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Porträt

Ruhiger Hafen für urbane Nomaden

Die Pfarrei St. Maria zu Franziskanern liegt in der Altstadt von Luzern auf der linken Seite der Reuss. Die Franziskanerkirche und das «Franziskanergärtli» sind das geschichtsträchtige Wahrzeichen der Pfarrei und eine Oase der Ruhe in der städtischen Hast.

Die Pfarrei in Kürze

Lage: Rund 4'700 Menschen leben auf dem Gebiet der Pfarrei, in der Altstadt und in Wohnquartieren. 

Liturgisches Angebot: Ein Gottesdienst pro Werktag, drei jedes Wochenende, 800 bis 1000 Besucher und Besucherinnen während eines Wochenendes.

Vielfältige Besucherschar: Ein Drittel der Besucher kommt aus der Pfarrei, ein Drittel kommt aus Stadt und Agglomeration Luzern, ein Drittel reist von weiter her in die Franziskanerkirche.

Fahnenzyklus: Die Stadt Luzern hatte im Sempacherkrieg (1386) 42 Fahnen von besiegten Herrschaftshäusern erbeutet. Heute dekorieren diese Wappen das Hauptschiff der Franziskanerkirche.

Geschichte: Die Franziskanerkirche gibt es seit über 740 Jahren. Damit ist sie eine der ältesten Kirchen in der Stadt.

Jakobsweg: Die Franziskanerkirche oder «St. Maria in der Au», wie sie von Pilgern auch genannt wird, ist eine Station auf der Via Jacobi.

Als Zentrums-Pfarrei ist St. Maria zu Franziskanern umgeben von Verkehr, Leben und den Menschen der Stadt. Die Pfarrei bildet den Kern der «Chlistadt», dem Teil der Altstadt, welcher nur durch die Reuss vom mittelalterlichen Luzern auf der rechten Reussseite abgetrennt ist.

Mittelalterliche Kirche

Die Franziskanerkirche wurde 1270 als Klosterkirche des Franziskanerordens im gotischen Stil erbaut. Im 17. und 18. Jahrhundert bekam sie ihre heutige barocke Ausstattung und eine Erweiterung mit zwei Kapellen. Seit 1895 ist sie Pfarrkirche. 

Der schlichte Charakter aus der gotischen Ursprungszeit ist bis heute erhalten. Anders als die berühmteren Kirchen der Stadt bleibt die Franziskanerkirche ein Geheimtipp, sowohl für Touristen wie auch für Einheimische. Was für die Jesuitenkirche und die Hofkirche die bauliche Überschwänglichkeit ist für die Franziskanerkirche die Abgeschiedenheit und Ruhe mitten in der Stadt. Deshalb war und ist die Franziskanerkirche auch eine Wallfahrtsstätte. Noch heute machen Pilger auf dem Jakobsweg hier, bei der «St. Maria in der Au», Station. 

Moderne Stadt-Pfarrei

Der Alltag in der Pfarrei St. Maria ist geprägt von der Vielseitigkeit der Besuchenden: Fromme, Junge, Ruhesuchende; Pfarreimitglieder, Menschen aus der Agglomeration und Weit-Hergereiste besuchen die Gottesdienste und Angebote der Pfarrei. St. Maria ist eine Pfarrei für urbane Nomaden. Viele Menschen suchen und finden hier die Freiheit und die Ungebundenheit einer Stadt-Kirche. Neue Gesichter sind alltäglich und fallen nicht auf.

Trotz ihrem städtischen Charakter pflegt die Pfarrei St. Maria das Leben in der Gemeinschaft. Mit dem Franziskanerchor, der Pfadi, der Frauengemeinschaft, der katholischen Arbeitnehmer-Bewegung, der Gruppe InterkulturAll und der Interessengemeinschaft Obergütsch sorgt sie für Zusammenhalt.

Das liturgische Angebot in der Pfarrei St. Maria ist gross: Gläubigen werden an jedem Werktag ein Gottesdienst und drei  an Wochenenden und Feiertagen angeboten. Alle – unabhängig von Terminplan oder Mobilität – sollen Gelegenheit haben, sich flexibel für das Mitfeiern  zu entscheiden.

Der «Barfüesser»: das zweite Standbein der Pfarrei

Das Pfarreizentrum Barfüesser liegt in unmittelbarer Nähe zur Franziskanerkirche an der Winkelriedstrasse 5. Es bildet den Kontrast zu den mittelalterlichen Gebäuden der Pfarrei, wurde es doch erst 1982 eröffnet.

Der Barfüesser bietet Raum für Konzerte, Vereinsanlässe, für Selbsthilfegruppen genauso wie für Feste oder das Mittagstischprojekt «Chömed eifach cho ässe». Das Zentrum schlägt Brücken zu den Kindern, die hier in die Spielgruppe oder in die Kinderbetreuung kommen, zu den Eltern, die sich beim Eltern-Kind-Kaffee mit ihresgleichen austauschen können. Es verbindet die Kirche mit jungen Bands, die an der «Hörbar» eine Bühne finden oder mit Künstlern, die hier ihre Werke ausstellen können.

Vor allem aber ist der Barfüesser ein offenes Haus: Verschiedene Gruppen und Organisationen treffen sich in den 10 Räumen des Zentrums. Den Gästen wird eine zeitgemässe Infrastruktur zur Verfügung gestellt, und auf eine gute Gastfreundschaft wird grossen Wert gelegt. Das Haus zeichnet sich aus durch eine unkomplizierte und schnelle Reservationsmöglichkeit. Man setzt auf gegenseitiges Vertrauen und dass die Eigenverantwortung wahrgenommen wird.

Kontakt

Pfarrei St. Maria zu Franziskanern

Franziskanerplatz 1
Postfach 7648
6000 Luzern 7

Telefon: 041 229 96 00 st.maria@kathluzern.ch

Öffnungszeiten Pfarreisekretariat:

MO, DI, DO, FR
8.30 – 11.30        14.00 – 16.30 

MI
8.30 – 11.30        Nachmittag geschlossen

Pfarreizentrum Barfüesser

Winkelriedstrasse 5 6003 Luzern

Telefon: 041 229 96 96 barfueesser@kathluzern.ch

Öffnungszeiten Pfarreisekretariat:
MO-FR 8.00 - 11.30;
14.00 - 17.00 Uhr

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