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Schaufenster

Während der interreligiösen Friedensfeier hängen Vertreterinnen und Vertreter an der Weltkugel ihre Bitte für den Frieden auf. Bild: Claudia Conte

Woche der Religionen mit vielfältigen Begegnungen erfolgreich durchgeführt

11. November 2018 Von: Nicola Neider Ammann

Mit ganz unterschiedlichen Begegnungen, Feiern und Vorträgen ist die diesjährige Woche der Religionen in Luzern mit vielen Besuchern erfolgreich durchgeführt worden. Besonderer Höhepunkt war die Teilnahme am Diwali-Fest im Hindu-Tempel Emmenbrücke

Den Auftakt machte eine eindrückliche Führung durch die Synagoge der jüdischen Gemeinde Luzern mit dem Co-Präsidenten der Gemeinde Meir Shitrit. Gut 50 Personen waren der Einladung gefolgt und liessen sich in sehr lebendigen und anschaulichen Worten Geschichte und Gegenwart des jüdischen Lebens in Luzern schildern. 

Auch am Hörrundgang mit dem Religionswissenschaftlichen Seminar Luzern am Montag nahmen ca. 20 Personen teil. An vielen Stationen konnte man hören, welches religiöse Leben sich oft hinter ganz unscheinbaren Fassaden entfaltet. Interessierte können den Audioguide selber auf der Website: www.unilu.ch/rel-LU/Audio nachhören.

Heimlicher Höhepunkt der Woche war die Teilnahme von 30 Einheimischen am hinduistischen Diwalifest im Hindutempel in Emmenbrücke. Wer den Weg ins Gewerbegebiet an der Emmenweidstrasse gefunden hatt, konnte Zeuge eines sehr farbenfrohen und fröhlichen Festes werden, welches Parallelen zum christlichen Weihnachtsfest hat. Benno Bühlmann hat in der Luzerner Zeitung einen ausführlichen Bericht darüber verfasst: https://www.luzernerzeitung.ch/kultur/lichterfest-im-hindutempel-ld.1068426

Am Mittwoch trafen sich 70 Personen zum bereits traditionellen Abendtisch im Maihof unter dem Motto "Was isSt Religion" - Angehörige von 5 verschiedenen Weltreligionen hatten feine Speisen zu einem reichhaltigen Buffet zusammen getragen. In den Sprache der jeweiligen Herkunftsländer wurde ein Tischsegen gesprochen und im Anschluss hiess es nur noch: Geniessen...

Die ebenfalls schon traditionelle interreligiöse Friedensfeier "Werben um Liebe und Frieden" stand in diesem Jahr unter dem Motto "Gastfreundschaft" und wurde mit Musik aus der buddhistischen Tradition des Tibet gestaltet. Untenstehend sieht man einige Bilder von dieser wie immer sehr berührenden Feier. 

Am Freitag trafen sich Interessierte am Leben von Frauen im Islam und liessen sich in der Bosnischen Moschee in Emmenbrücke von muslimischen Frauen erklären, wie sie ihren Alltag gestalten. Eingeladen hatte die Islamische Gemeinde Luzern.

Und am Samstag Abend schliesslich konnte man die Vesper der Rumänisch-Orthodoxen Gemeinde miterleben, die mit viel Kerzenlicht und Weihrauch gefeiert wird. Sind auch die Psalmen und Texte aus der Bibel, so ist der Ritus doch deutlich sinnlicher als in der katholischen Tradition.

Den Abschluss bildete das fulminante Konzert mit dem Chor der Nationen Luzern im KKL - eindrücklich vor allem der Anfang mit dem Lied Asaalam Aleikum - just 100 Jahre auf den Tag genau nach dem Ende des 1. Weltkriegs ein eindrückliches Zeichen für den Frieden. 

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