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Schaufenster

Zu einem Festanlass der MinistrantInnengruppe gehört das gemeinsame Essen und Spielen dazu. Foto. Winfried Bader

Neue Ministrantin feierlich aufgenommen

27. Oktober 2020 Von: Winfried Bader

Der Vorabendgottesdienst am Samstag, 24. Okt 20, in der Franziskanern hatte einen Höhepunkt: Feierlich wurde ein neue Ministrantin in die – leider kleine – Schar unserer MinistrantInnengruppe aufgenommen.

 

Der Oberministrant Nalaka Baranage konnte zu Beginn des Gottesdiensts stolz und freudig die neue Ministrantin Klara Zumthurm vorstellen. Die Viertklässlerin, die wegen Corona etwas verspätet jetzt im Herbst zur ersten heiligen Kommunion kam, freut sich – wie sie sagte – Ministrantin zu werden, in den Gottesdiensten dabei zu sein und endlich auch wie ihre älteren Geschwister dieses Amt auszuüben.

Weisses Kleid und Zingulum

Klara, die in ihrer normalen Kleidung erschienen war, wandelte sich dann in eine Ministrantin. Die älteren Kolleginnen halfen ihr, das weisse Ministrantinnengewand anzulegen. Es drückt aus, das die Ministrantinnen bei ihrem Dienst in die besondere Rolle schlüpfen, wie Christus zu sein, die allen Christinnen bei ihrer Taufe zugewiesen wurde. Der Gürtel, der das Gewand zusammenhält, wird Zingulum genannt. Es ist ein altes Symbol aus dem ersten Teil der Bibel. „Sich gürten“ heisst dort, bereit zu sein. Zunächst ganz praktisch: Denn nur wenn man mit einem Gürtel das Gewand etwas hochbinden kann, kann man schnell gehen. Es meint dann symbolisch, bereit zu sein für den Aufbruch – wie damals beim Auszug aus Ägypten – d.h. sich von Gott in Dienst nehmen und führen lassen.

Plakette der Verbundenheit

Der Oberministrant Samuel Asal hängte der neuen Ministrantin Klara eine Plakette um den Hals. Sie zeigt jenen Jungen aus dem Johannesevangelium, der seinen Korb mit fünf Gestenbroten und zwei Fischen brachte, von denen dann weit mehr als 5000 Menschen satt wurden. Diese Plakette sei ein Zeichen der Verbundenheit mit den anderen MinistrantInnen, sagte Nalaka Baranage, und solle sie auch an den Schutzpatron der Ministrantinnen erinnern, den heiligen Tarzisius, der als Junge in Rom die heilige Kommunion zu den Kranken brachte.

Gottesdienst ist Menschendienst

So wie beten und arbeiten zusammengehört, Leib und Seele, so braucht auch jeder feierliche Gottesdienst seine Fortsetzung in einem Fest. Das tat die Ministrantinnengruppe nach dem Gottesdienst im Barfüesser. Nach der Stärkung durch eine Pizza wurde gemeinsam gespielt und gelacht.

Winfried Bader

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