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Schaufenster

Die Kinder sind der Mafia ausgeliefert

Herbstprojektwoche 2020

13. Oktober 2020 Von: Andreas Kaufmann

Die Mafia muss ausgeschaltet werden.

Die Herbstprojektwoche ist ein Tageslager für Kinder der 1. bis 6 Klasse und fand in der ersten Herbstferienwoche, vom 28. September bis am 02. Oktober statt. Organisiert wird sie von der Offenen Jugendarbeit und der Quartierarbeit der Pfarrei St. Johannes zusammen mit sechs Jugendlichen der 1. Bis 3 . Oberstufe.

Was geschah:

Die Woche startete damit, dass die Kinder aus allen Himmelsrichtungen nach Sizilien kamen. Sie mussten aus ihren Heimatländern flüchten und sind nun in einem kleinen Dorf namens Corleone angekommen. Ihnen gefällt’s dort gut und sie möchten am liebsten bleiben. Um in diesem Dorf leben zu können, benötigen sie aber einen Italienischen Pass. Die Dorfbevölkerung witterte nun das grosse Geschäft und bot den Kindern gefälschte Pässe an. Diese sind aber so teuer, dass keines der Kinder in der Lage war einen solchen zu kaufen.

So wurden die Kinder laufend erpresst. Sie mussten bei den Geschäften der Famiglia mithelfen und mit Drogen handeln, Leute erpressen und für einen geplanten Überfall trainieren, um so an genügend Geld zu kommen, um sich später den gefälschten Pass leisten zu können. Den Überfall auf den Save einer verfeindeten Familie verlief erfolgreich und die Kinder bekamen einen Teil der Beute.

Doch am Folgetag kam jedoch die schlimme Nachricht, dass der Chef entführt wurde. Im Erpressungsbrief gab sich die gestern beraubte Familie zu erkennen und forderte das erbeutete Geld zurück, sonst würden sie den Chef nicht mehr frei lassen. Der Übergabeort war in einem Freizeitpark. Alle gingen mit und erlebten, wie nach der Geldübergabe ihr Chef frei kam. Die Freude war gross und alle vergnügten sie ausgiebig im Park.

Es war am Tag vier als ein Mitglied der Familie Mitgefühl mit den Kindern zeigte und erzählte, dass die Kinder hier bei der Mafia gelandet seien und sie nur ausgenützt werden. Sie selber hatte auch keine Lust mehr auf die Machenschaften der Mafia und wollte alldem ein Ende setzen. Deshalb machten sie sich zusammen auf den Weg zu zwei Judokas, welche den Kindern verschiedene Methoden der Selbstverteidigung beibrachten.

Die Familie ahnte von alldem nichts und erstellten am Nachmittag mit ihren Spezialisten und den Kindern zusammen für jede und jeden einen gefälschten Pass.

Am letzten Tag war es dann soweit. Die Kinder konnten ihre gefälschten Pässe abkaufen und waren somit legal in Italien. Das war der richtige Moment und sie gingen mit der Hilfe der Verräterin zur Polizei und zusammen gelang es die Mafia-Familienmitglieder festzunehmen.

Das Dorf war befreit und alle waren überglücklich. Spontan wurde ein Dorffest auf die Beide gestellt und alle tanzten ausgelassen und waren froh dies überstanden zu haben!

Danksagung

Ein spezieller Dank geht an den Verein Hochhüsliweid, der uns die Hütte zur Verfügung stellt und so das genze überhaut ermöglicht. Dann der Stadt Luzern, Fonds für Kinder- und Jugendfreitzeit sowie der Katholischen Kirche Stadt Luzern, die es durch ihre grosszügigen Beiträge ermöglichen, dass alle Kinder, unabhängig ihres sozioökonomischen Hintergrund am Lager teilnehmen konnten.

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