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Schaufenster

Eines der jüngsten Projekte, "Männer interkulturell" in Zusammenarbeit mit dem Luzerner Mannebüro machte deutlich, das Integration nicht nur Frauensache ist. Auf dem Bild zu sehen Daniel Ammann und Abdoul aus Senegal. Foto; Claudia Conte

Willkommen in der solidarischen Stadt - eine gelungene Begegnung zwischen Flüchtlingen und Einheimischen

15. März 2016 Von: Nicola Neider Ammann

Am vergangenen Samstag, 12. März stellten sich neun verschiedene Integrationsprojekte mit der Methode einer lebendigen Bibliothek der interessierten Öffentlichkeit vor. Es kamen über 100 Personen, die sowohl die lebendigen Bücher als auch das politische Nachtgebet erleben wollten, welches vom Chor der Nationen musikalisch gestaltet wurde.

Wer sich mit und für Flüchtlinge freiwillig engagieren möchte, kam am Samstag im Zentrum Der MaiHof voll auf seine Kosten. Einheimische und Flüchtlinge konnten sich in der lebendigen Bibliothek "Bücher" ausleihen, nicht um in ihnen zu lesen, sondern um sich von Menschen erzählen zu lassen, was in den jeweiligen Projekten geschieht. Dabei ging es bewusst um ganz verschiedene Modelle von Integrationsprojekten: Von der Autonomen Schule - Mondoy, wo sehr selbstorganisert Deutsch gelernt, gekocht und diskutiert wird, bis zur Besuchsgruppe Hirschpark, die einmal bis zweimal pro Woche die gerade angekommenen Flüchtlinge zu einer Freizeitaktivität einlädt, von langjährig bewährten Projekten wie dem Frauenpalaver oder dem Café International bis zum jüngsten Projekt, dem Projekt Männer interkulturell waren viele verschiedene Projekte vertreten. So auch die interkulturelle Bibliothek, die seit kurzem im Pavillon am Kauffmannweg 9 bei "HelloWelcome" zu finden ist. Auch die Kontakt- und Beratungsstelle Sans-Papiers und das Lehrlings-Mentoring-Projekt vom SAH waren unter den lebendigen "Büchern" zu finden. Bei allen "Büchern" waren Menschen da, die aus ihrem Leben auf der Flucht erzählten sowie davon, wie sie in der jetzigen Heimat angekommen sind. Natürlich durfte im MaiHof auch das vorbildhafte Projekt "Zusammen leben Maihof-Löwenplatz" nicht fehlen, welches im Maihofquartier viele verschiedene Angebote von, mit und für Migrantinnen/Migranten und Einheimische organisiert. 

Der ganze Anlass mündete nach einem feinen Apéro, der von tamilischen und philippinischen Frauen zubereitet wurde, in einem Politischen Nachtgebet, welches von Li Hangartner, Beata Pedrazzini und dem Chor der Nationen Luzern gemeinsam gestaltet wurde. 

Unter dem folgenden Link findet sich ein ausführlicher Bericht über den Anlass: https://www.kath.ch/newsd/luzern-zeigt-sich-solidarisch-mit-fluechtlingen

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