• Franziskaner 1
  • Franziskaner 2
  • Franziskaner 3
  • Franziskaner 4
  • Franziskaner 5
Katholische Kirche Stadt Luzern  /  Pfarreien & Standorte  /  St. Maria zu Franziskanern  /  Schaufenster

Schaufenster

König David, Statue von Antoni Schlegel über der Chororgel der Franziskanerkirche. Foto: Georg Anderhub

Saitenspiel und Gebet

22. Februar 2019 Von: Winfried Bader

In seiner wörtlichen griechischen Bedeutung ist ein Psalm ein Saitenspiel. Mit Musik tragen Menschen ihre Vorstellungen und Anliegen zu Gott.

Mit Psalmgebeten singen Menschen seit fast 3000 Jahren ihre Freude und Sorge, ihre Trauer und Klage, ihre Wut und Enttäuschung, ihr Lob und ihre Vorstellungen zu Gott. Wenn in Not und Glück eigene Worte fehlen, können Menschen sich auch heute noch hier Worte leihen.

Gott in Bildern

In den Psalmen bringen die Menschen nicht nur ihre Anliegen vor. Sie malen sich und anderen auch variantenreiche Bilder von Gott: Richter, König, Barmherziger, eine Henne oder ein Adler, Lebensspender oder Assistent beim Hochsprung («Mit meinem Gott überspringe ich Mauern» Ps 18,30), mit den Psalmen verständigt sich die Glaubensgemeinschaft, wie denn der Gott ist, den sie besingen und dem sie vertrauen.

Das Plus der poetischen Sprache

Auch in moderner Dichtung gibt es «Psalmen». Poesie schafft es, die unaussprechlichen Dinge anzusprechen, Unsagbares hinter den Sprachworten erahnen zu lassen.

So versuchen die Predigten an den Wochenenden der Fastenzeit mit jeweils einem Psalm im Zentrum all dies in Sprache und Gebet zu bringen.

Winfried Bader

 

Der Browser, den Sie benutzen, ist stark veraltet. Er besitzt bekannte Sicherheitsschwachstellen und bietet nur begrenzten Komfort. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser hier.