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Schaufenster

Brücke – Le Pont heisst das soziale Hilfswerk der KAB – hier demonstriert durch KAB-Mitglieder zwischen Himmel und Erde. Foto: Winfried Bader

Zwischen HImmel und Erde: Kulturreise der KAB und Pfarrei St. Maria ins Wallis

18. Oktober 2020 Von: Winfried Bader

Mit viel Wetterglück bewegte sich die 38-köpfige Reisegruppe der Pfarrei und der KAB St. Maria zwischen Himmel und Erde im Wallis.

 

Die Verbindung von Himmel und Erde – da war der Leitgedanke durch die vier Tage der Kulturreise der KAB und der Pfarrei St. Maria

Ganz wörtlich wurde das erlebt: An dem Zielort der Reise in Saas-Almagell fuhr die Reisegruppe jeweils zum Zmittag mit Gondelbahnen hoch auf die Berge. Am Kreuzboden (2400m) konnte noch trockenen Fusses der Spätherbst bei einem Wellness-Rundweg genossen werden. Auf dem Felskinn, einer Felsnase inmitten der Gletscher des Allalinhorns auf 3000m, war man bei leichtem Schneefall dem Himmel schon sehr nah.

Heilige als Vorbilder dieser Verbindung

Die Verbindung von Himmel und Erde ist aber weniger ein geographisches Problem. Heilige Menschen vergangener Zeiten haben uns vorgelebt, wie sich die herstellen lässt. So stand an jedem Reisetag eine Heiligenfigur im Zentrum: Christopherus erfuhr Christus als König auf seinen Schultern und spürte so den Himmel bei sich. Die Gründungsbischöfe des Bistums Sitten, St. Joder bzw. St. Theodul konnten Berge im Flug überwinden und kümmerten sich trotzdem bodenständig um ihr Bistum. Maria und ihre Himmelfahrt, die in der Rundkirche von Saas-Balen gefeiert wurde, ist die dogmatisch fixierte leibliche Verbindung von der Erde zum Himmel. Schliesslich Nikolaus von Myra, der angesichts des Besuchs der Kirche St. Nicolas in Hérémence in den Blick der Reisenden kam, brachte für seine Umgebung den Himmel auf Erden. Als erstes „KAb-Mitglied“ engagierte er sich für soziale Probleme in Einzelfällen, aber auch strukturell durch seine Politik als Bischof.

Was ist Kultur?

Diese Frage beantwortet die jährliche Kulturreise immer sehr vielseitig: Alles, was den Menschen einer Gegend für ihr Leben wichtig ist. So war Cholera als typisches Walliser Essen die erste Kulturerfahrung gleich zu Beginn. Das Museum der Schweizer Garde in einer alten Festungsanlage ob Naters lenkte den kulturellen Blick zurück in die Geschichte und hinüber über die Alpen nach Rom. Der Besuch des Mattmarkstausees unter kundiger einheimischer Führung zeigte nicht nur die kulturelle Leistung der wirtschaftlichen Nutzung und der Zähmung des Wassers. Mit der Erinnerung an das Unglück von 1968 mit 88 Toten wurde auch bewusst, wie nahe Himmel und Erde zusammenliegen. Wein im Unterwallis, das geologische Wunder des Lac Souterrain in St. Leonard und ein Orgelkonzert an der Orgel in Hérémence rundeten die kulturelle Vielfalt ab.

Wie ist der Himmel auf Erden zu spüren?

Das war auf der Reise schnell klar und hielt sich so bis zum Ende durch. Der Himmel ist da, wenn Menschen friedlich miteinander reden, wenn eine sich um den anderen kümmert, wenn es Gespräche, Lachen und gemeinsames Essen gibt – all das war in der Reisegruppe zu spüren: Vier Tage im Wallis dem Himmel ein bisschen näher.

Winfried Bader

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