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Schaufenster

Die Einheitsübersetzung Foto: KNA

Wort des lebendigen Gottes

6. Oktober 2018 Von: Winfried Bader

Das Christentum ist eine Religion des Wortes. Dieses Wort ist in der Bibel überliefert. Aber sind diese von menschlichen Autoren und Autorinnen geschriebenen Worte wirklich Gottes Wort?

Die Bibel ist ein menschliches Buch, in einer knapp 1000-jährigen Geschichte entstanden. Menschen schreiben und erzählen in der Bibel von sich selbst. Von ihren Partnerinnen und Partnern,  ihren Familien, den Problemen ihres Dorfs, ihrer Stadt und der Politik ihres Landes. Da wird gelebt und gestorben, geliebt und gehasst, versöhnt und gestritten, gefreut und geklagt, gezeugt und getötet, geredet und geschwiegen. Freude, Tanz und Fest kommen ebenso vor wie Trauer, Gebrechen und Krieg.

Gott als Deutung der Welt

Die Schreiber und Schreiberinnen verstehen diese ihre Welt und ihren Alltag in Bezug auf Gott, legen so ihre Welt aus, glauben und zweifeln daran. Bibel ist Gottes Wort in dem Sinne, dass es den menschlichen Blick von der Welt auf Gott richtet, mit ihren Worten suchend unterwegs, wo im Alltag Gott erscheint.

Wenn wir heute die Bibel lesen, ist es zunächst ein historisches Dokument. Über zusätzliches Wissen zu Land und Leuten und der Geschichte der damaligen Zeit versuchen wir, den Graben zu überwinden, um zu den Aussagen der Texte zu gelangen. Bei diesem Lesen merken wir dann plötzlich die Aktualität der alten Texte und der darin besprochenen grundsätzlichen menschlichen Themen.

 Gemeinsames Lesen

Am besten gelingt dies beim gemeinsamen Lesen in einer Gruppe. Im Oktober und November sind Sie jeweils am Donnerstagabend um 19:15 Uhr in das Pfarreizentrum „Barfüesser“ eingeladen, um unter der sachkundigen Leitung von Winfried Bader die Erzählungen von Elija und Elischa aus dem Alten Testament zu lesen und gemeinsam zu entdecken, dass diese Texte Wort des Gottes sind, mit dem wir in Beziehung treten.

Details zu dieser Veranstaltung in der Agenda von St. Maria.

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