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Festival-Geschichte

Wieso Pfingstklänge?

Immer zu Pfingsten lädt die St. Johannes die unterschiedlichsten Musikerinnen und Musiker in die Kirche ein. Und macht so das Pfingstwunder erlebbar.

Highlight des Pfingstklänge-Festival 2018: Der Auftritt von Stephan Eicher mit dem Chor molto cantabile

Im Jahr 2014 war es, als die Pfarrei St. Johannes erstmals zu Pfingsten Konzerte organisierte. Konzerte, aus denen sich dann das Pfingstklänge-Festival entwickeln sollte. Am Anfang stand dabei eine Feststellung des ehemaligen Gemeindeleiters der Pfarrei St. Johannes, Alois Metz wie er im Vorfeld der zweiten Ausgabe des Festivals im Pfarreiblatt (Pfarreiblatt 10/15, Seite 4) ausführte: «Anders als an Weihnachten oder Ostern mit den greifbaren Bildern sind die Feuerzungen zu Pfingsten eher abstrakte Bilder.»

In der Apostelgeschichte heisst es zum «Pfingstereignis»:

«Als der Tag des Pfingstfestes gekommen war, waren alle zusammen am selben Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie sassen. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Und alle wurden vom Heiligen Geist erfüllt und begannen, in anderen Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab. In Jerusalem aber wohnten Juden, fromme Männer aus allen Völkern unter dem Himmel. Als sich das Getöse erhob, strömte die Menge zusammen und war ganz bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner Sprache reden. Sie waren fassungslos vor Staunen und sagten: Seht! Sind das nicht alles Galiläer, die hier reden?» (Apostelgeschichte 2, 1-7)

Eine wunderbare Entsprechung für diese universelle Kommunikation durch die pfingstlichen Feuerzungen fand Alois Metz, als er einen Dokumentationsfilm über einen österreichischen Musiker schaute, der mit seinem volkstümlichen Musikstil durch Zentralafrika tourte: «Seine authentische Musik war die Sprache, mit der er bei den vielfältigen afrikanischen Stämmen verstanden wurde.» (Pfarreiblatt 12/14, Seite 8)

Bekannte Musiker zu Gast in der Johanneskirche

Seit diesem ersten Pfingst-Konzert im Jahr 2014 macht die Pfarreien St. Johannes jedes Jahr durch die universelle Sprache der Musik das Pfingstwunder erlebbar. Dabei achtet das Organisationsteam darauf, dass – ähnlich wie an Pfingsten, wo die unterschiedlichsten Sprache zu hören waren – ganz unterschiedliche Musikstile zu hören sind. Mark Steffen vom Organisationsteam des Pfingstklänge-Festivals sagt dazu: «Sicherlich achte ich vermehrt darauf, dass wir Musik aus verschiedenen Stilrichtungen haben: Einfache verständliche ‹Pop›-Musik, wobei ich das auf keinen Fall negativ wertend meine, und klangexperimentelle und herausfordernde Musik gemischt an einem Abend.»

Das kommt an – nicht nur beim Publikum. Auch Musikerinnen und Musikern reizt der ungewöhnliche Auftrittsort mit seiner besonderen Atmosphäre offenbar: «In einer Kirche zu singen, war für mich immer schon ein schönes Erlebnis. Sich ganz auf einen Raum einzulassen, der einen starken eigenen Klang hat», erklärte etwa die Sängerin Vera Kaa vor ihrem Auftritt m Pfingstklänge-Festival 2016 im Pfarreiblatt (Pfarreiblatt 10/16, Seite 3). Neben der Blues-Musikerin Kaa traten in den letzten Jahren auch schon Stephan Eicher oder Heidi Happy in der Johanneskirche auf. Einige davon sogar mit einem eigens für diesen Abend einstudierten Programm. Man darf also gespannt sein, wer in den nächsten Jahren alles den Weg in die Johanneskirche findet, um das Wunder von Pfingsten erlebbar zu machen.

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