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Sozial

Mitten in der Gesellschaft

Wir leben und arbeiten solidarisch. Wir lassen uns vorrangig von der Option für die Benachteiligten leiten und richten unsere Angebote und Dienstleistungen danach aus. (Leitbild Katholische Kirche Stadt Luzern)

Im christlichen Glauben geht es nicht um eine andere, abgesonderte, sakrale Sphäre. Christsein ereignet sich mitten im Leben, mitten in der Welt, mitten unter den Menschen. Deshalb gehören eine solidarische Haltung und soziales Engagement wesentlich zum Glauben. Dem liegt die Überzeugung zu Grunde, dass jeder Mensch ein Bild Gottes ist und über eine unverlierbare Würde verfügt. Vor allem Benachteiligte und Ausgegrenzte fordern deshalb die Christinnen und Christen heraus, für Gerechtigkeit einzustehen.

Die Katholische Kirche Stadt Luzern versucht, dieser Verantwortung in ihrem Umfeld und in der weltweiten Vernetzung gerecht zu werden. Durch ihr Engagement in der Quartierarbeit leisten die Pfarreien einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Jede Pfarrei verfügt über eine Stelle für Soziale Arbeit. Finanzielle Beiträge gehen an den Verein Kirchliche Gassenarbeit, an eine Beratungsstelle für Sanspapiers und an Entwicklungsprojekte im Süden. Bei ihren Liegenschaften achtet die Kirchgemeinde darauf, dass Erträge für kirchliche Zwecke und soziale Aspekte bei der Vermietung und Vergabe von Räume in einem ausgeglichenen Verhältnis stehen. Auch im Beschaffungswesen werden soziale und ökologische Aspekte systematisch berücksichtigt.

Treffpunkt für Prostituierte

Das Bild oben zeigt das Projekt Rosa, welches von der Sozialarbeit der Katholischen Kirche Stadt Luzern getragen wird. Die sexuellen Dienstleistungen von Prostituierten gegen Geld sind von Schweizer Männern gefragt. Doch bekommen sie auch Verachtung zu spüren. Viele haben eine komplexe Lebensgeschichte, erfahren Gewalt, leben mit gesundheitlichen Risiken. Einige arbeiten illegal und haben ständige Angst, ertappt zu werden. Im Treffpunkt „Rosa“ haben die Frauen einmal pro Woche die Möglichkeit, sich ausserhalb ihres gewohnten Umfelds zu treffen und sich auszutauschen. Sie können bei einem günstigen Mittagessen über ihre Probleme sprechen, Gesundheitsfragen diskutieren, sich informieren. Je nach Problemstellung werden die Frauen an Fachleute oder Institutionen vermittelt, die weiterhelfen können.

Mehr Informationen

Hinweise auf Beratung und Unterstützung im sozialen Bereich finden Sie im Ratgeber.

Wenn Sie sich sozial engagieren möchten, erhalten Sie unter dem Stichwort Engagement weitere Informationen.

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