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Schaufenster

Ein Kind, das seiner Freude Ausdruck gibt.

Die Fröhlichkeit

11. Februar 2020 Von: Paul Hugentobler

Markenzeichen einer Christin eines Christen! Aber darf die Fröhlichkeit einen Platz haben angesichts der Nöte in der Welt?

Noch sind die Nächte länger als die Tage. Wer unter Vitamin D-Mangel leidet, geht vielleicht etwas depressiv durch die Tage. Unsere Tradition hat ein Gegenmittel erfunden:

Die Fasnachtszeit!

Eine Zeit ausgelassener Freude soll es sein, wo Schabernack und Humor einen besonderen Platz haben sollen. Eine Zeit unbeschwerter Fröhlichkeit.

Und dann die Fastenzeit?

Ist da Schluss mit der Fröhlichkeit? Sind da Schwermut und Trübsinn angesagt? – Nein! Der Aschermittwoch zu Beginn der Fastenzeit soll uns zwar an die Vergänglichkeit unseres irdischen Lebens erinnern, aber nicht die Fröhlichkeit abwürgen. Es gilt eine andere Art der Fröhlichkeit zu entdecken, nämlich jene, die aus dem Innern strahlt. Durch die Taufe sind wir von Jesus Christus erlöst und befreit. Da gibt es allerdings einen Haken:

Wie können wir angesichts der Not in der Welt und manchmal auch in unserem Leben fröhlich sein? Die Trauer muss ihren Platz haben in unserem Leben. Doch sie soll nicht die Übermacht bekommen und unser Leben nicht  prägen dürfen! Nietzsche sagte einst: „Die Christen müssten mir erlöster aussehen. Bessere Lieder müssten sie mir singen, wenn ich an ihren Erlöser glauben sollte.“

Das erste apostolische Schreiben von Papst Franziskus im Jahre 2013 trug den Titel „Die Freude des Evangeliums“. Darin sagt Franziskus: „Diejenigen, die sich von Jesus retten lassen, sind befreit (…) von der Traurigkeit, von der inneren Leere und von der Vereinsamung. Mit Jesus Christus kommt immer- und immer wieder die Freude.“

Die Fastenzeit lädt uns ein, dieser Freude und  Fröhlichkeit Platz zu machen!

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