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Schaufenster

Impuls zum Sonntag

22. Mai 2020 Von: Winfried Bader

Zwischen Himmelfahrt Jesu und Pfingsten befinden wir uns mit diesem Sonntag. Die Lesung gibt genau diese Situation der Jüngerinnen damals wieder: Jesus ist aufgefahren und der Heilige Geist noch nicht gesendt. Was tun in einer solchen Zwischenzeit? Die Antwort der Lesung: gemeinsam Beten.

Die Lesungen und Gebete des heutigen Sonntages können Sie hier nachlesen.

Lesung: Apostelgeschichte 1,12-14

Als Jesus in den Himmel aufgenommen worden war,
12 kehrten die Jüngerinnen von dem Berg,
der Ölberg genannt wird
und nur einen Sabbatweg von Jerusalem entfernt ist,
nach Jerusalem zurück.
13 Als sie in die Stadt kamen,
gingen sie in das Obergemach hinauf,
wo sie nun ständig blieben:
Petrus und Johannes, Jakobus und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Simon, der Zelot, sowie Judas, der Sohn des Jakobus.
14 Sie alle verharrten dort einmütig im Gebet,
zusammen mit den Frauen
und Maria, der Mutter Jesu,
und seinen Brüdern.

Gedanken zur Lesung

Schade, dass am Ende nicht auch noch die Schwestern Jesu genannt sind. Denn ich nehme an, seine Familie war komplett beieinander nach seinem Tod. Aber sehr präzise werden neben den sogenannten Aposteln die Frauen genannt und eine auch namentlich erwähnt. Es ist klar und war schon zu Lebzeiten so: Mit ihm gegangen waren Frauen und Männer. Jünger zu sein ist keine Männersache, sondern von Anfang an waren Frauen bei ihm und folgten ihm nach.

Die Jüngerinnen und Jünger, die sich in diesem kurzen Leseabschnitt in dem Obergemach versammeln sind dann einige Zeile weiter im Text – und für uns liturgisch am nächsten Sonntag, dem Pfingstfest – auch die, die den Heiligen Geist empfangen. Also auch der Geistempfang ist keine Männersache, wie es heute gerne gesagt wird, weil ja den Geist durch eine Weihe nach den derzeit noch geltenden Regeln der Kirche nur Männer empfangen können.

Im Bild von Michael Blum (Sie finden das zum Download unten), ist das so dargestellt: Eine Frau seht im Zentrum des Geistempfangs. Sie ist voll dargestellt. Die Männer sind unvollständig gemalt und nur angedeutet. Sie orientieren sich in an ihr.

Winfried Bader, Pfarrheler St. Maria

Gedicht zur Lesung

PERSPEKTIVENWECHSEL

Jesus ist
unseren Blicken entzogen

Unverwandt
zum Himmel schauen
hilft da nicht

Wer ihm
wieder begegnen will
muss auf die Erde schauen

Unter allen Völkern
hält er sich auf
bis zum Ende der Welt

Der Weg ist gewiesen –
warum schaut ihr
noch immer nach oben?

                        Rica E. Friedberg

Segen

Gott,
segne uns mit deinem Geist,
die  Hoffnung schenkt.
Gott,
segne uns mit deinem Geist,
der den Glauben stärkt.
Gott,
segne uns mit deinem Geist,
der die Liebe entzündet.

Amen.

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