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Schaufenster

Propheten gestern und heute

23. März 2020 Von: Paul Vettiger

Wie uns die Propheten in Zeiten des Corona-Virus Hoffnung geben können.

Die Propheten in der Bibel klagen und klagen an, was in der Welt schlecht läuft. Zugleich künden sie bessere Zeiten an, wecken Hoffnung. Sie orientieren sich an den Zeichen der Zeit. In Zeiten des Corona-Virus würden sie vielleicht darauf hinweisen, dass die aktuelle Pandemie ein Symptom  unseres kranken Planeten ist. 

Ist nicht Daniel Koch, der Leiter für übertragbare Krankheiten im Bundesamt für Gesundheit, ein Prophet in diesen beängstigenden Tagen des Corona-Virus? Mit ruhiger Stimme analysiert er die bedrohliche Lage. Und er weckt zugleich Hoffnung, dass sich das Unheil abwenden lässt. Aber nur, wenn wir uns ändern, unseren Alltag radikal den neuen Umständen anpassen, solidarisch handeln. Ein „Ruck“ soll durch unser Land gehen, sagt unsere Bundespräsidentin. 

Im Würzenbach steht das Romerohaus, Mahnmal des Propheten Bischof Oscar Arnulfo Romero. Er wollte die himmelschreiende Situation in seinem Land El Salvador ändern und zahlte einen hohen Preis dafür. Vor 40 Jahren, am 24. März 1980, wurde Romero während der Messfeier ermordet. Zwei Wochen vor seinem Tod sagte er: "Wenn sie mich töten, werde ich in meinem Volk wiedererstehen."

Bald ist Ostern. Dann werden in unserem Land alle Kirchenglocken läuten. Ein hoffnungsvolles Zeichen, dass wir die Pandemie überstehen werden.

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