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Rundgang

Eingangsbereich

01 Eingangsbereich

Beim Betreten der Jesuitenkirche gelangt man in eine Vorhalle. Weil die Vorhalle keine Fenster besitzt, befindet man sich zunächst im Halbdunkel. Das ist durchaus beabsichtigt: Denn wenn man nachher in die lichtdurchflutete Kirche tritt, wirkt die ohnehin imposante Kirche durch die geschickte Lichtregie noch viel imposanter. Die 57,5 Meter lange und 28,3 Meter Breite Jesuitenkirche folgt einem architektonisch einfachen Grundriss: Es handelt sich nämlich um eine vierjochige Anlage, wobei zwischen den einzelnen Streben Seitenkapellen eingezogen sind. Über den Seitenkapellen sind Emporen angebracht. An der Jesuitenkirche lässt sich so ein neues Konzept der Raumgestaltung ablesen: Im Gegensatz zu den Kirchen des Mittelalters, die mit Säulen dem Prinzip der Raumaddition folgen (vgl. Hofkirche), gibt es hier nur noch einen grossen säulenfreien Raum ohne Zäsur zwischen Langhaus und Chor. Man spricht in diesem Zusammenhang von einem Einheitsraum. Die Wirkung des Kirchenraums ist einmalig für den Schweizer Barock.

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