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Schaufenster

Guido Bühlmann begrüsst; rechts Schulleiter Gregor Gyr

Besuch der Sekundarschule Hubelmatt

6. Dezember 2021 Von: Bruno Rinderknecht

Eine Gruppe von 14 Männern besuchte die Sekundarschule Hubelmatt. Seit einiger Zeit ist dort das integrierte Sekundarschul-Modell etabliert.

Das Schulhaus Hubelmatt steht zwar unter Denkmalschutz, doch die neuen Lernformen stehen ganz im Gegensatz zum alten Gemäuer. Gregor Gyr begrüsst die 14 Besucher des Männerforums St. Leodegar mit einem Vergleich: Ein Wandtalfelbild aus den 50er Jahren und das Bild eines digital vernetztes Kopfes. Die integrierte Sekundarschule ist im Hubelmattschulhaus als wirkungsvolles Modell etabliert. Ein kurzer Rundgang durch verschiedene Klassenzimmer vermittelt einen ersten Eindruck über die aufgegleisten Unterrichtsformen. Man vermisst denn auch Unterrichtsgegenstände wie Hefte, Schreibzeug oder Nachschlagwerke. Die Schüler sind ausgerüstet mit einem persönlichen Notebook, was als Folge der Digitalisierung in unseren Schulen notwendig geworden ist
Zurück im Konferenzraum erklärt Karin Wyss wie selbstorganisiertes Lernen geht. Dazu dient der Wochenplan eines jeden Schülers, den er auf sein persönliches Notebook überträgt. Durch die Flexibilisierung des Unterrichts ist Gewähr gegeben, dass die Schüler auch ausserhalb des Stundenplans z. B. in Gruppenräumen ihre Aufgaben lösen können. Die Lehrpersonen erfüllen dann die Funktion eines Coaches.
Schüler mit Lerndefiziten werden durch besonders geschulte Heilpädagogen betreut. Darüber referiert Jonas Kunz und betont wie wichtig es sei, dass der IF-Lehrer mit den Klassenlehrpersonen im steten Austausch steht. Die Aufnahmeklasse richtet sich an Kinder und Jugendliche mit keinen oder geringen Deutschkenntnissen, die in Luzern wohnhaft werden. Sie werden während des Aufenthalts in der Aufnahmeklasse intensiv in Deutsch als Zweitsprache unterrichtet. Der Besuch der Aufnahmeklasse dient den Kindern und Jugendlichen zum Zweitsprachaufbau, zur Förderung der Integration und zur Verbesserung des Schulerfolgs.
Die anschliessende Fragerunde zeigt, dass die Schule kein Schonraum ist, sondern auch immer gesellschaftspolitischen Veränderungen unterworfen ist und die Lehrpersonen immer wieder vor neue Herausforderungen stellt. Mit dem warmen Dank und einem Geschenk an die Ausführenden schliesst der Vormittag und die Männer begeben sich zu Fuss in das Restaurant Sternegg zum Mittagessen. Ganz herzlicher Dank gebührt dem Organisator des Schulbesuchs, Guido Bühlmann.

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