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Schaufenster

„Besser zu zweien als allein“ (Kohelet 4,9). Foto: Winfried Bader

Was ist Glück?

25. Januar 2019 Von: Winfried Bader

Für die meisten Menschen ist Glück ein Gefühl. Soziologen auf der ganzen Welt versuchen aber, über Indices die Frage nach Glück empirisch zu fassen, um die glücklichsten Städte oder Länder zu finden.

Schon vor 2300 Jahren stellte der Schreiber des biblischen Buchs «Kohelet» Forschungen an, um die Frage «Was ist Glück?» zu klären. Vom Sinn des Lebens zu erzählen, Menschen anzuleiten, Glück und Zufriedenheit zu finden, das sahen die Autorinnen und Autoren der biblischen Bücher des Ersten Testaments als ihre Aufgabe. Ausgehend von dem barmherzigen und langmütigen Gott (Ex 34,6), der sich in den Erfahrungen des Volkes Israel zeigt, leiteten sie Regeln ab, was gutes – für sie heisst das gottgemässes – Leben ist.

Die moderne Wissenschaft bricht ein

Im 3. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung hält im Vorderen Orient nach den Eroberungen Alexanders des Grossen das griechische Denken Einzug. Neu daran ist, dass man nicht mehr mit Mythen und Erzählungen die Zusammenhänge der Welt erklärt, sondern durch eigenes Nachdenken und Beobachten. So gibt es Fortschritte in Astronomie, Mathematik, Physik, aber auch in der Philosophie.

Zwischen Tradition und Moderne

In diesem Kontext entsteht das Buch «Kohelet» des Ersten Testaments. Der Schreiber geht die Frage nach dem Sinn des Lebens an, indem er Menschen beobachtet, soziologisch beschreibt, um dann diese Gegebenheiten mit traditionellen religiösen Vorstellungen zusammenzudenken.

Er ist ein moderner Autor. Wenn wir in den sechs Bibelabenden an den Donnerstagen im Januar und Februar gemeinsam in diesem Buch lesen, sind wir den Fragen unseres eigenen Lebens auf der Spur.

Herzliche Einladung zum Mitlesen!

Winfried Bader

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