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Schaufenster

Mit der Maske verschwinden Sorgen und Ängste. Offenheit und Spontanität regieren in der Fasnachtszeit. Wieso nicht auch im Alltag? Foto: Dani Meyer

Offenheit nur in der Fasnachtszeit?

25. Februar 2020 Von: Daniel Meyer

Die fünfte Jahreszeit steht vor der Tür, und mit ihr freuen wir uns auf bunte Grinde und fröhliches Treiben in der ganzen Stadt.

Jedes Jahr beginnt am Schmutzigen Donnerstag die Fasnachtszeit. Guggenmusigen spielen, und auf den Strassen tummeln sich verkleidete Gestalten. Maskiert, vom Fasnachtsfieber gepackt, tanzen wir durch die Gassen und treiben mit allen Schabernack.

Alltag ade!

Alle duzen sich, lachen miteinander, sind offener für persönliche Gespräche und haben Zeit füreinander. Die Alltagssorgen rücken für einmal in den Hintergrund. Mit dem Aufsetzen einer Maske schlüpft jede und jeder für einen kurzen Moment in eine Rolle, die ihr oder ihm gefällt. In dieser Andersartigkeit werden wir akzeptiert und angenommen. Während der Fasnacht sind alle gleich.

Unkompliziertes Miteinander

Ich staune immer wieder, wie die Menschen an der Fasnacht aufeinander zugehen. Mit der Verkleidung schlüpfen sie in eine andere Person und dadurch verschwinden auch ihre Ängste und Sorgen. Sie werden spontaner und begegnen den Mitmenschen, wie sie es sonst nie wagen würden.

Alles hat ein Ende

Doch bald schon fallen die Masken und mit ihr auch ein Teil der Spontanität und Offenheit. Die Fasnachtszeit ist vorbei, der Alltag beginnt von Neuem. Jeder Mann und jede Frau hat Aufgaben zu bewältigen. Die Uhr läuft wieder in einem anderen Rhythmus. Wir werden vorsichtiger im Umgang mit den Mitmenschen, gehen wieder vermehrt auf Distanz.

Ich wünsche uns allen nicht nur während der Fasnacht offene Herzen, Mut, auch Unbekanntes zuzulassen, Zeit füreinander zu finden und Vertrauen in unsere Mitmenschen zu haben.

In diesem Sinne allen «eine rüüdig schöne Fasnacht».

Dani Meyer

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