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Trauern in Zeiten von Corona

Abschied auf Distanz

Wie eine Erst-August-Ansprache im Frühling, so gut passen Abschied nehmen und Distanz zusammen. Seelsorgende haben deshalb auf einer Website Impulse zum Abschied auf Distanz zusammengetragen.

Abschied nehmen auf Distanz fällt schwer.

Abschied nehmen und Trauern sind innere Wege. Niemand kann andere für sich trauern lassen. Man könnte versucht sein, dem Trauer-Weg in der Zeit des Social Distancing aus dem Weg zu gehen. Nur erleben viele, dass sich das Trauern dann eigene Wege sucht im Leben. Vergleichbar mit fliessendem Wasser. Wenn es ein Bachbett findet, dann fliesst es dort. Wenn es kein Bachbett hat, dann sucht es sich selber eines. Oder wenn es gar keinen Abfluss findet, kann es zu modern beginnen.

Wie trauern in Corona-Zeiten?

Die verordnete Distanz bei Beerdigungen passt zum Trauern so sehr, wie Ostereier im September, wie Erst-August-Rede und Frühling. Distanz ist nicht möglich im Trauern: Trauer muss man an sich heran lassen. Man kann Trauer nicht verschieben. Es braucht Wege und Zeichen, die gerade jetzt not-wendend sind.

Social Distancing als Chance

Social Distancing kann eine Chance sein, alte Wege neu zu denken. Aus dem Nebeneinander in der Kirchenbank und am Grab kann ein neues Miteinander werden. Zum Beispiel: Ein gemeinsam festgelegtes Datum mit Uhrzeit für alle, die auf dem Trauerweg sind. Zu dieser Zeit trifft sich dann, wer kann «in Gedanken». Vielleicht findet man auch übers Internet zusammen. Es können auch die Texte, Gedanken und vielleicht die Musik der Beerdigung per Mail geteilt werden. Oder zusammen mit den Jungen der Familie finden sich ganz eigene Wege, in der Familie und für alle, die um die verstorbene Person trauern, einen gemeinsamen Weg zu gehen.

Abschied auf Distanz – online

Einige Ideen und Vorschläge dazu haben wir auf der Website «Abschied auf Distanz» zusammengestellt. Klicken Sie auf den Link. Lassen Sie sich inspirieren. Teilen Sie diese Seite und erfinden Sie zusammen ganz neue Wege, wie das Wasser der Trauer gut fliessen kann, wenn das Unwetter des Todes und Abschieds gerade tobt.

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