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Schaufenster

Perspektive Lagerleitung

5. September 2017 Von: Claudia Corbino

Ein Sommerlager vorzubereiten, durchzuführen und zu leiten ist eine sehr verantwortungsvolle und herausfordernde Aufgabe. Xenia Bertschmann war Co-Lagerleiterin im Zeltlager von Jungwacht & Blauring St. Paul und erzählt aus ihrer Sicht.

«Das diesjährige Sommerlager hat vom 5. bis 18. August 2017 in Aquila stattgefunden. Was aber viele nicht wissen: Ein Grossteil der Leitenden ist bereits eine Woche vor Lagerbeginn nach Aquila gereist, um die ganzen Installationen aufzubauen.

Grosse Vorarbeit

Natürlich steckt hinter so einem Sommerlager noch viel mehr Arbeit als nur diese Aufbauwoche.. Bereits im Januar beginnen wir mit der Planung. Wir schreiben die Programmblöcke gemäss J+S-Vorgaben und verteilen alle wichtigen Aufgaben. Die Liste dieser „Ämtli“ ist lang. Sie reicht vom Lagerstartabend, über Werbung, Marketing, Buntspecht, Kassier bis hin zu Holz, Sanitär, Sanität und so weiter. Auch jetzt noch, drei Wochen nach dem Lager, sind viele noch mit ihrem Ämtli beschäftigt.

Als Lagerleitung geht es darum, das Ganze zu koordinieren, kontrollieren und zusammenzufügen, helfend einzugreifen und Fragen zu klären.

Lagermotto «Wo ist Alex»

Während den zwei Wochen unseres Lagers sind wir durch die Zeit gereist, um Alex zu finden, der 2006 verloren ging und seit jener Zeit gegen seinen Willen in der Zeit umher gespickt wird. Dabei sind wir in der Steinzeit, im Mittelalter, in den 40ern und in anderen fernen Epochen gelandet. Mein persönliches Highlight war unsere Reise in die 70er-Jahre. Wir vergnügten uns einen ganzen Nachmittag lang an einem Festival, welches auf dem Lagerplatz stattfand, und demonstrierten gegen Ungerechtigkeit und Krieg.

Leider haben wir Alex aber auch dort nicht gefunden. Schliesslich landeten wir in der Zukunft und haben herausgefunden, dass Alex schon lange tot ist. Er hinterliess uns einen Brief, in dem er uns mitteilte, dass er in der Zeit der „Zukunft“ seine grosse Liebe getroffen habe. Penelope und er haben ein glückliches Leben zusammengeführt. Trotzdem packte ihn ab und zu die Wehmut nach seiner Heimat und der Jungwacht, aber er wusste, dass es fast unmöglich war, wieder in sein altes Leben zurückzukehren. Alex bedankte sich bei uns und wünschte sich, dass wir alle seine Sachen und die Zeitmaschine verbrennen.

Mit dieser Nachricht und dem grossen Feuer war dann auch das Lager schon bald wieder zu Ende und wir kehrten zurück nach Luzern zu unseren Familien.

Vertrauen

Im Namen des ganzen Leitungsteams möchte ich den Kindern danken, die mit uns ins Lager gekommen sind, den Eltern für ihr Vertrauen und unserer Pfarrei für die langjährige Unterstützung auf den verschiedensten Ebenen.

Viva St. Paul!»

Xenia Bertschmann, Co-Lagerleiterin

 


Danke

Den beiden Lagerleitern Xenia Bertschmann und Malic Kuhn ein grosses Dankeschön für ihre Arbeit und die Bereitschaft, die Verantwortung für ein Zeltlager zu übernehmen. Ebenfalls Dank dem ganzen Leitungsteam - gemeinsam leisten sie Grosses für die Kinder- und Jugendarbeit!

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