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Schaufenster

Fassen Sie sich ein Herz!

8. Mai 2020 Von: Pfarreiteam

In den Kirchen und Kapellen St. Michael • St. Anton liegen dieses Wochenende herzliche Segenswünsche für Sie bereit! Ein kleines Zeichen der Freude für Sie oder zum Verschenken an einen Menschen, den Sie gern haben.

Gedanken zum Muttertag

Alle von uns haben eine. Sie hat uns geboren. Manchmal ist hier bereits der Schlusspunkt der Geschichte, meistens aber geht sie weiter. Sie hat uns gefüttert, gewickelt und umsorgt. Sie hat uns verteidigt, getröstet, uns überrascht. Sie war für uns da. Und manchmal war sie es nicht. Sie hat geschimpft, uns nicht verstanden, war gleichgültig. Wir haben sie geliebt und trotzdem waren wir sehr oft wütend auf sie. Unsere Mama: vertraut und fremd zugleich. Die Frau, die uns zur Welt gebracht hat.

Wir alle sind Kinder unserer Mütter. Daran ändert nichts etwas. Auch wenn wir selber längst Kinder haben. Ob wir sie oft sehen, oder gar keinen Kontakt haben. Sie ist und bleibt unsere Mama. Und selbst dann, wenn Sie nicht mehr da ist, also schon gestorben ist, bleibt das so.

Da ist es gut, einmal im Jahr bewusst über sie nachzudenken - über unsere Mütter und was wir mit ihnen verbinden.

In Sorgen glücklich sein

Ich will an dieser Stelle nichts idealisieren. Mutter sein ist nix für Zartbesaitete. Mutter sein, wie bereits Jean Jaques Rousseau meinte, sei „in Sorgen glücklich sein“. Das trifft es wohl ziemlich auf den Punkt. Sich sorgen – und doch glücklich sein.

Dieses Sorgen ist ein wesentlicher Aspekt der Liebe, die zutiefst in Gott gründet und die von Frau UND Mann gelebt werden kann. Mütterlichkeit in diesem Sinne verstanden ist auch eine ganz bedeutende Eigenschaft Gottes. Es wird Sie vielleicht erstaunen. Aber in unseren Gottesdiensten sprechen wir diese Eigenschaft jeweils ausdrücklich an, wenn wir „Kyrie eleison“ singen oder beten: „Herr erbarme dich unser“. Das hebräische Wort ERBARMEN hat nämlich die selbe Wurzel, wie die Worte Mutterschoß und Gebärmutter. Gottes Barmherzigkeit, sein Erbarmen, ist also ein Attribut, dass man am heutigen Muttertag hochhält.  Es braucht aber nicht eigens eine Gebärmutter, um am Muttertag mitgemeint zu sein. Jesus selbst zeigt uns nämlich Facetten dieser sorgenden Liebe in einem einprägsamen Bild: Gott als der GUTE HIRTE. Er kennt die Seinen, beschützt und rettet sie und schenkt ihnen Leben.

Eine Geschichte unserer Tage

Das Gleichnis vom GUTEN HIRTEN ist auch eine Geschichte unserer Tage: Es gilt, zueinander zu stehen, gemeinsam dorthin zu gehen, wohin gegangen werden muss, zu bleiben, auszuhalten, zu tragen und zu ertragen, was immer auch geschehen mag.

Wir brauchen keine eigenen Kinder in die Welt zu setzen, um zu tiefst sorgende/mütterliche Menschen zu sein. Das zeigen uns all die solidarischen Aktionen von ganz unterschiedlichen Menschen in dieser Corona-Pandemie.

Trost spenden - mittragen - aushalten. Raum schaffen, um wieder nach vorne zu blicken.

Augen haben für unsere Mitmenschen. Mitfühlen. Den Mut haben, andere danach zu fragen, was sie wirklich brauchen. Zuhören können.

Gott tut das! „Ich gebe ihnen ewiges Leben. Sie werden niemals zu Grunde gehen (…)“ (Joh 10,28). Das ist unsere Zuversicht. Eben drum, weil wir nicht nur die Kinder unserer biologischen Mütter und Väter sind, sondern uns auch Kinder Gottes nennen dürfen.

Das ist doch wirklich Grund zur Freude! So feiern wir am heutigen Muttertag das Leben, das hart ist und schön: Gott sei Dank!

Als kleines Zeichen dieser Freude und Zuversicht liegen in unseren Kirchen und Kapellen kleine Segenssprüche mit Schoggiherzen zum Mitnehmen auf.

Wir wünschen Ihnen von ganzem Herzen einen gesegneten Muttertag!

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