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Schaufenster

Ein Teil des Pfarreiteams im Hospiz in Littau. Foto: Gudrun Dötsch

Teamfortbildung im Hospiz der Zentralschweiz in Littau

20. Oktober 2020 Von: Gudrun Dötsch

Ausflug und Fortbildung zugleich war der Besuch des Hospiz der Zentralschweiz in Littau für das Pfarreiteam von St. Maria.

Am 20. Oktober erlebte ein Teil des Pfarreieams der Pfarrei St.Maria eine Führung im Hospiz Zentralschweiz in Littau.

Familiäre Atmosphäre

Jeder Gast wird an der Türe begrüsst, und das nicht nur zu Corona-Zeiten. Die persönliche Begrüssung an der Haustüre ist Teil der Hauskultur. Und tatsächlich ist das Hospiz ein Wohnhaus, ehemals das Wohn-und Praxishaus des Dorfarztes Schnyder und seiner Frau mitten in Littau. Vor sechs Jahren konnte das Haus von der Stiftung Hospiz Zentralschweiz erworben und im Winter 2019 endlich eröffnet werden. Es sei ein „Haus zum Leben“, ein Haus, in dem sich PatientInnen und BesucherInnen in familiärer Atmosphäre wohl und wie zuhause fühlen, betont Karin Klemm, Seelsorgerin, die das Pfarreiteam durch das Haus führt.

Stilvolle Räume

Zuerst werden wir in das Wohnzimmer geführt, wo das Feuer im Kamin zum ruhigen Betrachten und zu entspannter Atmosphäre einlädt. Am späten Vormittag wird der Duft aus der Küche den Appetit anregen. Es gibt zwölf Einzelzimmer, von denen zur Zeit acht besetzt sind. Im oberen Stock liegt ein Ruhezimmer für weit angereiste Angehörige oder für Freiwillige, die Nachtdienste leisten. Ein Raum der Stille darf nicht fehlen, der vor allem für die Pflegenden ein Bedürfnis und ein Ort zum Kraftschöpfen ist. Der Stil des Hauses aus den 70er Jahren wurde geschmackvoll weitergeführt und zeigt sich in liebevoll arrangierten Details und einzelnen Möbelstücken.

Auf Spenden angewiesen

Das Hospiz ist taxiert wie ein Pflegeheim, allerdings ist der Aufwand an Pflege im Hospiz grösser. Das Leben im Hospiz bietet ganzheitliche Pflege und Begleitung in der letzten Lebensphase für die Patienten wie auch für die Angehörigen. Dafür steht ein ganzes Personal-Team zur Verfügung: Pflegende, viele Freiwillige, Ärztinnen, Seelsorgende, die Küchencrew und nicht zuletzt das Angebot von spiritual care. Die meisten Dienstleistungen können zwar bei der Krankenkasse abgerechnet werden, aber der Betrieb wirft keinen Gewinn ab. Die Stiftung Hospiz Innerschweiz ist auf Spenden angewiesen.

Abschluss

Die Atmosphäre im Hospiz wurde als warm und einladend empfunden, weniger ein Sterbe-Hospiz, sondern tatsächlich mehr ein Haus für das Leben! Einzelne Angehörige können sich im Hospiz zum Mittagessen anmelden. Das Pfarreiteam als Gruppe verlagerte sich in ein Restaurant, um unter den neuesten Corona-Bedingungen ein Mittagessen miteinander zu geniessen. Etwas nachdenklich zwar zunächst kehrte schnell die gewohnte Fröhlichkeit ein. Statt des Team-Ausflugs, der mit dem Schiff geplant gewesen war, wurde die Planänderung vom Pfarreiteam grossenteils gern und mit grossem Interesse angenommen.

Gudrun Dötsch
Pfarreileiterin St. Maria

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