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Katholische Kirche Stadt Luzern  /  Pfarreien & Standorte  /  St. Karl  /  Schaufenster

Schaufenster

Sonntagsevangelium zum 6. Sonntag in der Osterzeit

17. Mai 2020 Von: Eugénie Lang

Johannesevangelium 14, 15-21: Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten.

2. Lesung aus dem 1. Petrusbrief 3,  15b-16a

Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort  zu stehen, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die euch erfüllt; antwortet aber bescheiden und ehrfürchtig.

Johannesevangelium 14, 15-21

Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten. Und ich werde den Vater bitten und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll, den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt. Ihr aber kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch sein wird.  Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen, ich komme zu euch.  Nur noch kurze Zeit und die Welt sieht mich nicht mehr; ihr aber seht mich, weil ich lebe und auch ihr leben werdet.  An jenem Tag werdet ihr erkennen: Ich bin in meinem Vater, ihr seid in mir und ich bin in euch.  Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.

Impuls zur persönlichen Besinnung

Das heutige Evangelium erinnert uns:

Ostern feiern heisst, um die Geistkraft Gottes zu bitten,  die uns -wie den Jüngerinnen und Jüngern damals- die innere Kraft gibt, die Hoffnung nicht zu verlieren. Diese Hoffnung, die stärker ist als alle Gegenkräfte und Untergänge, als Gleichgültigkeit und Ohnmacht, als die Bedrohung durch ein Virus und seine Folgen. Jesus verspricht, seine Freundinnen und Freunde nicht im Stich zu lassen. Sein Weggang ermöglicht eine neue Verbindung : Der Geist der Liebe wird das Band sein, das über die Grenze des Todes und das Geheimnis der Auferstehung hinweg die Verbindung aufrecht erhält. Die Geistkraft verspricht neue Kraft und Hoffnung, Zukunft und ein segensreiches Erkennen und Verstehen.

Was gibt uns Hoffnung in dieser „Corona-geprägten“ Zeit?

Was hilft uns, trotz der Einschränkungen und der Ungewissheit, wie lange diese noch andauern werden, an der  Hoffnung auf eine bessere, durch diese Krise erneuerte Zukunft festzuhalten?

Kenne ich Zeuginnen und Zeugen der Hoffnung heute?

Wie kann  sich hier im St. Karli eine Hoffnungsgemeinschaft bilden und gegenseitig bestärken?

 

Gebet 

Kommt

Wir zünden die Lichter der Hoffnung an

Wir singen die Lieder der Freiheit mit

Wir atmen die Hochzeit der Stille ein

und feiern

dass wir Gemeinschaft sind

Kommt

Wir bringen die Namen unserer Liebsten, der Pfarreimitglieder, der Fremden, der Verstorbenen, der Notleidenden und Obdachlosen mit

Wir schlagen das Buch der Befreiung auf

Wir holen die Netze der Wunder ein

und feiern

dass wir Gemeinschaft sind.

Ergänztes Gebet von  Jacqueline Keune

  

Segen

Gott segne und behüte uns

Gott schenke uns Freude am  Leben,

Hoffnung für alles Kommende

und Kraft zum Lieben.

Gottes Geist begleite und stärke,

inspiriere und ermutige uns

auf all unseren Wegen. Amen

J.M. Keller-A. Hannappel-S. Hoben

 

Die Kirche St. Karl steht jederzeit für den Besuch und für persönliche Gebete offen. Die Osterkerze brennt und ihr stilles Licht verheisst uns in dieser herausfordernden Zeit die Kraft der Auferstehung. Dazu liegen jeweils Gedanken passend zum Sonntagsevangelium auf. 

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