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Schaufenster

Pfarreireise 24. - 26. September 2021

30. September 2021 Von: Isabelle Bally

Im Vorarlberg und im grossen Walsertal begegneten wir unserem Jahresmotto „zusammen wachsen – zusammenwachsen“ immer wieder.

Mehrmals fiel der Satz: „wenn Engel reisen“. Bei prächtigem Herbstwetter und mit einer aufgestellten Gruppe reisten wir Richtung Osten nach Vorarlberg.

In Schwanden, bei Kaffee und Gipfeli, wurden wir über die Gemeindefusionen von 29 Ortsgemeinden zu 3 Gemeinden im Kanton Glarus unterrichtet. Wir erfuhren viel über die politischen Prozesse und der einzigartigen Landsgemeinde in diesem Kanton.

Weiter ging es über den Kreuzberg und mit dem Schiff von Murg nach Quinten zum Mittagessen ins Restaurant oder einem Picknick am Seeufer. Nach individueller Besichtigung des Städtlis Hohenems kehrten wir im Gasthof Hirschen ein. Unsere Reiseleiterin Christine Knupp warnte uns im Voraus, dass wir schwerer heimkehren würden und tatsächlich kämpften wir uns durch ein Dreigangmenü mit drei Schnitzeln mit Pommes und einem Apfelstrudel mit Vanillesauce zum Schluss. Ein „Ramazzotti“ und der Spaziergang zurück ins Hotel halfen uns ein wenig zu verdauen.

Am Samstag fuhr uns unser Carchauffeur sicher durchs kurvenreiche grosse Walsertal in die Propstei St. Gerold. Wir wurden durch die Anlage geführt und erfuhren Interessantes über den Werdegang dieser „Filiale“ vom Kloster Einsiedeln. Wir besuchten die Mittagsandacht und machten Bekanntschaft mit dem Leiter der Propstei, dem ehemaligen Abt von Einsiedeln, Martin Werlen und dem „Zündhölzli“ von Mani Matter.

Auf dem Faschinapass machten wir Mittagsrast, wo auch die Schnitzel vom Vorabend als Schnitzelbrot gegessen wurden.

In Schwarzenberg, besuchten wir das Angelika Kauffmann-Museum und erfuhren an der Führung viel über die mutige Malerin aus dem 18. Jahrhundert. In der Dorfkirche besichtigten wir ihre Kunstwerke, die sie im jugendlichen Alter malte. Im zweiten Teil des Gebäudes erkundeten wir die Geschichte des „Bödele“.

Diesmal assen wir das Abendessen im Hotel Schiffle. Die Portionen waren kleiner, sodass es keinen Verdauungsspaziergang nach Spätzle und Kaiserschmarren mehr brauchte.

Am Sonntag mussten wir früh aufstehen, um zur Frühmesse in der Schwesterkirche St. Karl zu kommen. Eugénie Lang und der Ortspfarrer stellten den gemeinsamen Schutzpatron Karl Borromäus vor. Nach dem Frühstück ging die Fahrt nach Dornbirn Gütle, wo wir verschiedene Möglichkeiten hatten. Die einen besuchten das Krippen- oder das Rolls Royce-Museum, andere erklommen den Weg zur Rappenlochschlucht und wieder andere besuchten die Alplochschlucht oder gingen ins Restaurant einkehren.

Der Rückweg führte uns durchs Toggenburg zur „Frohen Aussicht“ in Gebertingen, wo wir selbst gebackene Kuchen und Kaffee serviert bekamen. 

Es war wieder eine gelungene Reise, mit zufriedenen Teilnehmenden, schönem Wetter, reichlich feinem Essen, schönen Begegnungen und Landschaften.

 

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