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Schaufenster

Impuls zum 4. Fastensonntag Laetare

20. März 2020 Von: Simone Marchon

Da zur Zeit wegen der Gesundheitslage keine Gottesdienste stattfinden, wollen wir Ihnen hier auf der Webseite jeden Sonntag einen Impuls geben, der die Bibeltexte des Tages erläutert und Anregungen zum persönlichen Gebet gibt.

Der 22. März ist der internationale Tag des Wassers.

Der internationale Tag des Wassers findet seit 1993 jedes Jahr am 22. März statt. Er soll daran erinnern, dass eine Milliarde Menschen keinen sicheren Zugang zu gesundem Trinkwasser besitzt und mit den entsprechenden Folgen zu kämpfen hat.

Lesungen:
Die Lesungen des heutigen Tages finden sie hier:
Lesung: 1 Sam 16,1b.6-7.10-13b
Psalm: Ps 23,1-3.4.5.6
Epistel: Eph 5,8-14
Evangelium: Joh 9,1-41

Impuls, Gedanken zum Evangeliums-Text

In diesen ganz speziellen Zeiten von Ausgangsbeschränkung, heisst es Abstand halten. Social Distancing und sogar zu Hause bleiben. Was uns sonst am Leben hält, soll im Moment weggelassen werden: Nähe und Begegnung.

Ganz ehrlich gesagt, fällt mir das wahnsinnig schwer.

Im Evangeliumstext von heute tut sich beides auf, die Nähe Jesu, die Berührung der Augen mit dem Teig. Aber auch ein Unverständnis.

In dieser Geschichte werden viele verschiedene Menschen sichtbar. Vielen von ihnen gehen die Augen nicht auf. Viele von ihnen sehen nicht klar, hören nicht deutlich, was gesagt wird.

Ähnlich geht es mir im Moment mit dem Coronavirus. Sehen tue ich nichts und will ich hören, was die Behörden sagen? Betrifft es mich überhaupt? Ich antworte dennoch mit: Unbedingt.

In meinem Bild vom Reich Gottes findet sich eine solidarisch handelnde Gesellschaft und Kirche.

Wenn wir nun im ersten Moment im Verzicht auf den Kontakt die Nähe vermissen, so merken wir auch, dass sich in der Solidarität eine andere Nähe auftut. Wenn wir solidarisch handeln, erfahren wir Nähe auf einer ganz anderen Ebene. Die Solidarität unter den Generationen macht plötzlich ganz viel möglich. Nachbarschaftshilfe etc.

(Auskunft über Angebote zur momentanen Hilfe können wir ihnen am Telefon zu Bürozeiten über das Sekretariat geben)

Wenn wir jetzt zusammenstehen, dann können wir dieser Pandemie Einhalt gebieten.

Vor lauter "was wir dürfen und was wir nicht dürfen" vergessen wir, dass es uns doch eigentlich sehr gut geht. Den meisten Menschen jedenfalls. Fast ganz vergessen gehen jetzt die wirklichen Baustellen dieser Welt, zum Beispiel der Krieg in Syrien und die Menschen an der griechisch – türkischen Grenze. Auch das Problem der Verschmutzung unserer Gewässer löst sich nicht von alleine.

Und die Menschen, die in dieser Krisenzeit für unsere Grundversorgung ihr möglichstes tun:

Allen Menschen an den Kassen der Läden: Danke!

Allen Menschen, die in den Spitälern und den Arztpraxen für uns da sind: Danke!

...

Darum, bleiben wir zu Hause!                                    Simone Marchon

Gebet

Guter Gott,
der du die Herzen der Menschen kennst,
öffne mich für dein Licht,
dass ich sehe, was du zeigst,
höre, was du sagst.
Hilf mir dranzubleiben und die Geduld zu bewahren,
wenn dieses Öffnen langsam geschieht
und mir deine Güte und dein Heilen erst nach und nach klar werden.
In deinem Licht will ich leben und meinen Weg gehen heut und alle Tage. Amen.

Weiterführende Gedanken

Ausführliche Gedanken zu allen Lesungen des Sonntags finden Sie auf der Seite des Schweizerischen Katholischen Bibelwerks.

 

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