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Schaufenster

Der «Barfüesser» ist wie ein Puzzle aus verschiedenen Einzelteilen: Erst die Einzelteile ergeben ein fröhliches Gesamtbild – auch während der Corona-Pandemie. Foto: Myriams-Fotos, www.pixabay.com

Beziehungen weiterhin pflegen

17. Februar 2021 Von: Winfried Bader

Die zweite Coronawelle verlangt von den Verantwortlichen des «Barfüessers» erneut flexible und kreative Varianten des menschlichen Austauschs.

 

Der «Barfüesser», sonst weit offen für Begegnungen vieler Gruppierungen, ist für weitere Wochen geschlossen. Einzig von der Spielgruppe im 3. Stock kommen fröhliche Stimmen und Töne. Das Gesamtbild der beliebten Begegnungsstätte zeigt Lücken wie ein zerfallendes Puzzle. Einige Gäste des «Barfüessers» könnten sich fragen, ob das Haus je wieder zum Ort des lebendigen Austauschs wird.

Die Türen öffnen sich auf andere Weise

Bleiben wir beim Bild des Puzzles: Die individuellen Kontakte kommen in normalen Zeiten oft zu kurz. Nun kann das «Barfüesser-Team» mit gezielten Aktivitäten das Bild des offenen Hauses erhalten. Da sind jene, die konkrete Hilfe oder eine Begegnung zu zweit brauchen. Wir sind für sie da.Neu ist die Telefonzeit nur am Vormittag, die uns den Kontakt zu den Besuchern und ihren Gruppen ermöglicht. Ein wertvoller Draht.

Freiwillige Helferinnen und Helfer gehen nach wie vor ein und aus. Es ist in der Coronazeit besonders wichtig, mit alleinstehenden oder suchenden Menschen in Verbindung zu bleiben. Viele kleine Aktionen ergeben - wie bei einem Puzzle - ein fröhliches, kompaktes Ganzes.

Keine Winterkälte

Ein weiteres Bild für die aktuelle Situation bietet der Winter, der mit tiefen Temperaturen daherkommt. Eisglätte und viel Schnee hat er dieses Jahr gebracht. Das heisst jedoch nicht, dass Beziehungen und Kontakte mit uns lieb gewordenen Menschen «auf Eis gelegt» werden. Wir wollen die Menschen seelisch wärmen. Es darf nicht sein, dass wir uns aufgrund der aktuellen Einschränkungen unterkriegen lassen und resignieren.

Wieder im normalen Alltag

Wer ersehnt sie nicht, die Zeit nach der Corona-Pandemie! Vielleicht erinnern wir uns dann mit Wehmut an die Chance der persönlichen Begegnungen mit unseren Mitmenschen. Sehen wir diese Möglichkeit als positives Zeichen, als Auftrag dieser Zeit. Viele kleine Puzzleteile ergeben ein schönes farbiges Bild, und dem Winter haben wir mit menschlicher Wärme die Kälte genommen.

Barbara Hildbrand-Zemp
Koordinatorin Pfarreizentrum "Barfüesser"

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