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Schaufenster

Sonne, Wind und Regen hinterlassen Spuren am Kunstwerk. (Foto: Ursula Norer)

«daZWISCHen» Gedanken VIII

25. Mai 2020 Von: Ursula Norer

Die Installation von Vera Staub hat sich in den letzten Wochen verändert. Doch keine Sorge – das ist gewollt und gehört mit dazu! «Es ist ein Spiel von zwölf roten, gestrickten Schläuchen, wie sie sich, Wind und Wetter ausgesetzt, verändern. Sie wiegen sich im Wind, bleichen an der Sonne aus und wachsen gen Boden.» Sagt die Künstlerin dazu.

Veränderung

So manchem begegnen wir anfangs in voller Frische, leuchtend und in lebendiger Kraft. Gerne würden wir diesen Zauber des Anfangs behalten. Sei es in Beziehungen, bei Projekten, in vertrauten Räumen. Doch vieles im Leben ist Veränderungen ausgesetzt und wandelt sich. Der Lack blättert ab, die Aufmerksamkeit lässt nach, die Energie wird weniger. Dafür wächst uns Vertrautes und Liebgewordenes zu – und wir sehen das Wertvolle unter der Oberfläche.

Alles hat seine Zeit

für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit: 
Eine Zeit zum Geboren werden und eine Zeit zum Sterben. 
Eine Zeit zum Weinen und eine Zeit zum Lachen. 
Eine Zeit für die Klage und eine Zeit für den Tanz. 
Eine Zeit zum Umarmen und eine Zeit zum Loslassen. 
Eine Zeit zum Suchen und eine Zeit zum Verlieren.
Eine Zeit zum Schweigen und eine Zeit zum Reden. 

So schreibt der Prophet Kohelet. Nichts bleibt, wie es ist. Eingebunden in den Kreislauf des Lebens und der Zeit blicke ich den Veränderungen gelassen entgegen. Und finde es dennoch schade, dass die die Zeit für die Kunstinstallation nach Pfingsten abgelaufen ist. 

«daZWISCHen» Gedanken

Jede Woche gab es einen Zwischengedanken inspiriert vom Kunstwerk «daZWISCHen» von Vera Staub. In der Woche nach Pfingsten wird die textile Installation wieder abgebaut. Bis dahin haben Sie noch Gelegenheit, sie ein letztes Mal zu betrachten.

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