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Sternaufzug

Ein Stern geht auf

In der Weihnachtszeit prangt ein 90 Glühbirnen geschmückter Stern zwischen den Türmen der Hofkirche. Bevor der Stern mit einem Durchmesser von sieben Metern an seinem Platz ist, müssen die Hofgeissen einige Arbeiten erledigen.

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Der alte, auf dem Dach der Michaelskapelle starr zusammengefügte Weihnachtsstern stellte während der Montage auf dem steilen, nassen Kapellendach ein grosses Gefahrenpotenzial dar. In der Folge tüftelte Camillo Ceppi an einem neuen Stern, der relativ gefahrlos und im Trockenen aus dem Turm ausgefiert werden sollte. An Weihnachten 2005 war es soweit. Der neue Stern, auch «Schwabbelstern» genannt, wurde erstmals aufgezogen. Doch bis der Stern aufzugsbereit ist, gibt es für 10 bis 12 Hofgeissen diverse Vorbereitungsarbeiten zu erledigen: Vor dem Aufzug müssen das Haupttragseil analog zu den Fahnen gespannt, sowie diverse Hilfs- und Verankerungsseile aus den jeweiligen Luken gezogen und mit dem Stern, der noch im Turm aufgehängt ist, verbunden werden. Jede Luke ist im Lichtmass nur gerade 30 Zentimeter breit und 40 Zentimeter hoch. Die Sternaufhängepunkte sowie die elektrischen Anschlüsse mit der Schalteinheit müssen überprüft werden. Der Stern hat jetzt auch einen Testlauf von mehreren Tagen im Nieder-Voltbereich absolviert. Der Stern ist aus Stahlseilen als ganzes Konstrukt zusammengefügt. Er misst im Durchmesser respektable 7 Meter, 90 Glühbirnen bringen ihn zum Strahlen. Die ganze Einheit wird schlussendlich von allen Beteiligten sehr sorgfältig aus einer Luke ausgefiert, wobei ständig die Zugseile sehr sorgfältig angezogen, die Gegenseile aber gelockert werden, bis der Stern einigermassen gut hängt. Jetzt beenden die Beobachter auf dem Kirchenvorplatz mittels Funkverbindung zum Turm die Aktion. Da jedes Seil mit unterschiedlichen Farben markiert ist, bekommt der Mann auf der «Kommandobrücke» im Turm (dort laufen alle Seile zusammen) die Anweisungen, dieses oder jenes Seil anzuziehen oder zu lockern, bis der Stern perfekt gespannt ist.

Text und Fotos: Rolf Lötscher

Impressionen vom Sternaufzug 2007

Vorbesprechung...
...mit neuen Instruktionen.
Montage-Ablauf
Schalt- und Steuereinheit
Tableau Stromversorgung
Winde für den Sternaufzug
Camillo unterzieht alles einer kritischen Prüfung.
Der Stern im Probebetrieb mit 36 Volt
Die Spannseile werden geordnet.
Franz taucht auf dem obersten Boden auf.
Das Hilfsseil wird gemeinsam gezogen.
Das Haupttragseil folgt.
Blick auf das neblige Luzern
Selbst der Drache friert.
Hans an den Seilzügen
Vermeintliches Seilgewirr
Kurze Pause
Befestigung der Hilfsseile
Die Winde mit dem Hauptzugseil
Der Stern ist zum Ausfieren bereit.
Auch die Winde ist bereit.
Das Ausfieren ist ein heikles Unterfangen.
Res ist voll konzentriert bei der Sache.
Blick in die Umgebung
Langsam aber sicher…
... geistert das Sternmännchen...
übers Michael-Kapellendach...
... nimmt langsam Gestalt an...
...bis es sich unter Mithilfe der Funkbeobachter...
...zum prachtvollen Weihnachtsstern entfaltet.
Ansicht von der Hoftreppe
Nahaufnahme
Sicht vom Propsteigarten
Auch die Propstei erhält einen Stern.
Armi, Franz und Sebastian
Zum Aufzug bereit


Der Stern wird positioniert.
Eingang der Propstei
Geschmücktes Treppenhaus in der Propstei
Nachtaufnahme alter Stern
Solidaritätsnacht
 
 

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