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Entwicklungszusammenarbeit

3 Prozent der Steuereinnahmen für Entwicklungszusammenarbeit

Junge im Nordwesten Haitis: In der Fastenzeit 2021 finanzierten die Pfarreien der Katholischen Kirche Stadt Luzern zwei Fastenopfer-Projekte in Haiti. Auch sonst sind in der Entwicklungszusammenarbeit Partnerschaften zentral.

Die Katholische Kirche Stadt Luzern unterstützt verbindlich und substantiell Entwicklungsprojekte in wirtschaftlich benachteiligten Regionen der Welt. 3 Prozent der jährlichen Steuereinnahmen sind fix für die Projektförderung in der Entwicklungszusammenarbeit reserviert.

Das Konzept «Entwicklungszusammenarbeit und zwischenkirchlicher Austausch» bildet die Grundlage der Entwicklungszusammenarbeit. Im Konzept sind die folgenden Themenbereiche und Ziele definiert:

  • Bewusstseinsbildung und zwischenkirchlicher Austausch durch Information und Sensibilisierung
  • Beschaffungswesen (Fairer Handel)
  • strukturelle Solidarität/finanzielle Projektunterstützung
  • politisches Engagement

Die Themen und Ziele sind in die Gesamtstrategie der Katholischen Kirche Luzern integriert und mit den Pastoralen Grundprozessen und den Unterstützungsprozessen harmonisiert.

Langfristige Projektunterstützung in der Entwicklungszusammenarbeit

Die Katholische Kirche Stadt Luzern unterstützt Projekte langfristig und arbeitet mit kompetenten (kirchlichen) Partnern wie Fastenopfer, Comundo oder Public Eye zusammen. Ein kleiner Teil der Unterstützungsgelder kann für Projekte aufgewendet werden, die in den Pfarreien verankert sind. Die Verteilung der Gelder unterliegt einem Controlling (Anträge/Berichte).

Für die Verteilung der Gelder ist die Kommission «Nachhaltige Entwicklung» zuständig. Sie setzt sich aus drei Mitgliedern des Grossen Kirchenrats, drei Vertretenden des Pastoralraums und einem Kirchenrat zusammen. Zwei- bis dreimal jährlich stellt sich ein von der Kirche unterstütztes Hilfswerk an der Sitzung der Kommission vor. Ein angeregter, offener Austausch zwischen Kommission und Hilfswerk ist ebenfalls Teil des Controllings.

Zusätzlich: Sofort- und Katastrophenhilfe

Ferner spricht der Kirchenrat jährlich Soforthilfe/Katastrophenhilfe, um kurzfristig und unbürokratisch Hilfe leisten zu können. Der Budgetposten wird jährlich definiert (2020: 40'000 Franken).

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