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Schaufenster

Minis üben das würdige gehen.

Praxisarbeit mit den Ministranten und Ministrantinnen

31. Mai 2016 Von: Marija Kunac

Im Rahmen meiner religionspädagogischen Ausbildung stand ich vor der grossen Aufgabe, eine praktische Arbeit durchzuführen. Als langjährige Ministrantin, war es mir ein Anliegen, dies in diesem Bereich umzusetzen.

Was lief im Vorfeld?

Nach gegenseitigem Kennenlernen und der Bereitschaft der Oberminis, das Projekt zu unterstützen, folgte ein erstes Angebot.

Fachliteratur, Spiele und Hilfsmittel wurden erkundet und ausprobiert. Diese wurden in regem Austausch auf ihre Tauglichkeit bewertet. Bei all den kopflastigen Tätigkeiten, kam das Spirituelle nicht zu kurz. Die Arbeit zeigte bereits Früchte. Mit dem neu erworbenen Wissen, planten die Oberministranten eigenständig eine erste Schnitzeljagd. Ziel war es, einander kennenzulernen und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken.

 

Erster Mini - Anlass

Früh morgens bereitete ich zusammen mit Präses Luzia die Räumlichkeiten vor. Bald erwarteten uns drei Oberministranten. Voller Motivation und gespannt, gingen wir gemeinsam die letzten Details durch und meine anfängliche Nervosität machte grosser Freude Platz. Langsam trudelten die ersten Minis ein.

Arbeiten an verschiedenen Orten

Nach der Begrüssung und einem selber verfassten Gebet einer Oberministrantin, begaben wir uns in die Kirche. Die Schar wurde in Altersgruppen aufgeteilt. Es ging darum, dass die Minis ihre Kirche besser kennen lernen, den Blick schärfen und die Kirche als Ganzes wahrnehmen. Die älteren Teilnehmenden setzten sich zusätzlich mit ihrem Kirchenbild auseinander. Weitere Posten die besucht wurden, waren das gemeinschaftliche Kochen und der Austausch über ihren Dienst. Der letztere wurde von zwei Obeministranten betreut und geleitet.

Wer Arbeitet, soll auch belohnt werden!
Dies taten wir dann auch mit Spielen, feinem Essen und einem leckeren Dessert. Am Nachmittag ging es in der Kirche weiter. Gesten und Zeichen standen im Vordergrund.

Wieso ziehen die Ministranten bei der sonntäglichen Messe feierlich in die Kirche ein? Welche Bedeutung hat das Knien oder das Stehen? Diese und weitere Fragen wurden beantwortet und mit praktischen Übungen unterstützt. Ein Gebet zum Schluss, rundete den ersten Anlass ab.

Fazit

Ich war sehr erfreut über das Interesse an meinem Projekt und der Bereitschaft, aktiv mitzuarbeiten. Es zeigt mir, dass das Bedürfnis besteht, mehr über den Dienst zu erfahren.

Im Rahmen meines Projektes möchte ich dafür einen Grundstein legen, der weiteres ermöglichen soll. Dies werde ich bald weiter umsetzen, mit dem zweiten und letzten Anlass.

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