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Schaufenster

Nachlese

12. Mai 2021 Von: Br. George

Unter diesem Titel veröffentlichen wir hier jeweils die Predigt des vergangenen Sonntags.

Predigtgedanken von Br. George am 13. Mai 2021 in St. Maria, Luzern

Christi Himmelfahrt, Jahr B

Evangelium nach Markus Kapitel 16 Verse 15-20

Den Bibeltext mit Predigtgedanken zum Herunterladen finden Sie unten als PDF.
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Predigtgedanken

Der berühmte Künstler Leonardo da Vinci hatte begonnen, in seinem Atelier an einer grossen Leinwand zu arbeiten. Eine Weile arbeitete er daran – um das Thema auszuwählen, die Perspektive zu planen, die Umrisse zu skizzieren, die Farben anzuwenden, mit seinem eigenen unnachahmlichen Genie. Dann hörte er plötzlich auf, daran zu arbeiten. Der Meister rief einen seiner talentiertesten Schüler zu sich und lud ihn ein, die Arbeit zu vollenden. Der entsetzte Student protestierte, dass er unwürdig und auch unfähig sei, das grosse Gemälde zu vollenden, mit dem sein Meister begonnen hatte. Aber da Vinci brachte ihn zum Schweigen. "Wird dich nicht das, was ich getan habe, dazu inspirieren, dein Bestes zu geben?"

Jesus skizziert uns Leben

Jesus, unser Meister, begann vor zweitausend Jahren, die frohe Botschaft durch das, was er sagte und tat, und vor allem durch das, was er litt, zu verbreiten. Jesus illustrierte seine Botschaft und verliess uns, um das Bild zu beenden. Wird uns das Leben Jesu nicht inspirieren, das Bild zu vollenden?

Was heisst Himmelfahrt

Die Himmelfahrt Jesu sagt uns, dass der Herr sein irdisches Erlösungswerk vollendet hat. Was bedeutet die Auffahrt Christi für die Apostel? Sie bedeutet, dass die Verantwortung für die Verbreitung des Evangeliums jetzt in ihren Händen liegt. Sie sollten also nicht untätig sitzen bleiben, denn in ihren Händen liegt die grosse Verantwortung, den Glauben zu verbreiten.

Petrus und die anderen Jünger trauerten nicht, dass Jesus weg war. Maria Magdalena und die anderen Frauen weinten nicht weiter. Nein, sie waren zu beschäftigt. Stattdessen machten sie sich an die Aufgabe und verkündeten die Wundertaten und die herausfordernden Seiten im Jesusleben.

Wir tragen die Verantwortung

Auf unseren breiten Schultern ruht nun diese grosse Verantwortung. Die von Jesus gegebene Mission war einfach zu verstehen, aber schwer zu erfüllen. Sind wir dieser Verantwortung gewachsen?

Wir werden wahrscheinlich nicht aufgefordert werden, die Wahl zu treffen, also Christus zu wählen oder ihn zu leugnen, obwohl viele in Asien und in Afrika genau diese Wahl treffen, während wir sprechen. Aber was unsere Vorfahren einmal getan haben, kann erneut getan werden.

Unser Auftrag

Während wir die Rückkehr des Herrn zu seinem Vater im Himmel feiern, werden wir beauftragt, das Evangelium des Lebens und der Liebe, der Hoffnung und des Friedens zu verkünden. Durch das Zeugnis unseres Lebens. Wir können versuchen, auf eine Weise zu leben, die Christus verkündet hat.

Unsere Taten

Wie können wir das machen? Wir können die grundlegende Wahrheit der Liebe in der Welt bezeugen. Wir können uns gegen Hass stellen. Eine Christin kann ihr Auge nicht vor denen verschliessen, die Hass verbreiten. Ein Christ kann nicht bei denen stehen, welche die Zerstörung des Lebens fördern. Eine Christin kann nicht zulassen, dass die Armen und die Fremden unter uns leiden. Ein Christ kann nicht zulassen, dass die Natur missbraucht und misshandelt wird, die Natur, welche die schöne Schöpfung Gottes ist und die uns anvertraut wurde, damit wir sie hüten. Wie kann es für Christen möglich sein, jegliche Art von Diskriminierung und Ungleichbehandlung in der Gesellschaft oder in der Kirche zuzulassen, wenn Jesus selbst dagegen war?

Unser Bestes geben

So vervollständigen wir das Bild, das Jesus begonnen hat und das die Apostel fortgeführt haben. Die Kirche setzt dann ihre Mission durch uns fort. Wenn wir stolpern, haben wir die Frage von Leonardo da Vinci in unseren Ohren: "Wird dich nicht das, was ich getan habe, dazu inspirieren, dein Bestes zu geben?"

Jesus, unser Meister, begann vor zweitausend Jahren, die frohe Botschaft durch das, was er sagte und tat, und vor allem durch das, was er litt, zu verbreiten. Jesus illustrierte seine Botschaft und verliess uns, um das Bild zu beenden. Wird uns das Leben Jesu nicht inspirieren, das Bild zu vollenden?
Amen.

Br. George
Priester

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