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Schaufenster

Familien aus Syrien und Sri Lanka kochten für die Schulklasse.

Unbekanntes mittendrin

5. Dezember 2013 Von: Florian Flohr

Obwohl so viel darüber geredet wird, war wohl noch kaum jemand drin: in einem Asylzentrum. Das wollte die Klasse 3k von Lehrerin Sibylle Villiger vom Schulhaus Gersag in Emmen mit einem Besuch im Emmer Asylzentrum Sonnenhof ändern.

Möglich wurde dieser Besuch der besonderen Art, nachdem die Schulklasse beim Bettagswettbewerb der Kirchen zum Thema «Daheim sein» (www.deheisi.ch) als dritten Preis ein interkulturelles Mittagsessen gewonnen hatte. Die glücklichen Siegerinnen und Sieger wünschten sich daraufhin ein Essen im Emmer Asylzentrum Sonnenhof.

Die 14 Schülerinnen und Schüler – selbst aus zehn verschiedenen Nationen stammend – nahmen sich vor dem Essen zwei Stunden Zeit, über internationale Fluchtbewegungen nachzudenken und den Alltag in einem Asylzentrum kennen zu lernen. Auf besonderes Interesse stiessen dabei die Zimmer für minderjährige Flüchtlinge – etwa im gleichen Alter wie die Schülerinnen und Schüler -, die ohne Begleitung in der Schweiz ankommen.

Engagierte Caritas-Mitarbeitende beantworteten über dreissig Fragen, die die Jugendlichen aufgeschrieben hatten. Und schliesslich kam der eigentliche Preis: ein wunderbares Buffet mit Spezialitäten, das Familien aus Sri Lanka und Syrien vorbereitet hatten. Es könnten wohl viele Ängste abgebaut werden, wenn solche Begegnungen öfter stattfänden.

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