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Agenda

Konzert Bach Ensemble Luzern

Sonntag, 23. September 2018 17:00 Uhr St. Maria zu Franziskanern in der Au, Franziskanerplatz 1

"Cello, BACH & Söhne"

Das Bach Ensemble Luzern lädt mit grosser Freude zu ihrem nächsten Konzert ein.

Wie immer dieses Jahr mit einem Cello-Konzert (diesmal von Joseph Hadyn) mit dem begeisternden Jürg Eichenberger und einem stimmigen Programm mit Bach-Werken:

Programm

Johann Sebastian Bach: Wer da gläubet und getauft wird, BWV 37
Johann Christian Bach:  Kyrie
Johann Christian Bach:  Credo Breve
Joseph Haydn: Cellokonzert in D-Dur, Hob. VIIb:2

 Im Mittelpunkt stehen mit dem Kyrie und Credo Breve bewunderte Werke von Bach-Sohn Johann Christian Bach, dem «Mailänder-Bach», und das herrliche zweite Cello Konzert von Joseph Haydn. Eine meisterliche Kantate von Johann Sebastian Bach stimmt traditionsgemäss auf die herrliche Musik ein. Details zu den Werken befinden sich auf www.bachensembleluzern.ch.

Tickets für dieses genussvolle Konzert sichern Sie sich

im Vorverkauf (Tel. 076 638 17 45 bis 12 Uhr am Konzert-Sonntag),

unter tickets@bachensembleluzern.ch

oder an der Konzertkasse ab 16 Uhr.

 

Beschreibung der Werke

Johann Sebastian Bach : Wer da gläubet und gtauft wird

Wer da gläubet und getauft wird ist im Grunde eine Kantate zu Christi Himmelfahrt, für das Fest 40 Tage nach Ostern. Sie berichtet aber nicht vom eigentlichen Himmelfahrtsgeschehen, sondern verarbeitet als textliches Hauptthema den Glauben. Das Werk ist zweigeteilt: Jeder Teil wird von einem Choralsatz abgeschlossen und dokumentiert Bachs Sinn für das Konstruktive. Für eine Festkantate ist das Instrumentarium mit zwei Oboen, Streichern und Continuo eher karg bemessen. Reizvolle Wirkungen sind trotzdem garantiert, schliesslich ist es Bachs Handschrift.


Johann Christian Bach : Kyrie

Johann Christian Bachs Lehrjahre in Mailand dauerten acht Jahre, von 1754 bis 1762. Er hatte die Stelle als Organist am Mailänder Dom inne. Dazu gehörte die Verpflichtung, geistliche Werke zu komponieren. Die von uns in diesem Jahr aufgeführten Werke entstanden alle in diesem zeitlichen Zusammenhang. Das Kyrie nimmt mit sechs Minuten Aufführungsdauer einen kleinen Raum ein, eine liturgische Verwendung ist durchaus vorstellbar. Wissenswert: der junge Bach rief mit seinen geistlichen Werken wahre Begeisterungsstürme hervor, was ihm wiederum attraktive Opernaufträge bescherte, seine eigentliche berufliche Vision.


Johann Christiann Bach : Credo breve

Anders als das Kyrie ist das Credo – obwohl mit dem Zusatz breve benannt – wohl kaum in liturgischem Rahmen gedacht, spricht doch eine Aufführungsdauer von 20 Minuten deutlich dagegen. In dieser Zeit wurden die Dimensionen der Messevertonungen immer mehr ausgebaut, ein einzelner Messeteil wie dieses Credo bekam Ausmasse, die den liturgischen Rahmen sehr bald sprengten. Beredtes Beispiel ist diese sechsteilige Credo-Vertonung.
Die Spuren der Originalstimmen des 1758 entstandenen Werkes des jüngsten Bach-Sohnes führen nach Einsiedeln. Von der Innerschweiz gingen Verbindungen der Klöster über Bellinzona nach Mailand, wo dieses Credo breve entstand.


Joseph Haydn: Cellokonzert in D-Dur, Hob. VIIb:2, komponiert 1783.

Das zweite Cellokonzert Haydns (1732 – 1809), dem Cellisten Anton Kraft gewidmet, ist spieltechnisch und musikalisch höchst anspruchsvoll. Es besitzt im Vergleich zum frühen 1. Konzert in C-Dur eine eher gesangliche und poetische Textur. Das Adagio entpuppt sich als eine herrliche hymnische Meditation und tröstet mehr als nur darüber hinweg, dass ein Mozart nie ein Cellokonzert geschrieben hat. Und dem leicht folkloristisch angehauchten Charme des Finalsatzes kann man sich gleichermassen nicht entziehen.

SolistInnen

Kathrin Hottiger, Sopran
Die Sopranistin absolvierte ihren Master of Arts Performance an der Hochschule Luzern – Musik mit Auszeichnung. Sie pflegt gesamtschweizerisch eine rege solistische Tätigkeit  und arbeitete u.a. bereits mit Ensembles wie der Camerata Bern oder dem Orchestre de Chambre de Lausanne zusammen. Im Jahr 2015 debütierte sie auf der Bühne des KKL Luzern. Bühnenerfahrung sammelte sie u.a. als Venus
(J. Blow) oder Gretel (E. Humperdinck) am Luzerner Theater. Im Frühjahr 2018 singt sie die Partie der Fiametta in Suppés Boccaccio am Stadttheaters Sursee. Preisträgerin des Migros-Kulturprozent 2017.

Ingrid Alexandre, Alt
Sie studierte an der Zürcher Hochschule der Künste bei Lena Hauser und Jill Feldman, wo sie das Konzert- und Operndiplom und den Master in Musikpädagogik mit Auszeichnung abschloss. Ferner war sie Mitglied des Schweizerischen Opernstudios Biel. Nach Ende ihres Studiums wurde sie am Stadttheater Biel engagiert, wo sie seither etliche Rollen ihres Fachs verkörpert hat. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Gesangstätigkeit bildet das solistische Konzertrepertoire aller Epochen. Daneben singt sie in mehreren Vokalensembles.

Simon Witzig, Tenor
Der Zuger Tenor studierte an der Musikhochschule Zürich bei Paul Steiner und schloss mit der Konzertreife und dem Operndiplom ab. Sein Repertoire reicht von Schütz bis zu zeitgenössischer Musik, wobei das Hauptinteresse den diversen Evangelistenpartien und den romantischen Lied- und Oratorienwerken gilt. Mit namhaften Dirigenten und verschiedensten Orchestern ist Simon Witzig immer wieder ein willkommener Gast auf den bekannten Konzertpodien sowie bei den Bachfesten Schaffhausen, beim Lucerne Festival oder an den Zürcher Musikfestspielen.

Flurin Tschurr, Bass
Er ist ein in Basel aufgewachsener, im Berner Seeland wohnhafter Bündner. Gesangsunterricht bei Eva Csapò in Basel. Lehr- und Konzertdiplom bei Jakob Keller am Konservatorium Biel. Weitere Studien bei Jakob Stämpfli, Karl Markus und Juliette Bise ergänzen die Ausbildung. Flurin Tschurr ist als Lieder- und Konzertsänger im In- und Ausland tätig. Seit 1976 bildet er mit der Pianistin Anne-Marie Aellen zusammen ein Lied-Duo. Das Repertoire umfasst das deutsche, französische, italienische, russische und englische Lied und reicht bis in die zeitgenössische Musik.

 

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