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Schaufenster

Herbstprojektwoche 2019

16. Oktober 2019 Von: Nathalie Varnagy & Andreas Kaufmann

Die Herbstprojektwoche wird organisiert durch die Offene Jugendarbeit St. Johannes. Zusammen mit 9 Jugendlichen wurde im Vorfeld das Lagerprogramm detailliert geplant für Primarschulkinder von der 1. - 6. Klasse. In der Woche übernahmen die Jugendlichen jeweils die Programmverantwortung und erhielten dabei Unterstützung durch die Jugendarbeiter*innen. Zusätzliche unterstützt wurde diese Projektwoche durch den Verein Hochhüsliweid, Würzenbach, der seine Hütte für die Woche gratis zur Verfügung gestellt hat und der Fonds für Kinder- und Jugendfreizeit, der Stadt Luzern, welcher uns eine grosszügige finanzielle Unterstützung zusprach.

Es war alles nur ein Traum?! Oder etwa doch nicht…

Als die Kinder am Montagmorgen bei der Hochhüsliweid auftauchen, war von den Leiter*innen nichts zu sehen. Nur die Jugendarbeiter*innen begrüssten sie und ihre Eltern. Ein Jugendarbeiter erklärte den Anwesenden, dass die Vorbereitungsarbeiten für die Woche bis am Sonntag in alle Nacht dauerten. Deshalb seien die Leiter*innen total erschöpft und noch am Schlafen. Nur mit der Hilfe der Kinder konnten sie schliesslich geweckt werden. Ein Leiter schlief aber länger und als er aufwachte, erzählte er von einem irrsinnigen Traum:

Alle Kinder waren Gangster. Gemeinsam hatten sie an diesem Tag die Aufgabe eine Bank zu überfallen. Dazu musste sie sich aber zuerst noch durch verschiedene Prüfungen qualifizieren. Nach dem Znüni wurde eine Räubermaske gebastelt, damit beim Überfall niemand erkannt werden konnte. Vor dem Mittag wurden die Gangster noch von der Polizei verfolgt im Spiel Räuber und Poli. Zum Glück kamen alle wieder frei und waren pünktlich zum Mittagessen wieder bei der Hochhüsliweid. Am Nachmittag gelang es den Gangster die Bank zu überfallen und viel Gold zu stehlen. Das Gold konnte danach in Schokoladen umgetauscht werden. Danach waren die Leiter*innen so erledigt, dass sie sich wieder schlafen legen mussten.

Auch am Dienstagmorgen war von den Leiter*innen nichts zu sehen, wieder schliefen sie noch tief und fest. Als sie von den Kindern geweckt wurden, erzählte eine Leiterin ihren lebhaften Traum:

Alle waren sie Teilnehmende an den Olympischen Spielen in Amerika. Bei Stafette, Brennball und Postenlauf konnten die Kinder sich für eine Medaille qualifizieren. Nach dem Mittagessen wurden Medaillen gebastelt und auch verleiht. Zum Glück waren alle Sportskanonen und jeder durfte eine Gold oder Silber Medaille nach Hause nehmen. Nach einem stärkenden Mittagessen hat sich dann noch der amerikanische Präsident, Donald Trump, in die Spiele eingemischt. Nun konnten die Kinder sich durch Rennen Spielgeld verdienen und damit bei Donald Trump wichtige Olympiade-Accessoires kaufen. Vom vielen Rennen waren die Leiter*innen völlig erschöpft und legten sich schlafen.

Am Mittwoch wurden die Kinder von einer „fremden“ Person angesprochen. Die Person erzählte, dass sie etwas mit Tieren geträumt hatte und ob die Kinder mitkämen, um diesen Ort zu suchen. Gemeinsam nahmen sie den Zug bis Arth-Goldau. Dort wurden sie fündig, die Tiere waren alle im Tierpark. In Gruppen machten die Kinder eine Tierpark-Rallye und erkundeten so den Park. Nach einem feinen Mittagessen haben die Kinder noch Tiere gezeichnet und genau beobachtet. Danach ging es auch schon wieder zurück nach Hause und ab ins Bett.

Am Donnerstag erwachten wir alle in einer Unterwasserwelt. In der Turnhalle gab es lustige Spiele wie Fischli angeln, Blobfischball, Fischstäblifangis, Seeigelvölkis. Nach dem leckeren Mittagessen mussten die Gruppen ein Unterwasser-Theater mit lustigen Kostümen einstudieren. Nebst dem Üben gab es auch noch ein Theaterspiel und ein rasantes Bobbycar-Rennen. Die Theaterstücke wurden dann am Abend den Eltern am Elternabend vorgeführt.

Am Freitag fanden die Kinder nur noch eine Leiterin schlafend vor, alle anderen waren verschwunden. Als sie die Leiterin geweckt hatten, sagte diese, sie heisse Alice und habe keine Lust ihr Zimmer aufzuräumen und lief deshalb davon. Die Kinder suchten Alice im ganzen Quartier, doch scheinbar war diese im Wunderland verschwunden. Als Alice und die anderen Leiter*innen wieder da waren, erzählte Alice vom Wunderland. Damit die Kinder keine solch schlechten Träume haben, bastelten alle einen Traumfänger. Nach einem letzten gemeinsamen Mittagessen liessen wir die Herbstprojektwoche mit einem Wellness-Nachmittag ausklingen.

 

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