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Ratgeber

Umgang mit dem Tod

Unterstützung für die Hinterbliebenen

Stirbt ein lieber Mensch, bricht für die Angehörigen und Freunde eine schwierige Zeit an. Mit Hilfe von aussen ist die Wunde, die der Tod hinterlässt, leichter wieder zu schliessen. Die Kirche ist da, um zu helfen.

Plötzlich bricht der Tod in unser Leben ein. Wenn jemand aus dem Kreis unserer nächsten Angehörigen stirbt, machen wir diese Erfahrung besonders schmerzlich. Es gehört untrennbar zum Leben, dass wir dem Tod begegnen. In dieser Situation möchte Ihnen die Kirche helfen. Als Christen glauben wir, dass wir Menschen auch in der Situation des Todes und des Abschieds nicht ohne Trost und Geborgenheit sind.

«Auch wenn ich durch eine finstere Schlucht gehe, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stock und Stab geben mir Zuversicht.» (Psalm 23, «Der Herr ist mein Hirte»). Diese Worte aus der Bibel bringen unseren Glauben zum Ausdruck. Wenn die Kirche den Angehörigen beim Abschied beisteht, wollen wir diesen Glauben erfahrbar machen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kirche begleiten Sie, wenn Sie von einem nahen Menschen Abschied nehmen müssen.

Die persönliche Form des Trauerns finden

Die Zeit unmittelbar nach dem Tod ist von einer merkwürdigen Spannung begleitet: Einerseits müssen Sie sehr viele Dinge tun, andererseits empfinden Sie nun auch sehr stark die Leere und den Schmerz. Lassen Sie sich bei der Erledigung der vielen Aufgaben von Verwandten und Freunden unterstützen. Geben Sie sich aber auch Zeit zum Nachdenken, zur Erinnerung an den Verstorbenen, zum Traurigsein. Dies ermöglicht Ihnen erste wichtige innere Schritte auf dem Weg des Abschiednehmens. Trauern ist ein sehr persönlicher Vorgang. Wählen Sie deshalb die Art der Trauer, die Ihnen entspricht. Das Tragen von Trauerkleidern und das Einhalten einer Trauerzeit sind Bräuche, die sinnvoll sein können. Es geht nicht um richtig oder falsch, sondern darum, dass Ihnen die gewählten Formen hilfreich sind. Die katholische Kirche kennt den Brauch eines Gedächtnisgottesdienstes um den 30. Tag nach dem Tod sowie das Jahresgedächtnis. Diese Gottesdienste können eine wichtige Hilfe für die Trauer sein. Sie können mit der Pfarrei vereinbart werden.

Nach der Bestattung

Der Dank für die Beileidsbezeugungen mit Danksagungskarten und persönlichen Briefen kann eine gute Hilfe beim Trauern sein. Denken Sie daran: Ein Todesfall ist eine Wendezeit. Sie bekommen damit oft die Chance, mit Angehörigen, zu denen Sie den Kontakt verloren haben, neu eine Beziehung zu suchen. Manchmal sind Menschen angesichts des Todes auch bereit, Schritte der Versöhnung zu tun, wo Verhältnisse unter Verwandten zerbrochen sind.

Die kirchliche Erwachsenenbildung bietet immer wieder Kurse für trauernde Menschen an. Die Seelsorgerinnen und Seelsorger Ihrer Pfarrei stehen Ihnen zudem nach Möglichkeit jederzeit für ein Seelsorgegespräch zur Verfügung.

Kontakt

Pfarreien St. Anton-St.Michael Pfarreizentrum St. Anton

Langensandstrasse 5 6005 Luzern

Telefon: 041 229 91 00 st.anton@kathluzern.ch

Öffnungszeiten Pfarreisekretariat:
MO-FR 8.30 - 11.30;
14.30 - 16.30 Uhr

Pfarreien St. Anton-St.Michael Pfarreizentrum St. Michael

Rodteggstrasse 6 6005 Luzern

Telefon: 041 229 97 00 st.michael@kathluzern.ch

Öffnungszeiten Pfarreisekretariat:
DI-FR 8.30 - 11.30 Uhr

Theologen

Thomas Lang

Telefon: 041 229 91 10 thomas.lang@kathluzern.ch

Urs Brunner

Telefon: 041 229 91 11 urs.brunner@kathluzern.ch

Thomas Glur

Telefon: 041 229 91 12 thomas.glur@kathluzern.ch

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