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Schaufenster

Ernten ohne zu säen

30. März 2020 Von: Sigi Brügger (Text und Bild)

Gedanken zum Fastenopferthema.

In ihrer Neujahrsansprache hat Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga die Zuhörenden wohl unbewusst auf unser Fastenzeit-Thema aufmerksam gemacht, als sie sagte: „Ich bin froh, dass sich bei uns alle Brot leisten können, und ich möchte, dass der Preis auch für diejenigen gut ist, die das Getreide säen und ernten. Ein Preis, der auch zur Erde und zum Leben auf unserem Planeten Sorge trägt.“ Nicht nur der Mensch, sondern auch die Erde und damit die Natur sollen den Preis für ein unbeschwertes Leben auf unserem Planeten haben. Gift und Pestizide sind garantiert der falsche Preis für die Garantie unserer Zukunft.  

Doch da gibt es im Lukas-Evangelium Jesu Worte, die darauf hinweisen, dass geerntet werden kann ohne zu säen. Jesus untermauert seine Worte am Beispiel der Vögel und der Blumen. Wenn Sie dieses Thema interessiert, dann darf ich Sie auf meine Predigt im Anhang verweisen, die ich für den 5. Fastensonntag vorbereitet hatte. Und auch das Tagesgebet ist noch aktuell:

Wir beten: Gott, du Quelle des Lebens und Quelle unserer Kraft. Du lässt die Deinen nicht untergehen. Auf unserm Lebensweg sind wir in Gefahr zu verdursten, im Dunkeln zu tappen oder Irrlichtern nachzulaufen. Gib uns einen lebendigen Glauben an Jesus, der unsern Durst stillt, das Dunkel erhellt und uns den Weg weist. Wir sind Kinder der Schöpfung und auf Gedeih und Verderb auf sie angewiesen. Gib uns eine liebende Haltung des Ausgleichs und des Wohlwollens für alles was auf und in der Erde mit uns lebt. Dafür danken wir dir durch Jesus, deinen Sohn, unsern Bruder und Herrn. Amen.

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