möglichst viele Menschen ansprechen will, beschränkt sich das Mess-Programm nicht auf klassische Orgelmessen. Auch funkige Rhythmen, Sprechgesänge und Jodelchöre haben Platz unter dem Dach der Hofkirche. Dank der kreativen Messgestaltung kommen schon mal 800 Menschen zu einem Gottesdienst.

Kirche im Dorf

St. Leodegar lebt aber auch abseits der touristischen Sehenswürdigkeiten und grossartigen Messen. Über dreissig Vereine und Gruppierungen tragen die Pfarrei. Die Pfadi ist mit über 60 Mitgliedern sehr stark vertreten. Es gibt Gruppierungen für Frauen und Männer, die das kulturelle Programm der Stadt würzen. Mit den Initiativen «Solidarität im Zentrum» und «Quartier im Wesemlin» verfolgt die Pfarrei dasselbe Ziel, welches das Glockengeläut, die gereimte Fasnachtspredigt und die Jodelmesse motiviertIst motiviert das träfe Adjektiv? Der kirchliche Gedanke soll in und ausserhalb der Gotteshäuser wirken. Die Kirche ist Kirche von Welt, findet man im St. Leodegar.

Gewaltige Orgelgewitter

Die Orgel in der Hofkirche ist weit über Luzern hinaus bekannt. Sie umfasst 5’949 Pfeifen, welche in 84 Registern und Klangfarben angeordnet sind. Die grösste Pfeife misst zehn Meter und ist über 380 Kilogramm schwer. Lange Zeit war die Luzerner Hoforgel damit die grösste Orgel Europas. 

Mit den schweren Orgeldonnerpfeifen und der Regenmaschine auf dem Dachboden der Hofkirche lassen sich wahre Klanggewitter erzeugen. Bereits der amerikanische Schriftsteller Mark Twain war beeindruckt, wie die Orgel «tost und donnert und kracht». Was für Zuhörer ein einzigartiges Erlebnis ist, ist für Organisten ein Traum. Während des «Orgelsommers», der jedes Jahr zwischen Mitte Juli und Mitte September die Hofkirche erbeben lässt, greifen die besten Organisten der Welt hier in die Klaviatur.

Kontakt

Pfarrei St. Leodegar im Hof

St. Leodegarstrasse 6 6006 Luzern

Telefon: 041 229 95 00 Fax: 041 229 95 01 st.leodegar@kathluzern.ch

Öffnungszeiten Pfarreisekretariat:
MO-FR 9.00 - 12.00;
14.00 - 16.30 Uhr

 

Mitarbeitende Pfarrei St. Leodegar

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