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Kloster St. Anna Gerlisberg

Kloster St. Anna Gerlisberg

Das Kloster Gerlisberg in Luzern ist das Mutterhaus der Schwestern in Tansania.

Die Gründung des Klosters Gerlisberg geht zurück ins Jahr 1498. Damals zogen auf Wunsch des Rates von Luzern 5 Beginen von Solothurn in den Bruch unterhalb des Gütsch. Beginen waren Frauen, die ein religiöses Leben führten, ohne sich auf eine Ordensregel zu verpflichten. 1612 wird erstmals der Konvent in den Akten erwähnt, was bedeutet, dass die Schwestern nun klare Ordensregeln und das Leben in einer Klausur beachteten. Während anfänglich diverse soziale Aufgaben wie Krankenpflege, Schulunterricht usw. wahrgenommen wurden, entwickelte sich die Gemeinschaft der Kapuzinerinnen zu einem kontemplativen Orden.

Nach mehrmaligem Standortwechsel zogen die Schwestern 1904 aus dem Zentrum der Stadt auf den Gerlisberg. Hier pflegen sie seither die regelmässigen Gebetszeiten der Anbetung, die tägliche Arbeit in Haus und Garten, sowie die starke Verbundenheit mit den Missionsstationen in Tansania. Die Gemeinschaften in Afrika wuchsen langsam aber stetig. Im Gegensatz dazu ist die Luzerner Gemeinschaft in den letzten Jahrzehnten kleiner geworden. Wie in den meisten Klöstern in der Schweiz ist kaum Nachwuchs zu verzeichnen.

In einer modern eingerichteten Hostienbäckerei werden Hostien für viele Pfarreien der katholischen Innerschweiz hergestellt. Ein dem Kloster eigener Landwirtschaftsbertrieb ist verpachtet.

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