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Schaufenster

Sie gestalteten die Jazzvesper mit: Patricia Draeger Simbirev (links) und Albin Brun, die Sänger «vocabular»(hinten) und Alois Metz (hinten rechts).

Von Zorn bis Hoffnung

29. Januar 2014 Von: Urban Schwegler

An den Jazzvesper-Abenden entstand durch die Kombination von biblischen Psalmen, gregorianischen Chorälen, modernen Jazzklängen und aufrüttelnden Texten eine moderne Form des Betends.

Drei Jazzvesper-Abende in der Johanneskirche, in der Peterskapelle und in der Piuskirche in Meggen vermochten Mitte Januar ein breites und zahlreiches Publikum anzusprechen und zu begeistern. Das grenzüberschreitende Projekt verband die biblischen Psalmen mit gregorianischem Choral, modernen Jazzklängen und aufrüttelnden Texten zu einer gegenwartsbezogenen Form des Betens. Während der Choralgesang der Gruppe «vocabular» die Ruhe mittelalterlicher Gregorianik ausstrahlte, öffneten die Instrumentalisten Albin Brun (Klarinette, Saxophon, Schwyzerörgeli), Patricia Draeger Simbirev (Akkordeon) und Markus Lauterburg (Perkussion) mit modernen Interpretationen auf sensible und kraftvolle Art einen grossen musikalischen Raum. Die durch diese Klänge erschlossene Weite liess eine grosse Bandbreite an Stimmungen von Wut und Zorn bis Mut und Hoffnung zu. Ihren Ausdruck fanden sie in den von Alois Metz gelesenen Texten oder auch im psalmodierten Lied «Leben im Leben» von Konstantin Wecker.

Impressionen von der Jazzvesper in der Johanneskirche

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