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Katholische Kirche Stadt Luzern  /  Pfarreien & Standorte  /  St. Maria zu Franziskanern  /  Schaufenster

Schaufenster

Salz und Kräuter gemischt als Würze der Pfarrei. Foto: Winfried Bader

Kräutersalz und Gottesgebärerin

18. August 2021 Von: Winfried Bader

Am 15. August, dem Fest der leiblichen Auf-nahme Marias in den Himmel, feierte unsere Pfarrei St. Maria zu Franziskanern in der Au ihr Kirchenpatrozinium. Der Apéro entfiel – das Kräutersalz, das alle bekamen, führt aber mitten ins Fest- und Pfarreigeheimnis.

Marienfeste sind immer Feste, die uns etwas über Christus sagen. Im Zentrum von Mariä Himmelfahrt steht der Gedanke der Gottesgebärerin. Eine Frau, die Gott zur Welt bringt, muss etwas Besonderes sein - auch nach ihrem Tod – daher das Fest. Und ein Gott, der durch eine Frau als Mensch zur Welt kommt, ist schon zu Lebzeiten besonders: Jesus Christus vereint zwei Naturen in sich, die göttliche und die menschliche.

Gottesdienst und Menschendienst

Wie Gottsein und Menschsein in Christus zusammengehören, so ist auch im Christentum beides wichtig: Der wahre Dienst an Gott in Glauben und Gebet und der wirkliche Dienst an den Menschen im wohltätigen Tun und Handeln.

«Eine Pfarrei – zwei Standorte»

Die zwei Standorte unserer Pfarrei sind die Franziskanerkirche am Franziskanerplatz und – ohne direkten Blickkontakt – das Pfarreizentrum «Barfüesser» in der Winkelriedstrasse. Die zwei Naturen des Christus bestimmen so den Wesenskern unserer Pfarrei: Das Dasein für Gott in der Kirche, das Dasein für die Menschen, die soziale Unterstützung, Zusammensein, Informationen, politische Bildung und gesellschaftliches Wirken im «Barfüesser».

Salz und Kräuter

Das Salz aus der Erde, die Kräuter aus Sonne, Luft und Schöpferkraft bilden zusammen die Würze, die den Pfarreimitgliedern als Ersatz für den entfallenen Apéro fürs leibliche Wohl geschenkt wurde. Wenn wir dann gemeinsam in der Pfarrei oder zu Hause alleine fürs geistliche Wohl die Bibel lesen, dann finden wir auch hier beides: Die Gedanken und Sorgen der Menschen durch alle Zeiten, und die Zuwendung durch Gott als Hoffnung für die Zukunft.

Winfried Bader
Pfarrhelfer

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