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Schaufenster

Das Rundfenster im Beichtzimmer auf der Ostseite der Kirche St. Karl zeigt Jesus Christus, der die Frau, die zu seinen Füssen kniet, von ihren Sünden losspricht. Foto: Christine Suter

Aufruf zum Neubeginn

12. Februar 2021 Von: Marco Riedweg

Aschermittwoch - die grosse Chance, Neues entstehen zu lassen.

Gott kann Asche in Schmuck und Trauerkleider in Freudenöl wandeln (nach Jes 61,3). Im Hintergrund dieses Prophetenwortes steht die im alten Orient gebräuchliche Doppeldeutigkeit des Symboles Asche.

Abschied und Neubeginn

Asche verweist auf Vergänglichkeit, Abschiednehmen und damit auch auf Trauer. Aus Flammen und Asche steigt in alten Mythen der Phönix, der Vogel aus dem Reich der Fabelwesen. Frühchristliche Theologen setzen diesen Vorgang mit der Auferstehung in Beziehung.

Dringende Botschaft

Pandemie, Klimaerwärmung, Missachten von Menschenwürde und Menschenrechten mahnen uns, dass es nicht reicht, bloss bestehende Systeme und Regeln zu verbessern.

Neue Wege

Neue Wege einzuschlagen legt uns  Papst Franziskus in seiner neuen Sozialenzyklika ans Herz. Er schreibt: „Ich habe den grossen Wunsch, dass wir in dieser Zeit, die uns zum Leben gegeben ist, die Würde jedes Menschen anerkennen und bei allen ein weltweites Streben nach Geschwisterlichkeit zum Leben erwecken.“

Mit Herz und Hand

Ein offenes Herz, das bereit ist, hinzuschauen und sich zu wandeln und eine Hand, die Einsichten in Taten umsetzt, verleihen der Fastenzeit zusammen mit dem Gebet Strahlkraft mitten in den Alltag.

Marco Riedweg Priester

 

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